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·28. April 2026

Pérez’ Favorit? Gerüchte um Mourinho-Rückkehr

Artikelbild:Pérez’ Favorit? Gerüchte um Mourinho-Rückkehr
Artikelbild:Pérez’ Favorit? Gerüchte um Mourinho-Rückkehr

Kehrt Mourinho 13 Jahre nach seinem Abgang zu Real Madrid? Foto: Carl Recine/Getty Images

Mourinho-Comeback scheint sich anzubahnen

Bahnt sich wirklich ein großes Comeback an? Die zweite Amtszeit des José Mourinho bei Real Madrid könnte bevorstehen. Zumindest berichten mittlerweile immer mehr Medien, dass der Portugiese nach Madrid zurückkehren könnte. Dazu gehören auch die meist gut informierten Reporter von The Athletic, denn dort hieß es am Mittwochnachmittag, dass Florentino Pérez persönlich sich für Mourinho einsetzen soll.


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Und genau das soll einerseits ein Unterschied zum vergangenen Sommer sein, als sich primär José Ángel Sánchez für Xabi Alonso eingesetzt hat, andererseits wäre es auch ein Zeichen an die internen Strukturen. Denn das mittlerweile zweite titellose Jahr in Folge wird nicht nur Trainern oder Spielern angelastet, sondern auch Verantwortlichen im Hintergrund. Neben den Kaderplanern sollen auch andere Manager nicht mehr nur sportliche Ziele verfolgen, so der Verdacht. Entsprechend könnte sich Pérez jetzt aus ähnlichen Motiven um Mourinho bemühen, wie einst 2010. Auch damals musste sowohl im Team als auch im Umfeld etwas aufgeräumt werden, Mourinho mit seiner polarisierenden Art und dem auf Leistung setzenden Team-Managament hat damals quasi perfekt gepasst. So wurde einerseits Barcelonas Dominanz beendet und wieder Titel gewonnen, auch wenn es zum großen Wurf, dem Champions-League-Titel nicht reichte, trotz drei Halbfinalteilnahmen in drei Jahren. Aber danach dann, so erklärte auch Mourinho schon oft: „Nach mir war Real Madrid bereit zu explodieren.“ Das taten die Blancos angesichts sechs CL-Pokale zwischen 2014 und 2024.

Statistiken

José Mourinho bei Real Madrid (2010 bis 2013):

  • Spiele: 178
  • Siege: 128
  • Unentschieden: 28
  • Niederlagen: 22
  • Tore: 475:168
  • Titel: 3

Pérez als großer Antreiber?

Und der nächste in 2027? Ein weiteres Ziel des möglichen Mourinho-Comebacks. Ob der 63-Jährige schlussendlich wirklich zu einer unter Socios seit langem ersehnten zweiten Amtszeit kommt, bleibt also noch abzuwarten, in der Theorie ist das aber absolut möglich. Zwar hat Mourinho erst im September Benfica übernommen, seine Zukunft ließ er jedoch unlängst offen und es heißt sogar, er könne für nur rund drei Millionen Euro aus seinem Vertrag aussteigen.

Gut möglich also, dass Florentino Pérez nun wieder etwas mehr das Ruder in die Hand nimmt. Wegen all dem erscheinen die Mourinho-Gerüchte etwas heißer, als jene um Didier Deschamps oder Mauricio Pochettino. Wenn sich Pérez denn jetzt wieder mehr einmischen will. Denn auch aufgrund seiner mittlerweile 79 Jahren, aber auch aufgrund anderer Baustellen wie sowohl dem Umbau als auch der Vermarktung des Estadio Santiago Bernabéus sowie der quasi gescheiterten Super League, ist der Spanier sportlich etwas in den Hintergrund gerückt, öffentliche Auftritte sind an einer Hand abzuzählen. So sind beispielsweise neben Verhandlungsführer Sánchez auch Santiago Solari oder Juni Calafat mehr und mehr fürs Sportliche verantwortlich, ohne klare Rollenverteilung. Auch deswegen kam es intern wohl immer mehr zu dubiosen Entwicklungen, wie die Ex-Ernährungsberaterin Itziar González im Dezember verraten hat. Und dabei stets beteuerte: Obwohl Pérez sie verpflichtet hatte, bekam er vom Alltagsgeschäft und dem angeblichen Fehlverhalten scheinbar nichts mit.

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Ob all diese Entwicklungen unter Mourinho sich stark ändern würden? Spekulativ, zumal Real Madrid auch seit Jahren an enormem Verletzungspech und auch meist eher Pech als Glück bei Schiedsrichter-Entscheidungen leidet. Aber eben auch an einer sportlich schwachen Führung – auf und neben dem Platz. Das könnte nun Pérez gemeinsam mit Mourinho selbst angehen, zumal beide 2013 im Positiven auseinander gegangen waren. Als Mourinho aufgeräumt und die Basis für die erfolgreichste Dekade in Real Madrids Historie gelegt hat.

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