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·17. Juli 2026
Premiumlösung auf der Sechs: Frankfurt gibt Angebot ab

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·17. Juli 2026

Eintracht Frankfurt muss in diesem Sommer nahezu in jedem Mannschaftsteil auf dem Transfermarkt aktiv werden; da ist das defensive Mittelfeld keine Ausnahme.
Zuletzt war bekannt geworden, dass die SGE unter anderem Robert Andrich ins Visier genommen hat. Der 19-fache Nationalspieler hat bei Bayer Leverkusen einen schweren Stand und wäre als zweikampfstarker Leader eine willkommene Verstärkung für die Hessen. Noch ist aber nicht klar, ob Andrich überhaupt zur Eintracht wechseln möchte – und folglich, ob die Frankfurter ihr Werben intensivieren.
Dafür scheint Sportchef Markus Krösche nun bei einem anderen Kandidaten ernst zu machen. Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, haben die Frankfurter ein Angebot für Raphael Onyedika abgegeben. Die Verhandlungen mit Club Brügge laufen, allerdings sind wohl auch andere Vereine am Nigerianer interessiert.
Onyedika ist bei der SGE kein Unbekannter, schließlich wurde er in den vergangenen Monaten schon mehrmals in Frankfurt gehandelt. Wirklich konkret ist es aber nicht geworden – bis jetzt. Wie hoch das Angebot der Hessen ausfällt, lässt Romano allerdings offen.
Für das defensive Mittelfeld wäre Onyedika jedenfalls eine erstklassige Verstärkung – und eine deutlich spannendere als Andrich. Der Nigerianer hat sich bei Club Brügge in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht, dort auch reichlich Champions-League-Erfahrung gesammelt (insgesamt 24 Einsätze in der Königsklasse). Onyedika ist reif für den nächsten Schritt in eine Topliga.
Sein Vertrag in Brügge ist nur noch bis 2027 datiert, was bedeutet, dass die Belgier in diesem Sommer verkaufen müssen, wenn sie keinen ablösefreien Abschied riskieren möchten. Das kommt der SGE durchaus entgegen – angesichts seines geschätzten Marktwerts von 23 Millionen Euro dürfte ein Transfer trotzdem nicht ganz günstig werden. Durch die Verkäufe von Nathaniel Brown, Aurele Amenda und Rasmus Kristensen sind die Kassen am Main zumindest ordentlich gefüllt.
Das Werben um Onyedika ist übrigens unabhängig vom bevorstehenden Transfer von Noel Aseko zu sehen. Der Noch-Münchner würde im Mittelfeld eine etwas offensivere Rolle einnehmen.
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