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·15. Mai 2026

PK-Kompakt vor Bielefeld: Leitl spricht über Ausfälle, Winkler und den Saisonabschluss

Artikelbild:PK-Kompakt vor Bielefeld: Leitl spricht über Ausfälle, Winkler und den Saisonabschluss

Hertha BSC PK vor Bielefeld: Leitl will mit Auswärtssieg in die Sommerpause

Die letzte Hertha BSC PK der Saison hatte noch einmal einiges zu bieten. Vor dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeldsprach Cheftrainer Stefan Leitl über die lange Ausfallliste, den Saisonabschluss, mögliche Änderungen in der Startelf und die anstehende Kaderplanung im Sommer.

Am Sonntag geht es für Hertha BSC zum letzten Spieltag in die SchücoArena. Anstoß gegen Arminia Bielefeld ist um 15:30 Uhr. Begleitet wird die Alte Dame von 2.800 Hertha Fans, der Gästebereich ist ausverkauft. Damit bekommt Hertha auch im letzten Saisonspiel wieder volle Unterstützung auswärts.


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Lange Ausfallliste vor dem Bielefeld Spiel

Personell wird es für Hertha BSC zum Saisonfinale noch einmal eng. Stefan Leitl muss in Bielefeld auf mehrere Spieler verzichten. Nicht dabei sind John Anthony Brooks, Boris Mamuzah Lum, Deyovaisio Zeefuik, Dawid Kownacki, Márton Dárdai und Jeremy Dudziak. Dudziak fällt nach einem Schlag auf den Oberschenkel aus.

Dazu fehlen zwei gesperrte Offensivspieler: Marten Winkler und Josip Brekalo. Gerade auf den Flügeln wird es damit dünn. Eine komplette Systemumstellung plant Leitl trotzdem nicht.

„Wir wollen keine Systemumstellung vornehmen“, sagte der Hertha Trainer auf der PK. Es könne zwar durch andere Spielertypen Veränderungen geben, grundsätzlich wolle Hertha aber bei dem bleiben, „was wir jetzt auch die ganze Saison über gespielt haben“.

Maurice Krattenmacher könnte in Bielefeld eine Chance bekommen

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Durch die vielen Ausfälle rückt auch Maurice Krattenmacher wieder stärker in den Fokus. Leitl erklärte, dass der Offensivspieler grundsätzlich immer ein Kandidat gewesen sei. Gleichzeitig machte der Trainer klar, dass er von ihm mehr Konstanz im Training erwartet.

„Ich erwarte natürlich auch von den Spielern eine gewisse Trainingsleistung“, sagte Leitl. Diese sei bei Krattenmacher in einigen Phasen nicht immer da gewesen. Zuletzt zeigte sich der Hertha Coach aber deutlich zufriedener: „Speziell in dieser Woche hat er sehr, sehr gut trainiert.“

Damit könnte Krattenmacher im letzten Saisonspiel noch einmal eine größere Rolle bekommen.

Leitl erwartet intensives Spiel bei Arminia Bielefeld

Für Arminia Bielefeld geht es am letzten Spieltag noch um viel. Hertha trifft also auf einen Gegner, der mit hoher Emotionalität in die Partie gehen wird. Genau darauf stellt Leitl seine Mannschaft ein.

„Es wird schon sehr emotional und intensiv werden“, sagte der 48-Jährige. Hertha müsse stabil bleiben, die nötige Intensität annehmen und mental bereit sein.

Wichtig war Leitl dabei eine klare Botschaft: Hertha spielt nicht für andere Vereine, sondern ausschließlich für sich selbst. „Wir versuchen, dieses Spiel zu gewinnen. Ausschließlich für uns.“ Der beste Abschluss dieser Saison wäre für ihn ein Auswärtssieg.

Kaderplanung im Sommer: Hertha muss auf Abgänge reagieren

Auch der Blick auf die kommende Saison spielte auf der Hertha BSC PK eine große Rolle. Leitl machte deutlich, dass der Sommer lang werden könne. Viele Spieler hätten Vertrag, trotzdem sei klar, dass es Bewegung im Kader geben werde.

„Ich weiß ja, dass wir verkaufen wollen und vielleicht auch müssen“, sagte Leitl. Für ihn sei das keine neue Situation. Entscheidend werde sein, auf mögliche Abgänge richtig zu reagieren und auf den frei werdenden Positionen Qualität dazuzugewinnen.

Der Trainer betonte aber auch: Das Grundgerüst ist nicht komplett weg. „Das Gro der Mannschaft ist erstmal hier und hat Vertrag.“ Hertha müsse nun die nächsten Schritte gehen, um in der neuen Saison wieder stabiler und dominanter aufzutreten.

Marten Winkler will Hertha verlassen

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Photo by Christof Koepsel/Getty Images

Ein Thema war auch Marten Winkler. Der Flügelspieler hat öffentlich deutlich gemacht, dass er Hertha BSC gerne verlassen möchte. Leitl ging damit offen um.

„Matte hat Vertrag, die Fakten sind klar“, sagte er. Wenn ein Spieler sich klar äußere, dass er den Verein verlassen möchte, müsse man Lösungen finden. Leitl ordnete einen möglichen Wechsel auch in die Hertha Strategie ein: Spieler aus der eigenen Akademie ausbilden, entwickeln und bei passender Gelegenheit wirtschaftlich verkaufen.

Für Leitl ist klar: Sollte Winkler den nächsten Schritt gehen wollen, muss Hertha eine passende Lösung finden.

Saisonfazit: Hertha auswärts stark, zu Hause zu schwach

Zum Abschluss zog Leitl auch ein kleines Saisonfazit. Einen absoluten Tiefpunkt wollte er nicht nennen. Klar sei aber, dass Hertha vor allem im Olympiastadion zu wenig gezeigt habe.

„Zu Hause haben wir nicht so viel performt, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagte Leitl. Auswärts sei Hertha dagegen „echt gut“ gewesen. Für die neue Saison muss die Alte Dame vor allem die Heimspiele deutlich besser gestalten.

Als positive Momente nannte Leitl unter anderem das Auswärtsspiel in Düsseldorf und die Pokalsaison. Besonders die Spiele gegen Elversberg, Kaiserslautern und Freiburg seien aus seiner Sicht ansprechend gewesen.

Nach dem Spiel in Bielefeld trifft sich die Mannschaft am Montag noch einmal. Danach geht es für die Spieler in den Urlaub. Das Trainerteam wird die Saison weiter aufarbeiten und die Vorbereitung auf die neue Spielzeit planen.

Was meint ihr: Holt Hertha BSC zum Saisonabschluss noch einen Auswärtssieg bei Arminia Bielefeld?

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📷 Photo by Christof Koepsel/Getty Images

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