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·11. Juli 2026

Pressestimmen vor Norwegen gegen England: So blickt die Welt auf das Duell Haaland gegen Kane

Artikelbild:Pressestimmen vor Norwegen gegen England: So blickt die Welt auf das Duell Haaland gegen Kane

Es ist das Duell, auf das die Fußballwelt seit Tagen hinfiebert: Heute Abend um 23:00 Uhr MESZ (17:00 Uhr Ortszeit) trifft Norwegen im Viertelfinale der WM 2026 im Hard Rock Stadium von Miami auf England. Für die Norweger ist es das erste WM-Viertelfinale ihrer Geschichte, bei der ersten Endrunden-Teilnahme seit 1998. England greift 60 Jahre nach dem Titel von 1966 wieder nach dem Pokal. Zu sehen ist die Partie in Deutschland exklusiv bei MagentaTV.

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Zwei Mittelstürmer mit der Nummer 9 im direkten Vergleich: Englands Kapitän Harry Kane und Norwegens Torjäger Erling Haaland treffen im Viertelfinale der WM 2026 am 11. Juli in Miami aufeinander. (Foto: Angela Weiss und Odd Andersen / AFP)


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Wie blicken die Medien in Norwegen und England auf das Spiel? Was schreiben die deutschen Portale, was die großen Sportmedien in den USA, Frankreich und Spanien? Wir haben die Pressestimmen vor dem Viertelfinale gesammelt.

Norwegen – England1/4

Sa 11.07. · 23:00 Uhr · MagentaTV

Die Vorzeichen könnten kaum spektakulärer sein: Norwegen warf im Achtelfinale Rekordweltmeister Brasilien mit 2:1 aus dem Turnier, Erling Haaland drehte das Spiel mit einem späten Doppelpack fast im Alleingang. England setzte sich nach dem 2:1 gegen die DR Kongo zuletzt in einem wilden Achtelfinale mit 3:2 gegen Gastgeber Mexiko durch, angeführt vom Doppelpacker Jude Bellingham und Elfmeterschütze Harry Kane. Vor dem Anpfiff führt Haaland die interne Torjägerwertung des Duells mit sieben Turniertreffern an, Kane steht bei sechs. Der Sieger trifft am 15. Juli in Atlanta im Halbfinale auf Argentinien oder die Schweiz.

Pressestimmen aus Norwegen: Zwischen Euphorie und Tiefstapeln

VG

„Erling Braut Haaland hyller Ståle Solbakken før kvartfinalen mot England“ (Erling Braut Haaland würdigt Ståle Solbakken vor dem Viertelfinale gegen England) Das größte Blatt des Landes berichtet von einer Pressekonferenz mit gewaltigem internationalen Andrang, vor dem Pressezentrum bildeten sich lange Schlangen. Haaland lobte darin ausdrücklich seinen Trainer, der nach einer Saison mit rund 65 Pflichtspielen genau verstehe, wann er seinem Starstürmer Pausen geben müsse. Das Viertelfinale nannte Haaland das wohl größte Spiel seines ganzen Lebens, größer noch als seine Champions-League-Endspiele. Die Siegchancen Norwegens redete er bewusst klein: Der ganze Druck liege bei England.

NRK

„Ståle Solbakken om VM-avansement: For ettermælet er det likegyldig“ (Ståle Solbakken über das Weiterkommen: Für das Vermächtnis ist es gleichgültig) Der öffentlich-rechtliche Sender beschäftigt sich vor allem mit den erwarteten Bedingungen: Zum Anpfiff werden in Miami gefühlte 39 Grad erwartet. Solbakken mahnte deshalb Ballbesitz an, es sei selten schlau, bei solchen Temperaturen ständig dem Ball hinterherzulaufen. Bemerkenswert seine Antwort auf die Frage, ob ein Aus im Viertelfinale das Vermächtnis dieser Mannschaft schmälern würde: Norwegen habe bereits so viele Grenzen durchbrochen, dass dies für die historische Bewertung keine Rolle mehr spiele. Das Team präsentiere sich entspannt, aber fokussiert.

