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·8. August 2026

Paukenschlag: Asllani-Transfer zu RB Leipzig geplatzt – Medizincheck stoppt Wechsel

Artikelbild:Paukenschlag: Asllani-Transfer zu RB Leipzig geplatzt – Medizincheck stoppt Wechsel

Überraschende Wende im Transferpoker um Fisnik Asllani: Der 23-jährige Angreifer der TSG Hoffenheim wechselt nun doch nicht zu RB Leipzig. Wie die Kraichgauer am Freitagabend bekannt gaben, ist der Deal aufgrund „medizinischer Bedenken“ der Sachsen geplatzt – und das kurz vor der Vertragsunterschrift. Ein Paukenschlag, der den Bundesliga-Transfermarkt aufwirbelt.

Das kommt überraschend, denn nach Informationen von Sky Sport war zwischen den Klubs zuletzt alles ausverhandelt. RB Leipzig hätte die in Asllanis Vertrag enthaltene Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro gezogen, der Angreifer wäre mit einem Kontrakt bis 2031 ausgestattet worden. Nun kehrt der 23-Jährige zunächst zu seinem Stammklub zurück – und Hoffenheim betont öffentlich, hinter ihm zu stehen.


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Klausel war gezogen – dann der Schock beim Medizincheck

Der Transfer schien eine Formsache zu sein. Asllani hatte seinen Vertrag bei der TSG erst vor einem Jahr bis 2029 verlängert, doch die enthaltene Klausel öffnete das Transferfenster für potenzielle Interessenten. RB Leipzig hatte das Interesse frühzeitig bekundet und letztlich die Ablösesumme akzeptiert. Asllani reiste schließlich für den obligatorischen Medizincheck nach Leipzig. Was genau dabei die Bedenken auslöste, teilten weder die Sachsen noch Hoffenheim öffentlich mit. Die genaue Natur der Probleme bleibt damit weiterhin im Dunkeln.

Schicker: „Sportlich alles andere als eine schlechte Nachricht“

Hoffenheims Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker nahm seinen Schützling umgehend in Schutz. „Fisnik hat bei der TSG eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Dass dieser Transfer nun nicht zustande kommt, ist für uns sportlich alles andere als eine schlechte Nachricht“, sagte Schicker in einer offiziellen Vereinsmitteilung. Die TSG ließ dabei keinen Zweifel aufkommen: „Für uns ist völlig klar, dass Fisnik körperlich und sportlich auf höchstem Niveau performen kann. Wir stehen zu unserem Spieler.“

Asllani hatte wegen der laufenden Verhandlungen zuletzt nicht am Trainingslager in Österreich teilgenommen. Ab kommender Woche soll er wieder regulär mit der Mannschaft trainieren und rechtzeitig für den Bundesliga-Auftakt fit sein. Die TSG kann damit auf ihren Schlüsselspieler bauen – zumindest vorerst.

21 Scorer-Punkte – starke Saison weckte Begehrlichkeiten

Das Interesse von RB Leipzig war keineswegs aus dem Nichts entstanden. In der Saison 2025/26 zählte Asllani zu den auffälligsten Offensivakteuren der Bundesliga. In 35 Pflichtspielen sammelte der 23-Jährige insgesamt 21 Scorer-Punkte – elf Tore und zehn Vorlagen. Maßgeblich hatte er dazu beigetragen, dass sich die TSG für die Europa League qualifizieren konnte. Entsprechend groß war das Interesse mehrerer Klubs an dem albanischen Offensivmann, der sich in der Bundesliga längst als Topspieler etabliert hat.

Was bedeutet das nun für RB Leipzig?

Die Sachsen stehen nach dem geplatzten Deal vor einer kurzfristigen Herausforderung. Offensichtlich hatten sie Asllani als konkreten Baustein für die Offensive eingeplant. Nun müssen Sportdirektor Marcel Schäfer und sein Team nachsteuern – und das wenige Wochen vor dem Bundesliga-Auftakt am 28. August. Ob Leipzig noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlägt oder auf Alternativen aus dem eigenen Kader setzt, bleibt abzuwarten. Die Zeit drängt.

Für Hoffenheim hingegen ist die Lage unerwarteterweise entspannt. Mit Asllani bleibt der Leistungsträger der vergangenen Saison im Kader – zumindest vorerst. Ob der Angreifer nach dem geplatzten Wechselwunsch mental voll bei der TSG ankommt, wird die Vorbereitung auf die neue Spielzeit zeigen müssen.

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