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·10. Juni 2026
Poker mit Harry Kane: FC Bayern muss wohl tiefer in die Tasche greifen

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·10. Juni 2026

Der FC Bayern will mit Harry Kane (32, Vertrag bis 2027) verlängern. Dieses Vorhaben dürfte für den Rekordmeister allerdings teurer werden als bisher gedacht.
Wie die Sport Bild berichtet, sind sich beide Seiten in der grundsätzlichen Frage einer Fortsetzung über 2027 hinaus einig. Konkrete Gespräche gab es bislang alledings nicht.
Es zeichne sich aber bereits ab, dass die Münchner beim Gehalt nachlegen müssen. Kane kassiert derzeit rund 25 Millionen Euro pro Jahr und ist damit Topverdiener der Bundesliga.
Für den neuen Vertrag soll noch einmal mehr auf den Tisch kommen. Mit 32 Jahren steht Kane vor dem letzten großen Arbeitspapier seiner Karriere. Der englische Nationalspieler wurde unlängst mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht, Manchester United ist seit Jahren ein Bewunderer.
Sollte Kane bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada genauso überzeugen wie in seinen Jahren beim FC Bayern München, dürfte seine Verhandlungsposition noch besser ausfallen als ohnehin schon.
Sportlich ist die Argumentationskette ohnehin lückenlos. Kane kommt in der abgelaufenen Saison wettbewerbsübergreifend auf 50 Einsätze mit beinahe schon unmenschlichen 60 Toren und sieben Vorlagen. Im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart schoss er den Rekordmeister mit einem Hattrick zum Double.
Medienberichten zufolge läuft es bei der geplanten Vertragsverlängerung auf ein "1+1"-Modell hinaus – eine Verlängerung um ein Jahr bis 2028 mit Option auf ein weiteres. Damit will der Rekordmeister das Risiko eines langfristigen Vertrags für einen bald 33-Jährigen begrenzen.
Kane selbst gibt sich bisher gelassen. "Es ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, darüber zu sprechen, aber ich bin keineswegs in Panik", hatte der Engländer nach dem Pokalfinale erklärt. Konkrete Verhandlungen sollen erst nach der WM beginnen.
Im April hatte Kane seine Ausstiegsklausel im Bereich von 60 bis 70 Millionen Euro verstreichen lassen. Ein klares Bekenntnis. Jetzt soll sein Verbleib bis mindestens 2028 festgezurrt werden.







