TV 2

„Englands krise kan avgjøre Solbakkens valg“ (Englands Krise kann Solbakkens Wahl entscheiden) Der Sender analysiert Englands Abwehrsorgen als möglichen Schlüssel für die norwegische Aufstellung: Jarell Quansah fehlt nach seiner Roten Karte gesperrt, Reece James plagt sich mit Oberschenkelproblemen, und Thomas Tuchel hat in fünf Turnierspielen bereits sechs verschiedene Rechtsverteidiger eingesetzt. Auf den norwegischen Flügeln sieht TV 2 einen offenen Kampf zwischen Antonio Nusa und Andreas Schjelderup, Solbakken selbst sprach von einer Mischung aus Bauchgefühl und Analyse. In einem zweiten Stück nennt der Sender die Hitze in Miami als möglicherweise entscheidenden Faktor, Solbakken kündigte mehrere Wechsel zur Belastungssteuerung an.

Nettavisen

„Solbakken med stikk før England-kampen: Ikke vær så sikker på det!“ (Solbakken mit Seitenhieb vor dem England-Spiel: Sei dir da mal nicht so sicher!) Das Portal feiert den Auftritt des Trainers vor der englischen Presse. Einen Journalisten, der auf Norwegens fehlende Zu-null-Spiele anspielte, konterte Solbakken spitz: Gegen Brasilien sei man nur zehn Sekunden von einem weißen Blatt entfernt gewesen, man solle sich da mal nicht so sicher sein. Berichte über einen angeblichen Krankheitsausbruch im norwegischen Lager dementierte er, das Team sei gesund. Und die schwüle Hitze von Miami? Die treffe beide Nationen aus dem Norden gleichermaßen.

Dagbladet

„Ny sjokk-ranking“ (Neues Schock-Ranking) Die Zeitung staunt über die internationale Wertschätzung für das eigene Team: CBS Sports führt Norwegen in seinem Power-Ranking auf Platz 5 der Welt, die New York Times auf Rang 6. Das steht in kuriosem Kontrast zur FIFA-Weltrangliste, in der Norwegen als Nummer 19 das am schlechtesten platzierte Team unter den acht Viertelfinalisten ist. Als Gründe für die Euphorie der US-Experten nennt das Blatt Haalands Kaltschnäuzigkeit, die offensive Variabilität, Torwart Ørjan Nyland und Spielmacher Martin Ødegaard. Zugleich warnt der Kommentar vor Überoptimismus, England bleibe der Favorit.

Pressestimmen aus England: Wie stoppt man Haaland?

Sky Sports

„Norway vs England: How Thomas Tuchel’s side stop Erling Haaland and other threats in World Cup semi-final bid“ (Norwegen gegen England: Wie Thomas Tuchels Team Erling Haaland und andere Gefahren auf dem Weg ins WM-Halbfinale stoppt) Der Sender zerlegt taktisch, wie England den Norweger kaltstellen kann, der sieben von zwölf norwegischen Turniertoren erzielt hat. Der Schlüssel liege darin, die Versorgungswege zu kappen, allen voran die Pässe von Martin Ødegaard, der Haaland im Turnier bereits zwölfmal bediente. Zudem solle England den Stürmer auf seinen schwächeren rechten Fuß zwingen. Ezri Konsa gilt als Trumpf, weil er Haaland in direkten Duellen zuletzt kaum Abschlüsse gestattete. Als weitere Gefahren nennt Sky die dribbelstarken Flügel Schjelderup und Nusa sowie den physisch starken Alexander Sørloth.

Sports Mole

„England lineup vs. Norway: Predicted XI for World Cup 2026 quarter-final as Thomas Tuchel makes right-back decision“ (Englands Aufstellung gegen Norwegen: Die voraussichtliche Elf für das WM-Viertelfinale, während Tuchel die Rechtsverteidiger-Frage entscheidet) Das Portal sieht Tuchel vor einem Personalpuzzle in der Defensive: Quansah ist gesperrt, Reece James kehrt zwar zurück, soll aber nicht von Beginn an spielen, Marc Guehi plagt eine Oberschenkelzerrung. Auf der rechten Abwehrseite tendiert Tuchel demnach zu Djed Spence, John Stones säße zunächst auf der Bank. Die prognostizierte Startelf: Pickford, Spence, Konsa, Burn, O’Reilly, Rice, Anderson, Saka, Bellingham, Gordon, Kane.

Yahoo Sports

„Thomas Tuchel: England ’need to be brave‘ against Norway“ (Thomas Tuchel: England muss gegen Norwegen mutig sein) Tuchel schwor sein Team auf der Pressekonferenz auf ein furchtloses Viertelfinale ein: Im Viertelfinale habe der Mutige das Glück auf seiner Seite, England dürfe keinerlei Reue empfinden und müsse voll auf Sieg spielen. Zugleich warnte der deutsche Trainer davor, gedanklich beim dramatischen Sieg gegen Mexiko hängenzubleiben: Es gehe nicht mehr um Mexiko, es gehe nur noch um Norwegen. Neben Haaland und der norwegischen Offensive nennt der Bericht Hitze und Luftfeuchtigkeit in Miami als zusätzliche Hürden auf dem Weg ins Halbfinale nach Atlanta.

