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·26. Februar 2026

Polzin zeigt Anerkennung für Hamburgs größten Notnagel

Artikelbild:Polzin zeigt Anerkennung für Hamburgs größten Notnagel

Mit Silvan Hefti, Gui Ramos und Immanuel Pherai konnte der Hamburger SV im Winter mehrere Spieler abgeben, die so gut wie keiner sportliche Perspektive an der Elbe besaßen. Bei Noah Katterbach sah der Plan ebenfalls eine Luftveränderung vor. Doch obwohl er beispielsweise zu Eintracht Braunschweig hätte wechseln können, ist er immer noch bei den Rothosen.

Das hat einen einfachen Grund: Die geplante Verpflichtung von Almugera Kabar, der als Backup von Miro Muheim angedacht war, platzte auf der Zielgeraden. Da auch Aboubaka Soumahoro noch abgegeben wurde, musste Katterbach als Notfall-Option für die linke Abwehrseite bleiben.


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Der große Haken: Katterbach schaffte es auch nach der Winterpause bislang kein einziges Mal in den Kader. So groß kann die Verwendung der Hamburger für den 24-Jährigen also doch nicht sein.

"Bei Noah war es keine einfache Situation aufgrund unterschiedlicher Themen, die dazu geführt haben, dass es im Winter mit dem Wechsel nicht geklappt hat. Er hatte bei uns hinterlegt, mehr spielen zu wollen. Was aber bei uns nicht gegeben war. Dann musst du als Verein eine Entscheidung treffen, die der Mannschaft hilft", erklärte HSV-Coach Merlin Polzin gegenüber der Bild.

Trotz dieser maximal ungünstigen Situation scheint Katterbach sich aber nicht hängen zu lassen. Denn Polzin nehme den Linksverteidiger als jemanden wahr, der "sowohl in der Kabine als auch auf dem Platz bis zum Limit arbeiten will". Katterbach versuche sich aufzudrängen, lobte der Trainer. "Doch die Situation ist, dass mit Miro Muheim, Bakery Jatta, William Mikelbrencis und Giorgi Gocholeishvili vier Jungs von der Leistung her noch den Vorzug erhalten. Das weiß Noah auch und trotzdem ordnet er sich dem voll unter, versucht, auf sich aufmerksam zu machen", betonte Polzin. "Im Fußball sollte man nichts versprechen, aber mir gefällt seine Trainingsleistung gut, und wenn wir ihn brauchen, weiß ich, dass er da sein wird."

Katterbachs Vertrag im Volkspark ist noch bis 2027 datiert. Bleibt es bis Saisonende dabei, dass er weiterhin nicht zum Zuge kommt, dürften sich die Wege im kommenden Sommer trennen. Denn Hamburgs Suche nach einem neuen Backup wird ebenfalls weitergehen.

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