Football Espana
·3. Mai 2026
„Presse hat großen Einfluss“: Barça-Star Frenkie de Jong über PR-Agenturen

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·3. Mai 2026

Barcelonas Mittelfeldspieler Frenkie de Jong hat betont, dass die Medien einen großen Einfluss auf die allgemeine Wahrnehmung von Fußballern haben. Der niederländische Mittelfeldspieler stand im Mittelpunkt vieler Debatten rund um Barcelonas Transferpolitik, hat aber unter Hansi Flick seinen besten Fußball gespielt.
Während Xavi Hernandez’ Zeit als Trainer wurde viel darüber gesprochen, dass Barcelona de Jong unbedingt verkaufen wolle. Sein angeblich hohes Gehalt und der Wunsch des Klubs, ihn entweder zu verkaufen oder ihm einen Vertrag mit geringerem Gehalt zu geben, führten zu einer intensiven Debatte über seinen Beitrag im Mittelfeld. Der aktuelle Trainer Hansi Flick hat de Jong jedoch stets den Rücken gestärkt und ihn, wenn er fit war, in die Startelf gestellt.
De Jong blieb jedoch fest bei seinem Wunsch, langfristig beim Klub zu bleiben. In der vergangenen Saison unterschrieb er einen neuen Vertrag bis 2029.
„Ich genieße wirklich jeden Tag, an dem ich hierherkommen kann. Denn das ist es, was ich immer wollte: bei Barcelona spielen“, sagte de Jong dem Guardian.
„Natürlich geht einem das manchmal durch den Kopf, so nach dem Motto: ‚Okay, was soll ich tun?‘ Solange ich also gut genug bin, um hier in der Startelf zu stehen, Einfluss zu nehmen, und Barcelona auf dem Niveau ist, auf dem ich spielen möchte – mit dem Gefühl, dass sie um die großen Titel mitspielen –, gibt es für mich keinen Grund zu gehen.“
Der niederländische Mittelfeldspieler hat bereits früher über seine Probleme mit der Presse gesprochen und darüber, wie falsche Narrative in den Medien aufrechterhalten werden. Er erklärt, dass er dadurch einen Unterschied darin gespürt habe, wie Menschen ihn behandelten.
„Die Presse kann wirklich beeinflussen, wie die Leute dich sehen; das ist mir besonders in dieser Zeit aufgefallen. Damals drehte sich alles um meinen Vertrag, mit allen möglichen Zahlen darüber, was ich angeblich verdiene, obwohl das nicht stimmte. Und dann merkt man, dass sie [die Außenwelt] dich von da an anders sehen; sie beurteilen dich anders … Das setzt sich in den Köpfen der Leute fest.“
„Wenn ein Spieler den Ball verliert, der Kommentator aber nichts sagt, merken die Leute das nicht wirklich. Aber wenn er sagt: ‚Hm, das ist jetzt schon das vierte Mal, dass er den Ball verloren hat, er spielt heute nicht gut‘, dann bleibt das bei den Leuten hängen. Viele schauen ein Spiel gar nicht wirklich genau, sie bemerken nicht, was passiert. Deshalb ist es sehr wichtig, wie Menschen über Geschichten berichten oder ein Spiel kommentieren. Ich glaube, das hat mehr Einfluss, als den Leuten bewusst ist.“
Über Vertragssituationen hinaus merkte de Jong an, dass Spieler, die Leute haben, die das Narrativ für sie formen, oft positiver bewertet werden.
„Und außerdem gibt es im Fußball Interessen: Manche Journalisten haben Kontakte zu Spielern, oder über andere Personen. Es gibt auch einige Spieler, die PR-Agenturen für sich arbeiten lassen. Und man merkt einfach, dass es einen Unterschied darin gibt, wie Menschen beurteilt werden. Manchmal schauen die Leute im Fußball nicht objektiv hin, ohne es überhaupt zu merken.“
Einer der Spieler, die nun wegen ihrer Zukunft bei Barcelona im Fokus stehen, ist der von Manchester United ausgeliehene Marcus Rashford. De Jong äußerte sich positiv über den Einfluss des englischen Nationalspielers.
„Ein wirklich guter Typ. Offen und freundlich, und er hat auch auf dem Platz großen Einfluss für uns. Mit seiner Schnelligkeit und seiner Tiefe bringt er wirklich viel in unser Spiel ein. Und dadurch zwingt er auch die gegnerische Abwehr, sich etwas weiter zurückzuziehen, was uns in der Mitte mehr Raum verschafft.“
Rashford, 28, hat in seinem Vertrag eine Kaufklausel in Höhe von 30 Mio. Euro, die Barcelona laut vereinsnahen Informationen nicht zahlen wird. Manchester United hat keine Anzeichen gemacht, von seinen Forderungen abzurücken, doch Barcelona könnte dennoch versuchen, den Preis herunterzuhandeln.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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