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Jule Stolpe·13. Mai 2026
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Jule Stolpe·13. Mai 2026
Bei der Spielvereinigung Greuther Fürth kracht es aktuell gewaltig. Kurz vor Ende der Saison in der 2. Bundesliga steht das Kleeblatt unter dem Strich - nach fast 30 Jahren Zweitklassigkeit droht also der Abstieg.
Wer trägt dafür die Schuld? Wenn es nach vielen Fans der Fürther geht, ist die Antwort klar: Geschäftsführer Holger Schwiewagner, der im Herbst 2024 übernahm, habe dem Vernehmen nach eher eine Fehl- statt einer Neuausrichtung losgetreten.
Seitdem ging es mehr oder weniger stetig bergab, und die Fans fordern nun auch ganz offiziell Konsequenzen. Mithilfe einer Onlinepetition verlangen sie den Rücktritt der Vereinsführung – und zwar unter dem Titel „Für einen echten Neuanfang – Verantwortung übernehmen und professionelle Strukturen schaffen".
Demnach soll nicht nur Schwiewagner, sondern auch Sportdirektor Fürstner seinen Hut nehmen: „Wir fordern den Aufsichtsrat und das Präsidium deshalb auf, unverzüglich Konsequenzen zu ziehen und die sportlich verantwortlichen handelnden Personen von ihren Aufgaben freizustellen", so die Initiatoren der Petition.
Diese wurde am gestrigen Dienstag ins Leben gerufen; mittlerweile haben sich schon rund 1.600 Menschen (Stand: Mittwoch, 16.30 Uhr) der Petition online auf ‘change.org‘ angeschlossen.

Ob die Fans mit ihrem Anliegen Erfolg haben oder auf taube Ohren stoßen? Das ist mehr als unklar, denn einem Bericht von ‘NN.de‘ zufolge soll Schwiewagner seinen Vertrag sogar bis 2030 verlängert haben. Dies wurde vom Verein allerdings bisher weder bestätigt noch dementiert.
Sicher wird die zukünftige Stimmung in Fürth auch stark davon abhängen, ob das Kleeblatt den Abstieg am Sonntag mit Schützenhilfe von anderen Plätzen noch abwenden kann - oder eben nicht.
📸 Maja Hitij - 2026 Getty Images







































