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·30. Juli 2026

Paredes, Molina und Ayala angeklagt: FIFA ermittelt gegen Argentinien

Artikelbild:Paredes, Molina und Ayala angeklagt: FIFA ermittelt gegen Argentinien

Die FIFA hat nach dem Chaos im Anschluss an das WM-Finale 2026 formelle Disziplinarverfahren gegen Argentinien und drei namentlich genannte Personen eingeleitet und einen Disziplinar- und Ethik-Ermittler eingesetzt, der sowohl die Prügelei nach dem Spiel mit Spanien als auch ein politisch aufgeladenes Banner untersuchen soll, das nach dem Halbfinale gezeigt wurde, so Sports Mole.

Argentinien verlor das Finale am 19. Juli mit 0:1 gegen Spanien, und beim Schlusspfiff kam es zu hässlichen Szenen, an denen mehrere argentinische Spieler beteiligt waren. Boca-Juniors-Mittelfeldspieler Leandro Paredes – der im Zuge der Tumulte vom Platz gestellt wurde – wird nach Artikel 14 des FIFA-Disziplinarkodex in drei Fällen wegen tätlichen Angriffs beschuldigt. Verteidiger Nahuel Molina, der offenbar einem jubelnden spanischen Spieler einen Schlag versetzte, muss sich wegen zweier Fälle von tätlichem Angriff und eines Falls von unsportlichem Verhalten verantworten. Lionel Scalonis Co-Trainer Roberto Ayala wurde in einem Fall wegen tätlichen Angriffs angeklagt.


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Leandro Paredes repräsentiert Argentinien während der Vorbereitungen auf die WM 2026.

Auch Thiago Almada wird zusammen mit Spaniens Mittelfeldspieler Gavi wegen unsportlichen Verhaltens genannt, wodurch dies zu einem grenzüberschreitenden Disziplinarfall mit Folgen auf beiden Seiten des Finals wird.

Dem AFA drohen weitergehende institutionelle Vorwürfe

Auch der argentinische Fußballverband selbst wird in mehreren Punkten untersucht. Die FIFA-Verfahren betreffen diskriminierende Gesänge und Gesten, verspätete Anstöße, die Nichteinhaltung von Spiel- und Sicherheitsprotokollen, unangemessene Botschaften sowohl durch die Mannschaft als auch durch Zuschauer sowie das Werfen von Gegenständen durch Fans in mehreren Spielen des Turniers.

Der politisch heikelste Punkt betrifft das Banner, das Mitglieder der argentinischen Mannschaft nach ihrem Halbfinalsieg gegen England entrollten und auf dem „Las Malvinas son Argentinas“ stand – ein direkter Gebietsanspruch auf die Falklandinseln, ein Britisches Überseegebiet. Die FIFA-Regeln verbieten die Nutzung von Sportveranstaltungen für Demonstrationen nicht-sportlicher Art, und der AFA wurde auf dieser Grundlage formell angeklagt.

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Spieler der argentinischen Nationalmannschaft zeigen ein Banner, das die Souveränität über die Falklandinseln beansprucht.

Das Disziplinarkomitee wird nun die Stellungnahmen des AFA und der namentlich genannten Personen prüfen, bevor Entscheidungen getroffen werden; mögliche Sanktionen reichen von Sperren über mehrere Spiele für die Spieler und Ayala bis hin zu Geldstrafen und stadionbezogenen Einschränkungen für den Verband, wobei bisher keine formelle Frist für den Abschluss des Verfahrens bekanntgegeben wurde.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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