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·7. September 2026

Poker um Yan Diomandé: Warum PSG und Liverpool ohne Chance gegen Real Madrid waren

Artikelbild:Poker um Yan Diomandé: Warum PSG und Liverpool ohne Chance gegen Real Madrid waren

Yan Diomande (19) war einer der begehrtesten Youngster des Sommers, PSG glaubte lange an den Zuschlag. Sein Berater verrät nun, warum der amtierende Champions-League-Sieger nie eine echte Chance hatte im Transfer-Wettstreit mit Real Madrid.

Wochenlang schien die Sache klar: Yan Diomande hatte Paris Saint-Germain als Wunschziel auserkoren, dem FC Liverpool abgesagt. Von einer Einigung über einen Vertrag bis 2031 war die Rede.


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Dann grätschte Real Madrid dazwischen – und am 6. August wechselte der Ivorer für 125 Millionen Euro von RB Leipzig an die Concha Espina. Der Ivorer ist zweitteuerste Einkauf der Klubgeschichte nach Jude Bellingham (127 Millionen Euro; Basis-Ablöse plus Boni).

"Die anderen Klubs können nichts tun"

Warum das Rennen so eindeutig ausging, erklärt nun Thiago Freitas. Der Operations-Chef von Roc Nation, der Berater-Agentur von Diomande, spricht gegenüber Marca von einer regelrechten Sonderstellung der Königlichen.

"Viele der größten, reichsten und renommiertesten Klubs der Welt haben sich als an Yan interessiert erwiesen. Aber ich sage immer, dass Real Madrid für die Spieler das Pelé der Klubs ist", so Freitas.

Über Vereine mit Spielern zu sprechen, sei wie über Spieler zu sprechen, die mit Pelé gespielt haben, sagte er der spanischen Sportzeitung. "Wenn Real Madrid an einem Spieler interessiert ist, können die anderen Klubs nichts tun. Die Spieler wollen nach Madrid kommen, und wir müssen tun, was für notwendig ist."

Große Konkurrenz bei PSG

Sportlich hätte Diomande im Prinzenpark durchaus große Konkurrenz gehabt. Auf der rechten Außenbahn wirbelt Désiré Doué, der zuletzt 44 Einsätze mit 13 Toren und neun Vorlagen sammelte. Dazu sind Weltfußballer Ousmane Dembélé und Georgien-Superstar Khvicha Kvaratskhelia (140 Millionen Euro Marktwert laut Transfermarkt.de) unter Luis Enrique wichtige Optionen in der Offensivabteilung.

Nach Diomandes Absage holte Paris Saint-Germain Ferran Torres vom FC Barcelona, zudem kamen Maghnes Akliouche (Monaco) und Mika Godts (Ajax).

Schleppender Start bei Real Madrid

Reibungslos läuft es für Yan Diomande in Madrid aner noch nicht. Vier Pflichtspiele stehen in den Büchern, aber nur 83 Minuten und keine Torbeteiligung: Diomandes Start unter José Mourinho (63) verläuft schleppend. "Wie viel haben wir für ihn bezahlt?", fragte The Special One kürzlich rhetorisch und bat um Geduld mit dem ivorischen Nationalspieler.

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