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·26. Januar 2026
Presseschau Schalke 04 vs. 1. FC Kaiserslautern: „Sportliche Delle und Ideenlosigkeit nicht beendet“

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·26. Januar 2026

Am Ende spektakulär, was auf Schalke in dieser Saison selten ist, erkämpft sich S04 gegen den 1. FC Kaiserslautern noch ein 2:2-Remis, bei dem Edin Džeko nur Minuten nach seiner Einwechslung sein erstes Tor für seinen neuen Club erzielt. Wie die Presse die Partie, in der Schalke einen 0:2-Rückstand aufholte, bewertet, ist hier zu lesen.
Die Geschichte des Spiels wäre beinahe jene von Ivan Prtajin gewesen. Der Lauterer Torjäger traf doppelt nach Einwechslung zur Führung der Gäste. Doch dann „küsste Dzeko Schalke wach“, wie es der SWR formuliert. „Ein typischer Džeko-Treffer: perfekte Ballannahme mit der Brust unter Gegnerdruck, souveräner Abschluss ins rechte Eck.“ Weil dann auch noch Karaman traf, fühlte sich der FCK wie ein Verlierer. Immerhin nehme man die Erkenntnis mit, dass man die Fähigkeiten habe, die Besten der Liga auch zu bezwingen. Auf Schalke fehlten dafür noch Konzentration und mehr „Kälte im Abschluss“.
Lange Zeit habe Schalke sich schwer getan, analysiert der Kicker. Zwar startete S04 druckvoll in die Partie. Kurucays Kopfball in der 13. Minute blieb aber Schalkes einzige Großchance in Halbzeit 1. „Den Schalkern fehlten nach vorne die Ideen.“ Der FCK hingegen kam immer besser ins Spiel und schließlich zur Führung. Džekos Einwechslung änderte zunächst wenig an der offensiven Harmlosigkeit des S04, doch dann leitete er die späte Wende ein. Durch das Remis ist Schalke nun schon seit drei Spielen sieglos, während Kaiserslautern ein „über weite Strecken starker Auswärtsauftritt“ attestiert wird.

Foto: IMAGO
Hätte Schalke diese Partie verloren, wäre das verdient gewesen, meint die WAZ. An der im Publikum vorherrschenden Mischung aus Trauer und Melancholie angesichts des Spielstands hatte auch Džekos Einwechslung erst einmal nichts ändern können. Als der Neuzugang dann in bekannter Manier traf und Karaman danach den Punkt sicherte, sei es laut und euphorisch in der Veltins-Arena geworden. Doch, mahnt die WAZ: Die sportliche Delle der Partien in Braunschweig und Berlin habe sich hier auch in den ersten 87 Minuten fortgesetzt. Viele „sinnlose Flachpässe ins Nichts, ideenlose Rückpässe und verlorene Zweikämpfe“ hätten eigentlich keinen Punkt verdient gehabt.
In einem „Kampfspiel mit vielen Zweikämpfen“ sei der FCK „gewohnt schwer zu bespielen“ gewesen, findet die Sportschau. Dabei seien die Probleme von Schalke 04, sich Chancen zu erspielen, nicht zu übersehen gewesen. Trotz des Tores von Debütant Džeko und des Ausgleichs sei klar, dass es mit dem Aufstieg schwer werden wird, falls S04 sich nicht verbessert.









































