DFB-Frauen
·30. Mai 2026
Pokalsieg bei Premiere: Anna Schmidt lässt Stuttgart jubeln

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·30. Mai 2026

Gleich bei ihrer ersten Teilnahme am DFB-Pokal der Juniorinnen hat sich die U 17 des VfB Stuttgart den Titel gesichert. Das Team von Trainerin Antonella Monopoli und Trainer Kevin Reiner setzte sich im Endspiel im Kölner Sportpark Höhenberg gegen den FC Carl Zeiss Jena nach einem äußerst spannenden Duell 1:0 (0:0) durch und trat damit bei der erst zweiten Auflage des Wettbewerbs die Nachfolge von Premierensieger TSG Hoffenheim an.
Vor 688 Zuschauer*innen erzielte VfB-Abwehrspielerin Anna Schmidt (80.+1) erst in der Nachspielzeit den einzigen Treffer der Partie und sorgte damit für Riesenjubel. Jena hielt zwar über die gesamte Spielzeit sehr gut dagegen, musste sich am Ende jedoch hauchdünn geschlagen geben.
Unmittelbar nach dem Abpfiff nahmen Heike Ullrich, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball, sowie Alexandra Spiekermann, Spielleiterin des DFB-Pokals der Juniorinnen und Mitglied im DFB-Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball, und Kathrin Peter, Cheftrainerin der U 16-Juniorinnen-Nationalmannschaft, die Siegerehrung vor. Danach kannte die Freude bei den Pokalsiegerinnen keine Grenzen.
Im Vergleich zu den Halbfinalpartien hatten beide Trainerteams keinen Grund für Umstellungen. Die einzige Änderung in seiner Anfangsformation nahm Jenas Trainer Roy Bergner vor. Gegenüber dem 2:0-Erfolg gegen RB Leipzig lief Lara-Sophie Scheuch von Beginn an für Hanna Moll auf.
Die VfB-Trainer*innen Antonella Monopoli und Kevin Reiner vertrauten dagegen auf dieselbe Startelf, mit der die Schwäbinnen auch das Endspiel erreicht hatten. In der Vorschlussrunde wurde Bayer 04 Leverkusen ebenfalls 2:0 besiegt.
Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich von Beginn an eine recht ausgeglichene und umkämpfte Partie, in der sich beide Mannschaften nicht allzu viele klare Torchancen herausspielen konnten. Den ersten Abschluss verzeichnete der FC Carl Zeiss Jena, als sich Anouk Schröder auf dem rechten Flügel gegen zwei Gegenspielerinnen durchsetzen konnte. Ihren Flachschuss parierte jedoch VfB-Torhüterin Alicia Beer mit einer starken Parade.
Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs hatten die Stuttgarterinnen leichte Vorteile. Wirklich gefährlich wurde es aber in der Regel nur nach Standardsituationen. Die beste Möglichkeit für den VfB hatte Amelie Hinkel dann auch im Anschluss an einen Eckball. Ihr Kopfball strich nur knapp am Tor der Thüringerinnen vorbei.
Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hatte Marie Lesch erneut nach einer Ecke von Noemi Wetzel die Führung für den VfB Stuttgart auf dem Fuß, setzte ihren Abschluss jedoch über das Tor. Nur wenig später rollte die Kugel nach einem Drehschuss von Laura Carollo von der Strafraumgrenze nur knapp am Gehäuse des FC Carl Zeiss Jena vorbei.
In der Folgezeit bekam Jena die Partie wieder besser in den Griff und erarbeitete sich auch einige Möglichkeiten. Oft kam jedoch der letzte Pass nicht an, so dass die Abwehr der Stuttgarterinnen immer wieder klären konnte.
Die Entscheidung fiel dann zu Beginn der insgesamt sechsminütigen Nachspielzeit. Nach einem Freistoß der eingewechselten Lana Cirjak klärte Jenas Hintermannschaft den Ball nicht entscheidend. Im Nachsetzen war Anna Schmidt zur Stelle und markierte mit einem wuchtigen Abschluss den umjubelten Siegtreffer (80.+1) für den VfB.
Der FC Carl Zeiss, der schon vor einem Jahr das Halbfinale erreicht und erst nach Elfmeterschießen ausgeschieden war, gab sich nicht auf und warf in den verbleibenden Minuten alles nach vorne. Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.
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