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·23. Mai 2026
Pokal-Jäger statt Donezk-Meister: Nach dem Korb von Arda Turan greift Besiktas jetzt nach Premier-League-Coach Ange Postecoglou!

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·23. Mai 2026

Die personelle Neuausrichtung bei den Schwarz-Weißen nimmt nach den jüngsten strukturellen Veränderungen rasant an Fahrt auf. Nachdem der namhafte Chefcoach Sergen Yalcin sowie der Generalkoordinator des Fußball-A-Teams, Serkan Rechber, ihre Koffer packen mussten und den Verein verließen, rückte die brennende Frage nach dem neuen starken Mann an der Seitenlinie in den Fokus der sportlichen Führung. Als potenzieller Kandidat für das Amt des technischen Direktors von Besiktas wurde zuletzt immer wieder intensiv der Name von Arda Turan gehandelt. Der einstige Weltklassespieler hatte in seinem ersten Jahr auf Anhieb den vielbeachteten Titel der ukrainischen Liga mit seinem aktuellen Klub geholt und sich damit nachhaltig für höhere Aufgaben im europäischen Spitzenfußball empfohlen.
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Nach dem jüngsten Meisterschaftsspiel von Schachtjor Donezk gegen Kolos Kovalivka wurde der Erfolgscoach im Rahmen der offiziellen Medienrunde direkt mit dem anhaltenden Interesse aus Istanbul konfrontiert. Wie die türkische Tageszeitung Sözcü in ihrer aktuellen Berichterstattung vermeldet, reagierte der ehrgeizige Übungsleiter mit viel Respekt, aber auch mit einer klaren Absage an die Gerüchteküche auf der anschließenden Pressekonferenz. Er brachte dabei unmissverständlich zum Ausdruck, dass seine sportliche Zukunft trotz aller Lockrufe aus der Heimat im Moment nicht am Bosporus liegt.
Der Coach machte deutlich, dass ihn die Verbindung zu einem der traditionsreichsten Klubs des Landes zwar schmeichelt, ein Wechsel im kommenden Sommer jedoch keine Option darstellt. Wörtlich betonte der Ex-Profi vor den Journalisten: „Es ist mir eine Ehre und ein Stolz, das mein Name mit einem großen Team wie Besiktas in Verbindung gebracht wurd. Aber wir haben große Träume mit unserem Vorstand, was Schachtjor betrifft. Meine Zukunft ist ziemlich klar.“ Damit beendete der Trainer die aufkeimenden Spekulationen umgehend und bekannte sich stattdessen zu seinem langfristig angelegten Projekt in Osteuropa.

Foto: IHA
Da diese Personalie somit vom Tisch ist, treibt die Führungsebene der Istanbuler die Suche nach einem adäquaten Nachfolger hinter den Kulissen mit Hochdruck voran. Der frisch zum Fußballdirektor ernannte Önder Özen verlor nach seinem offiziellen Amtsantritt keine Zeit und rollte sofort die Arme für die Verpflichtung des neuen technischen Direktors zusammen. Die sportliche Analyse des 56-jährigen Fußballexperten bezüglich des potenziellen Betreibers der Mannschaft ist mittlerweile abgeschlossen, und die Verantwortlichen haben intern eine überraschende und gleichermaßen spektakuläre Wahl getroffen.
Nach vorliegenden Informationen aus Vereinskreisen favorisiert der neue starke Mann im sportlichen Bereich eine internationale Lösung mit enormer Strahlkraft. Im Zentrum der Planungen steht demnach der erfahrene Fußballlehrer Ange Postecoglou, der die absolute Wunschlösung für den vakanten Posten darstellt. Der 60-jährige Postecoglou steht derzeit noch bei Nottingham Forest unter Vertrag und verfügt interessanterweise über historische familiäre Wurzeln, die bis nach Manisa zurückreichen, was die emotionale Bindung zu einem Engagement in der Süper Lig zusätzlich verstärken könnte.
Um den anspruchsvollen Deal zeitnah in trockene Tücher zu bringen, wird sich die oberste Clubführung höchstpersönlich in die Verhandlungen einschalten. Es wird nachdrücklich betont, dass Vereinspräsident Serdal Adali das erste entscheidende Treffen mit dem australischen Taktiker persönlich abhalten wird, um ihn von dem ambitionierten Projekt am Bosporus zu überzeugen. Die Schwarz-Weißen erhoffen sich von dieser Verpflichtung nicht nur taktische Flexibilität, sondern auch den Einzug einer ausgeprägten Gewinnermentalität im Kader.
Die bisherige Erfolgsbilanz des Wunschkandidaten spricht jedenfalls eine eindeutige Sprache und rechtfertigt das intensive Werben der Klubführung. Der erfahrene Coach hat im Laufe seines sportlichen Werdegangs insgesamt stolze 16 Trophäen in seiner Karriere gewonnen. Seinen größten internationalen Erfolg feierte er unlängst auf britischem Boden, als er in der bemerkenswerten Saison 2024/25 mit dem englischen Topklub Tottenham den Titel der UEFA Europa League erringen konnte. Mit dieser namhaften Expertise soll der Coach Besiktas nun zurück an die Spitze führen.
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