1. FSV Mainz 05
·19. September 2026
Pokalreise der U19 endet in Magdeburg

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·19. September 2026

Jan Kirchhoff machte nach dem Ausscheiden der U19 von Mainz 05 aus dem DFB-Pokal der Junioren beim 1. FC Magdeburg aus seinem Herzen keine Mördergrube. "Es fühlt sich brutal bitter an", sagte der 05-Cheftrainer nach der 0:2-Niederlage beim 1. FC Magdeburg. Die Gastgeber hatten mit den Treffern von Elishama Manyaka und Milano Herrmann in der zweiten Hälfte die Pokalreise der 05ER im Achtelfinale bereits wieder beendet.
Die Mainzer waren in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt direkt gut im Spiel und vergaben bereits in den ersten zehn Minuten zwei "hundertprozentige" Torchancen, wie Kirchhoff berichtete. "Es hat sich nach einem Spiel angefühlt, das wir dominieren können." Doch nach einer Viertelstunde bekamen diese Hoffnungen den ersten Dämpfer. Nach einem Ellenbogenschlag eines Mainzers entschied der Schiedsrichter auf Rot. "Eine harte Entscheidung, Gelb hätte es auch getan", meinte der 05-Coach und sah, dass sein Team auch diese Herausforderung auf gute Art und Weise annahm. "Wir haben weiter richtig gut verteidigt und Magdeburg eigentlich die ganze Zeit von unserem Tor weggehalten." Aus ein paar aussichtsreichen Kontersituationen entstand nichts mehr, sodass die Rheinhessen mit einem torlosen Unentschieden und einem guten Gefühl in die Pause gingen.
Keinen Fuß mehr in die Tür bekommen
Das frühe Gegentor fünf Minuten nach Wiederanpfiff erschwerte das Vorhaben der 05ER. An der Eckfahne schafften es die Mainzer nicht, einen Ball zu klären, nach der anschließenden Flanke stand Manyaka goldrichtig. "Wir haben weiterhin ordentlich und intensiv verteidigt. Was uns gefehlt hat, waren Entlastungsangriffe, waren die Kontergefahr, die Magdeburg dann auch gut gebannt hat", zeigte Kirchhoff auf, warum der FSV in der zweiten Halbzeit keinen Fuß mehr in die Magdeburger Tür bekam.
"Nichtsdestotrotz bin ich mit der Haltung und mit dem Engagement, mit dem Aufwand, mit dem Zusammenbleiben, und wie wir uns gemeinsam auch diesen gefühlt ungerechten Umständen und Widerständen entgegengestellt haben, sehr glücklich. Wir haben die Fähigkeit, so ein Spiel in Gleichzahl auf jeden Fall zu ziehen. Das haben wir in der ersten Halbzeit, besonders vor dem Platzverweis bewiesen. Wir sind als Team immer mehr zusammengewachsen, so dass es sich heute auch machbar angefühlt hat, in Unterzahl eine Runde weiterzukommen. Aber es hat nicht sein sollen, das müssen wir annehmen", bilanzierte Kirchhoff.
Länderspielpause im Nachwuchs
Weiter geht es für den FSV nach der langen Länderspielpause erst am 11. Oktober (11 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98.
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