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·16. März 2026
Presseschau Schalke 04 vs. Hannover 96: „Erst souverän, dann Sieg dramatisch verspielt“

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·16. März 2026

Der Ausgleich von Hannover 96 in der 98. Minute bringt den FC Schalke 04 um den nächsten Heimsieg, 2:2 heißt es am Ende. Erst hatte Dzeko die Führung erzielt, welche Karaman ausbaute. Dann flog der Bosnier vom Platz, was die Statik der Partie nachhaltig änderte, wenn auch erst spät. Wie diese insgesamt zu bewerten ist, dazu gibt es u. a. folgende Ansichten in der deutschen Presselandschaft.
Für die Welt hatte S04 auch nach Dzekos Platzverweis lange „alles im Griff“, ehe Loris Karius mit einem Patzer noch den Ausgleich ermöglichte. Wie seine Verfolger ließ somit auch Schalke 04 an diesem Spieltag Federn und das auf „dramatische Art und Weise“.
„Vorentscheidend“ wäre ein Sieg gewesen, mutmaßt die WAZ. Bis zur umstrittenen Roten Karte hatte Schalke auch „sehr gut gespielt.“ „Zweikampf- und formstark“ trat S04 gegen die eigentlich spielerisch beste Mannschaft der 2. Bundesliga auf. Mit seiner dritten Chance markierte Dzeko dann auch das „hochverdiente“ 1:0, vor der Pause erhöhte Karaman nach Flanke von El-Faouzi auf 2:0. Nach dem Platzverweis aber wandelte sich die Partie zur „Schalker Abwehrschlacht“, H96 dominierte das Spiel. Den Strafstoß nach Katic-Foul vergaben die Gäste zwar. Doch weil Schiedsrichter Robin Braun nach sieben Minuten Nachspielzeit noch einen Hannoveraner Angriff erlaubte, fiel mit dem Schlusspfiff der Ausgleich.

Foto: IMAGO
Auch die Sportschau sah Schalke lange als „gierig“ auftreten, die Führung sei verdient gewesen. Schalke war das druckvollere Team. Dezkos Aktion, die mit Rot geahndet wurde, sei „fahrlässig, aber keine Absicht“ gewesen: „eine harte Entscheidung“. Damit fehlt Dzeko dem S04 in Darmstadt. Anschließend bekam die Partie „ein anderes Gesicht.“ Schalke zog sich zurück, Hannovers Spielanteile wuchsen. In einer turbulenten Schlussphase griff Karius schließlich bei einer Flanke daneben – Schalke hatte den Sieg verspielt.
Bis zum Platzverweis habe Schalke einen „souveränen Auftritt“ hingelegt, urteilt auch Philipp Selldorf in der Süddeutschen Zeitung. In einer „ansehnlichen und niveauvollen Partie“, die zudem für Schalker Verhältnisse einen „angemessen dramatischen Verlauf“ nahm. Denn ausgerechnet Karius patzte am Ende, der zuvor nicht nur den Elfmeter pariert hatte, auch sonst viele gute Szenen hatte. Dzekos Fehlen in Darmstadt sei bedauerlich, mache S04 aber nicht gleich chancenlos. „Das Repertoire ist dank der jungen Außenbahnspezialisten Moussa Ndiaye und Adil Aouiche um eine ganze Dimension größer geworden, statt eiserner Verteidigung und sporadischen Konteraktionen ergreift S04 jetzt selbst die Initiative und gestaltet das Spiel.“









































