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·9. Februar 2026
Passmaschine unter Kompany: Dieser Bayern-Star sticht hervor

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·9. Februar 2026

Der FC Bayern steht aktuell wieder für Kontrolle und Dominanz. Unter Vincent Kompany ist der Ballbesitz zurück ins Zentrum des Münchner Spiels gerückt. Einer verkörpert diesen Ansatz wie kein anderer: Joshua Kimmich.
Seit Jahren ist der Mittelfeldspieler der Taktgeber im Spiel des Rekordmeisters. Eine aktuelle Auswertung unterstreicht nun eindrucksvoll, wie außergewöhnlich seine Rolle im europäischen Vergleich ist – unabhängig von Trainern, Systemen oder Spielzeiten.
Seit seinem Bundesliga-Debüt im Jahr 2015 hat kein Spieler in den fünf europäischen Topligen mehr Ballkontakte gesammelt als Joshua Kimmich. Laut einer Analyse von OptaFranz kommt der 31-Jährige auf 29.302 Aktionen am Ball – ein Spitzenwert, der seine Konstanz und Bedeutung im Spielaufbau eindrucksvoll belegt.
Diese Zahlen sind nicht allein dem aktuellen Trainer geschuldet, doch sie passen perfekt zum Münchner Auftritt unter Vincent Kompany. Der Belgier hat den Fokus klar auf Passsicherheit, kurze Abstände und eine hohe Spielkontrolle gelegt, genau dort fühlt sich Kimmich am wohlsten.

Foto: IMAGO
Der FC Bayern zählt derzeit zu den passstärksten Teams Europas. In einer groß angelegten Untersuchung des CIES Football Observatory wurden die Münchner als ballbesitzorientierteste Mannschaft weltweit eingestuft. Bewertet wurden unter anderem Passgeschwindigkeit, Passdistanzen, Ballbesitzdauer und die Kontrolle im letzten Drittel.
In diesem Umfeld kommt Kimmichs Spielweise besonders zur Geltung. Der Mittelfeldspieler fordert nahezu jeden Ball, lenkt das Tempo und sorgt dafür, dass die Bayern ihre Angriffe strukturiert aufziehen. Unter Kompany agiert der deutsche Nationalspieler dabei noch klarer als Verbindung zwischen Abwehr, Zentrum und Offensive.
Auffällig ist, wie konstant Kimmich diese Rolle ausfüllt. Während andere Teams ihre Spielgestalter häufiger rotieren oder anpassen, bleibt der Bayern-Profi der Fixpunkt im Aufbau. Seine hohe Anzahl an Ballkontakten ist dabei kein Selbstzweck, sondern Ausdruck der Münchner Spielidee: Kontrolle durch Ballzirkulation.
Der Ansatz zahlt sich aus. Der FC Bayern bestimmt in vielen Partien über weite Strecken Rhythmus und Raumaufteilung. Kimmich ist dabei nicht nur Mitspieler, sondern Taktgeber – ein Spieler, an dem kaum eine Aktion vorbeiführt.









