The Independent

„Norway boss insists World Cup clash with England will not be Harry Kane v Erling Haaland shootout“ (Norwegens Trainer betont: Das WM-Duell mit England wird kein Shootout zwischen Harry Kane und Erling Haaland) Die englische Zeitung greift Solbakkens Weigerung auf, das Viertelfinale auf das Stürmerduell zu verengen: Es spiele Norwegen gegen England, nicht Haaland gegen Kane. Zugleich erlaubte sich der Trainer eine augenzwinkernde Spitze gegen seinen Superstar, dessen Trainingshunger nicht immer riesig sei. Ausdrücklich warnte Solbakken vor Englands Offensivbreite, insbesondere den Flügelspielern, Jude Bellingham und der Doppelsechs. Norwegen befinde sich vor dem historischen ersten WM-Viertelfinale in einer großartigen Balance aus Vorfreude und gesundem Druck.

Football365

„Norway in ‚chaos‘ as Haaland concern emerges and science leading England to glory“ (Norwegen im „Chaos“, während eine Haaland-Sorge aufkommt und die Wissenschaft England zum Triumph führt) Die Mediawatch-Kolumne nimmt die aufgedrehte Stimmung der eigenen Boulevardpresse aufs Korn, die den Halbfinaleinzug teilweise schon als ausgemachte Sache verkauft. Berichte über angebliches Chaos im norwegischen Lager, einen Magen-Darm-Virus im Team und einen Zoff um Alexander Sørloth werden als stark überzeichnet entlarvt: Sørloths Vater stellte klar, es habe sich um normalen Frust über eine Auswechslung gehandelt. Genüsslich demontiert wird auch die These, Englands rosafarbene Schuhe verschafften einen wissenschaftlichen Vorteil, schließlich tragen fast alle Teams solche Farben.

Deutsche Pressestimmen: Gigantenduell der Neuner

Sport1

„’Eine Maschine, ein Biest‘: Kane vor dem WM-Gigantenduell begeistert“ Sport1 stellt die gegenseitige Bewunderung der beiden Torjäger in den Mittelpunkt. Kane überschüttet seinen Kontrahenten mit Lob: Erling sei unglaublich, seine Bilanz spreche für sich, körperlich sei er eine Maschine, ein Biest. Haalands Abschlüsse seien auf höchstem Niveau. Zugleich adelt Tuchel seinen Kapitän: Es sei ein Privileg, Kane zu trainieren, der Stürmer befinde sich in der Form seines Lebens. Das Duell in Miami sei ein Gigantentreffen der beiden besten Mittelstürmer des Turniers.

dpa (via news.de)

„Das bringt der WM-Tag: Englands Kane gegen Norwegens Haaland“ Die Nachrichtenagentur stellt das Viertelfinale als Höhepunkt des WM-Tages heraus: England greift 60 Jahre nach dem Triumph von 1966 wieder nach dem Titel, mit dem Münchner Kane (sechs Turniertore) und dem früheren Dortmunder Bellingham (vier Treffer) im Fokus. Auf der anderen Seite führt Haaland mit sieben Toren die Torjägerliste des Duells an. Norwegen, erstmals seit 28 Jahren wieder bei einer WM, gelte nach dem 2:1 gegen Rekordweltmeister Brasilien als Geheimfavorit, den niemand mehr unterschätze.

taz

„Vor dem Spiel Norwegen gegen England: Klare Kante gegen die Abgründe dieser WM“ Die taz porträtiert Solbakken als Mann mit Haltung, der trotz des historischen Erfolgs gegen Brasilien die Missstände dieser WM offen anspricht. So kritisierte der Norweger scharf, dass der US-Amerikaner Folarin Balogun trotz Roter Karte nicht gesperrt wurde, eine schlechte, schlechte Entscheidung. Der Text zeichnet Solbakken als bekennenden Sozialisten nach, der Teile seines Gehalts spendet und einen Herzstillstand überstanden hat. Sportlich beschreibt die Zeitung seine Entwicklung vom taktischen Dogmatiker zum flexiblen Trainer und freut sich auf das Coaching-Duell mit Tuchel.

