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·5. Mai 2026
Pokal-Drama in der Nachspielzeit: Konyaspor stürzt Besiktas ins Chaos und sichert sich das Ticket für das Finale

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·5. Mai 2026

Die Sensation im türkischen Pokalwettbewerb ist perfekt: TUMOSAN Konyaspor zieht als erste Mannschaft in das diesjährige Pokalfinale ein. Während die Grün-Weißen feiern, ist die ohnehin schon enttäuschende Spielzeit für Besiktas endgültig zur Desaster-Saison angewachsen. In einer hochspannenden Partie fiel die Entscheidung erst in den allerletzten Sekunden der Nachspielzeit durch eine höchst umstrittene Schiedsrichterentscheidung. Ein Foulspiel, das deutlich außerhalb des Strafraums seinen Anfang nahm und innerhalb des Sechzehners kaum noch Einwirkung auf die Aktion hatte, wertete der Unparteiische dennoch als strafstoßwürdig. Kurz vor der drohenden Verlängerung sorgte dieser Elfmeter schließlich für die Entscheidung zugunsten der Gäste.
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Das Spiel nahm bereits früh Fahrt auf. In der 15. Minute war es Orkun Kökcü, der mit einem Eckball wurde, doch der gegnerische Torhüter Bahadir Güngördü verhinderte den Rückstand im letzten Moment mit einer starken doppelten Faustabwehr. Die Gäste aus Konya zeigten sich jedoch unbeeindruckt. In der 36. Minute traf El Bilal Toure nach einem Zuspiel auf dem linken Flügel den Ball so wuchtig, dass sein Schuss von der linken Flanke an die Latte krachte und ins Feld zurücksprang. Kurz vor dem Pausenpfiff, in der 42. Minute, brannte es erneut im Strafraum: Nach einer weiten Hereingabe von Amir Murillo und einem missglückten Klärungsversuch der Abwehr nahm Hyeon-gyu Oh den Ball direkt aus der Luft. Seinen platzierten Volleyschuss konnte Güngördü jedoch mit einer glänzenden Parade zur Seite abwehren.

Foto; IHA
Auch im zweiten Durchgang blieb die Intensität hoch. Kökcü hatte in der 65. Minute erneut Pech, als sein Linksschuss nach Pass von Junior Olaitan lediglich den Pfosten traf. Zehn Minuten später, in der 75. Minute, bediente Olaitan den einlaufenden Kristjan Asllani hinter der Abwehrkette, doch dessen Abschluss von der rechten Seite strich am Tor vorbei ins Aus. Die Schlussphase gehörte dann vollends der Dramatik. In der vierten Minute der Nachspielzeit (90.+4) drang der eingewechselte Kazeem Olaigbe über links in den Sechzehner ein und kam nach einem Kontakt vor dem Sechzehner mit Junior Olaitan zu Fall. Schiedsrichter Adnan Deniz Kayatepe zeigte sofort auf den Punkt. Ein sehr strittige Szene. Den fälligen Elfmeter verwandelte Enis Bardhi in der 90.+8. Minute sicher in die linke Ecke und markierte damit den 1:0-Endstand, der Konyaspor den Weg ins Finale ebnete.







































