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·2. Oktober 2026
Portugals Ronaldo-Krise: Vertrauter Morgan nennt Jesus „arrogantes Arschloch“

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Cristiano Ronaldo ist per Privatjet aus dem portugiesischen Nationalmannschaftslager abgereist, und der Streit mit Trainer Jorge Jesus eskaliert weiter. Nun schaltet sich mit Piers Morgan ein enger Vertrauter des Superstars ein und attackiert den 72-Jährigen öffentlich. Gleichzeitig zeigt Portugal ohne seinen Rekordtorschützen eine beeindruckende Leistung.

Cristiano Ronaldo wärmt sich vor der zweiten Halbzeit als Ersatzspieler auf: Beim Nations-League-Spiel zwischen Norwegen und Portugal am 27. September 2026 im Ullevaal Stadion in Oslo blieb der Kapitän 90 Minuten auf der Bank, Portugal gewann 2:1. (Foto: Marius Nordnes / Nordnes Foto / Getty Images Europe via Getty Images)
Piers Morgan gilt seit seinem vielbeachteten Interview mit Cristiano Ronaldo im Jahr 2022 als einer der engsten Vertrauten des Portugiesen. Damals hatte Ronaldo Manchester United und Trainer Erik ten Hag scharf kritisiert, es folgte die Trennung. Nun wählt Morgan auf der Plattform X deutliche Worte gegen Jorge Jesus: „Was für ein arrogantes Arschloch. Jesus war nie gut genug, um für Portugal zu spielen, und jetzt macht es ihm Spaß, den größten Spieler des Landes herabzuwürdigen.“ Die Wortwahl zeigt, wie aufgeladen die Stimmung im Umfeld des Superstars inzwischen ist.
Der spanische Journalist Edu Aguirre, ebenfalls seit Jahren als Ronaldo-Vertrauter bekannt, zeichnete bei El Chiringuito eine Version nach, die Jesus schwer belastet. Demnach habe sich der Nationaltrainer in einem Gespräch mit Verbandspräsident und Spieler dafür entschuldigt, Ronaldo beim 2:1 in Norwegen 30 Minuten lang aufwärmen zu lassen, ohne ihn einzuwechseln, und eine öffentliche Klarstellung zugesagt. Auf der Pressekonferenz habe Jesus seinen Kapitän jedoch nur als einen Spieler unter vielen dargestellt. „Deshalb rastet Cristiano aus, weil er sich verraten fühlt“, sagte Aguirre dazu. Mehr zum spektakulären Abgang selbst liefert der Artikel über Ronaldos Flucht aus dem Trainingslager.
Während der Streit öffentlich eskaliert, lieferte die portugiesische Mannschaft die vielleicht deutlichste Antwort auf dem Platz. Beim 4:2 in Dänemark, das in diesem Kontext der Übertragung von Dänemark gegen Portugal ohne Ronaldo besondere Brisanz verlieh, trugen gleich vier verschiedene Spieler Torerfolge ein. Mittelfeldspieler Vitinha sprach von der „bisher besten Leistung“ seit dem Trainerwechsel, Trainer Jesus betonte, die Mannschaft lasse sich durch die Debatte nicht spalten. Je überzeugender Portugal ohne seinen Kapitän auftritt, desto schwerer dürfte eine Rückkehr Ronaldos in die Nationalmannschaft werden.
Die Fakten im Überblick:
So geht es weiter: Ronaldo will sich zum Streit „zu gegebener Zeit“ äußern, ein Rückzug aus der Nationalmannschaft gilt als denkbar.







































