Borussia Dortmund
·21. August 2026
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Gleich fünf Neuzugänge standen bei ihrem Pflichtspieldebüt für Schwarzgelb in der Startaufstellung: Jacqueline Meißner und Lara Schmidt verstärkten die Defensive, Ricarda Walkling spielte im zentralen Mittelfeld, während Ramona Maier und Kapitänin Alexandra Popp in der Offensive agierten. Cheftrainer Markus Högner setzte mit dem Sturmquartett Maier, Popp, Schumacher und Enderle auf die volle Offensivpower – in den sechs Vorbereitungsspielen hatten sie zusammen 20 Tore erzielt.
Inmitten der ausgelassenen Stimmung im Stadion Rote Erde bestimmten die Borussinnen von Beginn an die Partie. Den ersten gefährlichen Abschluss erspielte sich das Team in der fünften Minute nach einem Seitenwechsel auf Jacqueline Meißner. Die flache Hereingabe landete bei Ramona Maier, deren Flachschuss von der Bielefelder Torhüterin zur Ecke geklärt wurde. In der Folge kombinierten sich die BVB-Frauen immer wieder über die rechte Seite in den Bielefelder Strafraum – auch zwei weitere Abschlüsse von Maier (10., 20.) konnte Arminias Torhüterin Johanna Wende parieren.
Die Partie entwickelte sich zu einem Geduldsspiel für die BVB-Frauen; die Gäste aus Bielefeld zogen sich im Laufe der Halbzeit immer tiefer vor das eigene Tor zurück. Alex Popp agierte auf der gesamten Spielfeldbreite, ließ sich häufig im Spielaufbau tiefer fallen, um die Bälle im Zentrum zu verteilen. Für diese Arbeit belohnte sich die Kapitänin in der 38. Minute, als sie eine Flanke von Enderle mit dem Kopf zur 1:0-Pausenführung ins Bielefelder Tor wuchtete.
Die Borussinnen legten auch im zweiten Durchgang einen Fokus auf das Gegenpressing, gewannen die Bälle umgehend zurück und starteten mit einem konzentrierten Spielaufbau. Die ersten Offensivaktionen des zweiten Durchgangs erspielten sich die BVB-Frauen über einen flach ausgeführten Freistoß von Schumacher (51.) und einen Abschluss nach Ecke durch Sara Ito (52.). In der 60. Minute kamen die Borussinnen über die durchgestartete Alex Popp zum nächsten Abschluss der Partie, doch die formstarke Gästetorhüterin lenkte den Ball um den Pfosten. Auf der Gegenseite grätschte die aufmerksame Jacqueline Meißner einen der wenigen Bielefelder Vorstöße (71.) erfolgreich ab.
Die Schlussphase brachte kurzzeitig Hektik in eine Partie, in der die BVB-Frauen trotz knapper Führung unaufhörlich nach vorne spielten. Die Erlösung in der 82. Minute: Eine scharf getretene Ecke von Schumacher verwertete erneut die BVB-Kapitänin selbst. Alex Popp stieg am kurzen Pfosten am höchsten und traf per Kopf ins kurze Eck zum 2:0. Den viel umjubelten Schlusspunkt setzten die beiden Joker Steenwijk und Leubner, die erst kurz zuvor eingewechselt worden waren: Einen Steckpass mit dem Außenrist von Jenske Steenwijk verwertete Ronja Leubner souverän zum 3:0-Endstand.
Trainer Markus Högner: „Wir hatten Vorschusslorbeeren aus dem Spiel gegen Rom, aber das war ein komplett anderes Spiel. Bielefeld hat das heute ordentlich gemacht. Wir hatten heute eine Unterschiedsspielerin. Die Lufthoheit von Alex Popp hat uns das Spiel gewonnen, da hat man ihre außergewöhnliche Qualität gesehen. Insgesamt sind wir sehr dominant aufgetreten und natürlich zufrieden, dass wir mit 3:0 gewonnen haben und hinten die Null steht.“
Alex Popp: „Ich bin froh, dass wir den Dreier geholt haben. Es war ein Geduldsspiel, Bielefeld hat das sehr diszipliniert gemacht. Davon haben wir uns aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, was ein sehr wichtiger Schritt für die Mannschaft ist. Wir sind geduldig geblieben und haben das Tempo hochgehalten, dadurch haben wir am Ende dieses Spiel gewonnen. Ein 1:0 ist immer ein gefährliches Ergebnis, und mit dem zweiten Tor den Sack zugemacht zu haben, hat uns sehr gutgetan. Ein Chapeau geht auch an die über 4.000 Zuschauer, die uns heute unterstützt haben. Das war eine überragende Kulisse.“
Zehn Tage bleiben den BVB-Frauen, bis am Sonntag (30.08.) das erste Auswärtsspiel beim SSV Rhade ansteht. Anpfiff der Partie ist um 15 Uhr am Sportpark Risthaus (Dillenweg 115, 46286 Dorsten). Zudem wird die Partie live und kostenfrei auf Pluto TV in voller Länge zu sehen sein.







































