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·3. April 2026
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Vor dem spannenden Ligue-1-Derby zwischen dem OSC Lille und dem RC Lens steht Lille-Star Chancel Mbemba im Zentrum eines riesigen Eklats mit dem Kongo.
Eine WM-Qualifikation muss gefeiert werden. Vielleicht sogar ein bisschen zu sehr für Chancel Mbemba, den Kapitän der Demokratischen Republik Kongo, der sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit seinem Land für die Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert hat.
THE DEMOCRATIC REPUBLIC OF CONGO HAVE QUALIFIED FOR THE WORLD CUP FOR JUST THE SECOND TIME EVER 🇨🇩👏–
Doch während sein Nationalmannschaftskollege Mukau bereits nach Lille zurückgekehrt ist, hat der ehemalige Spieler von Marseille an diesem Wochenende, kurz vor dem Nordderby gegen Lens, im Trainingszentrum von Lille kein Lebenszeichen von sich gegeben.
'L'Equipe' berichtet nämlich, dass der Innenverteidiger der Dogues nicht nach Lille zurückgekehrt ist, obwohl er am Donnerstag zum Training erwartet wurde, um für das Spitzenspiel gegen die Sang et Or am Samstag einsatzbereit zu sein. Der Grund dafür ist, dass der Kapitän der Léopards für eine Feier verpflichtet wurde, die der Präsident des Kongo für diesen Freitag oder Samstag angesetzt hat, um diese erste Qualifikation seit 1974 zu feiern. Das hat verständlicherweise den heftigen Zorn seines Arbeitgebers, Olivier Létang, hervorgerufen.
In einer Mitteilung an L'Equipe kritisierte der Präsident des LOSC scharf die Entscheidung des kongolesischen Fußballverbands, seinen Spieler zurückzuhalten. „Der kongolesische Verband hat einseitig beschlossen, Spieler bis Montag zurückzuhalten, obwohl die FIFA-Regeln eindeutig sind: Die Spieler müssen 48 Stunden nach dem Spiel wieder bei ihren Vereinen sein. Der Spieler hätte gestern (Donnerstag) am späten Nachmittag in Lille sein müssen. Der Fall liegt bereits bei der FIFA-Disziplinarkommission, da dies ein sehr gefährlicher Präzedenzfall für alle Vereine ist, die die Spieler bezahlen. Die Gremien nehmen dies sehr ernst und haben bereits an den kongolesischen Verband geschrieben.“
Die EFC (Europäische Klubvereinigung) und die Spielergewerkschaft seien laut dem Präsidenten ebenfalls in die Angelegenheit eingeweiht, während der Verein zugestimmt habe, seinen Spieler nach dem Derby freizugeben, jedoch nicht vorher. Gegen den kongolesischen Verband könnten mehrere Sanktionen verhängt werden, während auch Lens von diesem Durcheinander betroffen ist. Auch Arthur Masuaku wird von seinem Verband im Kongo festgehalten und wird diesen Samstag nicht in Lille dabei sein. Eine seltsame Angelegenheit.
📸 ULISES RUIZ - AFP or licensors
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