Borussia Dortmund
·3. September 2026
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Alex, wie hast Du das DFB-Pokalspiel der Männer am Dienstag verfolgt?„Ganz entspannt auf der Couch. Man hat gesehen, dass sich die Jungs am Anfang doch ein bisschen schwergetan haben, den letzten Ball hinter die Linie zu drücken, aber mit dem aus Hamburger Sicht ärgerlichen Eigentor war der Bann gebrochen und dann hatten die BVB-Jungs ordentlich Spielfreude.“
Alex Popp und der DFB-Pokal, das ist eine einzigartige Beziehung. 13 Titel – bei Frauen wie Männern unerreicht. Doch erstmals seit 19 Jahren findet der Wettbewerb jetzt ohne Dich statt. Wie viel Wehmut ist dabei?„Ich habe die Play-offs zuletzt ein wenig verfolgt und es ist tatsächlich schon komisch, dieses Jahr nicht im DFB-Pokal zu spielen. Aber es ist ja nicht so, als würde ich gar keinen Pokal spielen. Von daher werde ich das auch überleben.“
Und zwar Westfalenpokal. Am nächsten Mittwoch, 9. September um 19:30 Uhr im Stadion Rote Erde. Dann feierst Du mit 35 Jahren Deine Premiere in diesem Wettbewerb.„Ich freue mich drauf. Also egal ob Liga oder Westfalenpokal: Ich liebe es einfach zu spielen. Dann ist es auch noch eine Englische Woche, also das, was ich zumindest auch schon kenne. Und Spielen macht einfach am meisten Spaß neben dem ganzen Training. Entsprechend freue ich mich auf das erste Pokalspiel und dann auch noch gegen einen alten Bekannten.“
Ausgerechnet – so sagt man gerne – gegen den 1. FFC Recklinghausen, Dein erster Verein bei den Frauen. Wie besonders ist das?„Es hätten so viele Partien stattfinden können, aber dass es dann genau Recklinghausen in der ersten Runde trifft, ist schon sehr verrückt. Aber ich freue mich. Noch krasser wäre Silschede gewesen, aber dann kommt schon Recklinghausen. Ich blicke da auf eine sehr schöne Zeit zurück, die auch sehr prägend war.“
Du warst als Jugendspielerin in Recklinghausen und dann eine Saison in der Frauen-Verbandsliga. Welche Erinnerungen hast Du noch an Deine Zeit beim FFC?„Eine sehr positive, sehr gute und auch erfolgreiche Zeit. Wir haben in meiner Jugendzeit in der U17 in der Endrunde um den deutschen Meistertitel gespielt. Und dann bei den Frauen – ich wurde ja sogar hochgezogen – hatten wir eine wirklich sehr starke, ambitionierte Truppe, die auch aufsteigen wollte, wir es aber leider aufgrund des Torverhältnisses gegenüber TuS Harpen nicht geschafft haben.“
Was ist Dir darüber hinaus aus dieser Spielzeit noch hängengeblieben?„Ich habe relativ viele Tore geschossen zusammen mit Sarah Grünheid, die lustigerweise jetzt bei einem anderen Verein spielt, den wir nicht nennen wollen. Wir haben vorne im Sturm extrem gut zusammen harmoniert und viele Spiele sehr dominant und klar gewonnen. Aber am meisten hängengeblieben ist die extrem positive Art vieler Menschen, zu denen ich immer noch Kontakt habe. Und wenn das am Ende über viele Jahre noch so ist, auch wenn ich nicht mehr dort spiele, dann zeigt es, dass es eine sehr schöne Zeit war.“
Welche Personen haben Dich zu der Zeit geprägt, denen Du heute noch dankbar bist?„Mein Trainer natürlich – Ralf Giera. Er war mein Trainer in der U17 und ist dann auch mit hochgegangen zu den Frauen. Er war ein sehr harter Hund, aber trotzdem auch sehr feinfühlig. In den entscheidenden Situationen wusste er schon sehr gut, wie er mit uns umgehen sollte. Und dann viele Mitspielerinnen, die auch schon höher gespielt haben, wie Nadine Kirsch, Kathrin Stemmer oder Steffi Rohrbeck, die jetzt hier in der BVB Evonik Fußballakademie arbeitet. Das waren prägende Mitspielerinnen, die einen als junge Spielerin mitgezogen haben, und das war sehr wichtig für mich.“
Mit Blick auf die Regionalliga-Tabelle spielen nächste Woche die beiden aktuell bestplatzierten Teams im Wettbewerb gegeneinander. Topspiel also in der 1. Runde. Auf was dürften sich die Fans nächste Woche freuen?„Topspiel sagt grundsätzlich schon alles aus. Natürlich sind wir noch recht früh in der Saison, aber Recklinghausen ist jetzt auch schon länger in der Regionalliga unterwegs und von daher, glaube ich, wird es ein spannendes Duell und wir wollen das Ding natürlich ziehen. Wir haben das klare Ziel, nicht nur dieses Spiel zu gewinnen, sondern auch den Pokal zu holen. Und da brauchen wir natürlich möglichst ganz viel Unterstützung.“
Und als Sieger im Westfalenpokal qualifiziert man sich wieder für den DFB-Pokal. Wie motiviert bist Du daher, nächste Saison wieder in Deinem Lieblings-Pokalwettbewerb zu spielen?„Das habe ich natürlich ein bisschen im Hinterkopf. Im Optimalfall – so wie wir uns das alle erträumen und wünschen – gelingt uns auch der Aufstieg, dann wären wir sowieso im DFB-Pokal vertreten. Aber um noch mal auf Nummer sicher zu gehen, wäre es ganz sinnvoll, den Westfalenpokal zu holen.“







































