Presseschau Darmstadt 98 vs. Schalke 04: Königsblau teils „unwiderstehlich“, Remis dennoch gerecht | OneFootball

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·23. März 2026

Presseschau Darmstadt 98 vs. Schalke 04: Königsblau teils „unwiderstehlich“, Remis dennoch gerecht

Artikelbild:Presseschau Darmstadt 98 vs. Schalke 04: Königsblau teils „unwiderstehlich“, Remis dennoch gerecht

Ein 1:1 erreicht Schalke 04 beim so heimstarken Darmstadt 98 und verteidigt damit die Tabellenführung. Beide Tore, das 1:0 für Schalke durch Sylla und der folgende Ausgleich durch Lidberg, fielen kurz vor der Pause. So sah die Presse die gesamt Partie der Königsblauen am Böllenfalltor.

S04-Coach Muslic ersetzte den gesperrten Edin Dzeko durch den zuletzt kriselnden Sylla, baute ansonsten auf dieselbe Startelf wie gegen Hannover 96. Abgesehen von zwei Schalker Chancen zu Beginn blieb die erste Halbzeit lange ohne Höhepunkte, berichtet der kicker. Dafür gab es in der schweren Verletzung von Darmstadts Marseiler einen Tiefpunkt. Umso ereignisreicher war dann die Schlussphase der ersten Hälfte. Beide Teams trafen nach Standards, auch der ein halbes Jahr torlose Sylla. Nach der Pause drückte Darmstadt, später fand Schalke wieder besser ins Spiel und hatte durch Becker und Gomis noch zwei gute Chancen zum Sieg. Auch ohne einen solchen bleibt Schalke 04 aber Tabellenführer.


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Für die Sportschau geht die Punkteteilung „völlig in Ordnung“, weil die Chancen für beide Teams etwa gleichverteilt waren. Darmstadt verlor nach dem Marseiler-Aus vorübergehend seine Linie, weshalb sich S04 mehrere Hochkaräter erspielte. Nach den beiden Toren arbeiteten sich die Lilien aber „zurück auf Augenhöhe“. Später verlor das Spiel aber an Stringenz und „erinnerte angesichts der Ballbesitzwechsel im Sekundentakt manchmal eher an Flipper an als Fußball.“ Somit bleibe der Aufstiegskampf der 2. Bundesliga hochspannend.

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Foto: IMAGO

Schalke für SZ Favorit auf Meistertitel in Liga 2

Christoph Ruf sieht in der Süddeutschen Zeitung für beide Clubs gute Chancen auf den Aufstieg, trotz unterschiedlicher Ansätze ihrer Trainer. Kohfeldt habe seiner Mannschaft variablen Ballbesitzfußball eingeimpft, Schalke sei die „Pressing-Maschine schlechthin im deutschen Fußball, bei der außer Torwart Loris Karius alle ständig in Richtung Ball verschieben“. Schalke sei in der ersten Hälfte „unwiderstehlich“ aufgetreten, in der zweiten „nur noch sehr gut. Und insgesamt so stark, dass man sich schon schwer wundern müsste, wenn diese Elf (…) nicht als Zweitligameister aufsteigen würde.“ Da aber Darmstadt dem Spiel in der zweiten Hälfte seinen Stempel aufdrückte, sei das Remis ein verdienter Ausgang.

Dieses Remis zu erreichen sei „ein hartes Stück Arbeit“ gewesen, findet Andreas Ernst in der WAZ. Zudem sei es „kein besonders sehenswertes Zweitligaspiel“ gewesen. Offensiv entwickelte sich auf beiden Seiten Gefahr einzig nach Standards, viele Fehlpässe prägten die Partie. Lediglich die Intensität habe für ein Topspiel gesprochen: „viele Zweikämpfe, viele Fouls, viele Unterbrechungen, viele lange Bälle“. Spannend aber sei es bis zum Schluss gewesen. Nun folgt die Länderspielpause.

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