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·2. Oktober 2026

Platini-FK, Trezeguet-Goldtor, Zidane-Panenka: 10 Frankreich-Italien-Duelle

Artikelbild:Platini-FK, Trezeguet-Goldtor, Zidane-Panenka: 10 Frankreich-Italien-Duelle

Bevor Frankreich an diesem Freitag, dem 2. Oktober, Italien im Stade de France in der Nations League empfängt (20:45 Uhr), blicken wir auf zehn Frankreich-Italien-Duelle zurück, die die Geschichte der Bleus geprägt haben.

Mit Italien ist es nie ein Spiel wie jedes andere. Da sind die Nachbarschaft, die Rivalität und eine gemeinsame Geschichte aus Endspielen, Elfmeterschießen und mitunter schmerzhaften Erinnerungen. Lange litten die Bleus gegen die Squadra Azzurra, bevor sie sich bei den großen Duellen Ende der 1990er Jahre revanchierten. Und am Freitag wird das Symbol stark sein: Zinédine Zidane empfängt ein Italien, das er gut kennt, zu seinem ersten Heimspiel als Nationaltrainer. Von Mailand 1910 bis zum Parc des Princes 2024 – hier sind zehn Duelle, die diese Rivalität wie keine andere erzählen.


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15. Mai 1910: Frankreich-Italien (2:6), das allererste

Alles beginnt in Mailand, am 15. Mai 1910, mit dem allerersten Spiel in der Geschichte der italienischen Nationalmannschaft. Bei ihrem Debüt macht die Squadra Azzurra keine halben Sachen und setzt sich klar gegen die Bleus durch (6:2). Italien setzt gleich bei seinem ersten internationalen Auftritt ein Ausrufezeichen, während Frankreich einen schwierigen Start erlebt. Dieses Spiel markiert den Beginn einer langen Geschichte zwischen den beiden Nationen, die sich im Laufe der Jahrzehnte noch viele Male gegenüberstehen werden.

12. Juni 1938: Frankreich-Italien (1:3), die Lektion der Weltmeister

Bei der ersten in Frankreich ausgetragenen Weltmeisterschaft treffen die Bleus im Viertelfinale in Colombes auf Italien. Gegen den Titelverteidiger halten sie eine Halbzeit lang mit, brechen nach der Pause aber ein (1:3), mit einem Doppelpack von Silvio Piola. Italien holt anschließend seinen zweiten Weltmeistertitel in Folge.

8. Februar 1978: Italien-Frankreich (2:2), der Freistoß von Platini

Bei einem Freundschaftsspiel in Neapel Anfang 1978 lieferte Michel Platini eines der größten Meisterwerke seiner Karriere ab, als er den legendären Torhüter Dino Zoff zweimal per Freistoß überwand. Nach einem ersten Versuch, der zu Unrecht vom Schiedsrichter aberkannt wurde, weil dieser nicht gepfiffen hatte, erzielte die französische Nummer 10 später einen Freistoß an derselben Stelle. Mit einem ebenso perfekten Schuss wählte er die andere Seite des Tores und traf in den gegenüberliegenden Winkel. Ganz Italien entdeckt an diesem Abend den künftigen Juventus-Spieler. Vier Monate später werden die Bleus bei der WM in Argentinien allerdings in der ersten Runde gegen Italien verlieren (1:2), trotz eines Blitztores von Bernard Lacombe.

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17. Juni 1986: Frankreich-Italien (2:0), die entthronten Weltmeister

Acht Jahre später ist die Revanche in Mexiko eindrucksvoll. Im Achtelfinale in Mexiko-Stadt schalten die Bleus von Henri Michel den amtierenden Weltmeister Italien dank Toren von Michel Platini und Yannick Stopyra aus (2:0). Eine Demonstration der Kontrolle, kurz vor dem mythischen Viertelfinale gegen Brasilien.

3. Juli 1998: Frankreich-Italien (0:0, 4:3 im Elfmeterschießen), die Erlösung

Im Viertelfinale der Weltmeisterschaft im Stade de France neutralisieren sich die beiden Rivalen 120 Minuten lang. Roberto Baggio kommt in der Verlängerung sogar dem Golden Goal ganz nah. Alles entscheidet sich schließlich im Elfmeterschießen, wo der Schuss von Luigi Di Biagio an die Latte knallt. Frankreich qualifiziert sich und setzt seinen Weg zum ersten Stern fort.

2. Juli 2000: Italien-Frankreich (1:2), das Wunder von Rotterdam

Im Finale der Europameisterschaft liegen die Bleus durch ein Tor von Marco Delvecchio zurück, und Italien feiert auf der Bank bereits den Sieg. Doch in der Nachspielzeit gleicht Sylvain Wiltord aus. Dann verwertet David Trezeguet in der Verlängerung eine Flanke von Robert Pirès per Volley und sichert Frankreich dank der Golden-Goal-Regel den Titel. Als Welt- und Europameister stehen die Bleus auf dem Gipfel.

9. Juli 2006: Italien-Frankreich (1:1, 5:3 im Elfmeterschießen), die Nacht von Berlin

Das berühmteste und schmerzhafteste. Im Finale der Weltmeisterschaft bringt Zinédine Zidane Frankreich mit einem Panenka-Elfmeter in Führung (7.), bevor Marco Materazzi per Kopf ausgleicht (19.). In der Verlängerung wird Zidane nach seinem Kopfstoß gegen Materazzi im letzten Spiel seiner Karriere des Feldes verwiesen. Im Elfmeterschießen trifft David Trezeguet die Latte, und Italien holt sich seinen vierten Stern. Zwanzig Jahre später wird genau dieser Zidane wieder auf Italien treffen, diesmal auf der Bank der Bleus.

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6. September 2006: Frankreich-Italien (3:1), die sofortige Revanche

Nur zwei Monate nach Berlin treffen die beiden Teams im Stade de France in der Qualifikation für die EM 2008 wieder aufeinander. Und diesmal lassen die Bleus nichts anbrennen: Sidney Govou schnürt einen Doppelpack und Thierry Henry erzielt einen weiteren Treffer zum 3:1-Sieg. Eine Revanche, die einen verlorenen Stern nie wirklich trösten wird, aber der Moral guttut.

17. Juni 2008: Frankreich-Italien (0:2), der Albtraum

In Zürich spielen die Bleus beim letzten Gruppenspiel der EM 2008 um ihr Überleben. Der Abend wird zum Albtraum: Franck Ribéry verletzt sich schon in den ersten Minuten, Éric Abidal wird vom Platz gestellt, und Italien gewinnt dank Andrea Pirlo per Elfmeter und Daniele De Rossi (0:2). Die Bleus scheiden mit gesenktem Kopf bereits in der ersten Runde aus.

6. September 2024: Frankreich-Italien (1:3), der Rekord von Barcola

Im Parc des Princes in der Nations League bringt Bradley Barcola Frankreich bereits nach 13 Sekunden in Führung und bricht damit den Rekord für das schnellste Tor in der Geschichte der Bleus, den bis dahin Bernard Lacombe gegen Italien gehalten hatte. Doch die Italiener drehen das Spiel (1:3) dank Federico Dimarco, Davide Frattesi und Giacomo Raspadori. Zwei Monate später werden die Bleus sich im San Siro revanchieren (3:1), mit einem Doppelpack von Adrien Rabiot.

Bradley Barcola

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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