ran

„WM 2026: Nachteil für Norwegen? Krankheitswelle vor dem Viertelfinale gegen England“ ran beleuchtet die Krankheitswelle im norwegischen Lager: Laut Solbakken gibt es im Team immer wieder vereinzelt Husten und Keuchen. Als Ursache gelten die vielen Flüge bei der Mega-WM, das Team pendelte zwischen New Jersey, Boston, Dallas und Miami. Jørgen Strand Larsen verpasste bereits das Auftaktspiel, Marcus Holmgren fehlte gegen Brasilien mit Fieber, und auch Solbakken selbst hustete auf einer Pressekonferenz heftig. Trotz aller Widrigkeiten steht Norwegen erstmals in seiner Geschichte in einem WM-Viertelfinale.

Feverpitch

„WM-Viertelfinale: Norwegen fordert England“ Das Portal beschreibt ein selbstbewusstes Norwegen, das sich vor der Favoritenrolle der Engländer nicht versteckt. Solbakken wird mit den Worten zitiert, seine Spieler wüssten tief in sich, dass sie England schlagen können, der Druck laste ohnehin eher auf dem Gegner. Die Zuversicht speist sich aus dem K.o.-Lauf mit Siegen über die Elfenbeinküste und Brasilien. Den Mannschaftsgedanken betont der Trainer zwar, räumt aber ein: Kane sei der Matchwinner Nummer eins für England, Haaland der Matchwinner Nummer eins für Norwegen.

HEIDELBERG24

„WM-Sensation? Prognose für Viertelfinale Norwegen gegen England“ Der Prognose-Artikel sieht England klar in der Favoritenrolle, verweist aber darauf, dass Norwegen bei diesem Turnier schon große Namen geschlagen hat. Sowohl die Redaktion als auch der befragte KI-Assistent tippen auf einen 2:1-Sieg Englands, begründet mit der größeren Kadertiefe und Turniererfahrung der Three Lions. Die Warnung liefert die KI gleich mit: Mit Haaland in dieser Form sei alles möglich.

So sieht es das weitere Ausland: USA, Frankreich, Spanien

ESPN (USA)

„World Cup quarterfinals: How we got here, predictions, odds“ (WM-Viertelfinale: Wie wir hierher kamen, Vorhersagen, Quoten) ESPN sieht England klar vorn: Sieben von acht Experten tippen auf die Three Lions, auch die Buchmacher führen England deutlich als Favoriten. Die Redaktion würdigt Norwegen als Überraschungsteam des Turniers um den siebenfachen Torschützen Haaland, hält die Skandinavier aber defensiv für verwundbar. England habe nach dem 3:2 im Azteka-Stadion Schwung, mit Kane und Bellingham in Topform. Einzelne Experten wagen dennoch den Außenseitertipp und sagen ein 2:1 oder 3:2 für Norwegen voraus.

CBS Sports (USA)

„Norway vs. England prediction, odds, time: 2026 World Cup quarterfinal picks“ (Norwegen gegen England, Vorhersage, Quoten, Anstoßzeit: die Viertelfinal-Tipps zur WM 2026) CBS ordnet das Duell in Miami Gardens als Aufeinandertreffen zweier Offensivmaschinen ein: Norwegen kommt im Turnier auf 2,4 Tore pro Spiel, England auf 2,2. Der hauseigene Wettexperte empfiehlt deshalb mehr als 2,5 Tore im Spiel, denn alle fünf Norwegen-Partien dieser WM lagen über dieser Marke. Bei den Torschützenquoten liegt Kane knapp vor Haaland. Erwartet wird ein offener Schlagabtausch zweier Teams, die ihre Achtelfinals mit insgesamt neun Toren bestritten.

Eurosport Frankreich

„Norvège – Angleterre : Comment Thomas Tuchel a créé l’unanimité au sein de son groupe“ (Norwegen gegen England: Wie Thomas Tuchel die Einigkeit in seiner Mannschaft geschaffen hat) Die französische Eurosport-Redaktion analysiert, wie Tuchel das englische Team hinter sich vereint hat. Seine Stärke liege weniger im taktischen Detail als in seiner Rolle als Kommunikator und Motivator, der Ernsthaftigkeit mit Humor verbindet. Anthony Gordon beschreibt einen Trainer, der mit Zitaten und Beispielen aus anderen Sportarten arbeitet. Die Spieler akzeptierten Tuchels Kritik wegen seiner Titel in Frankreich, Deutschland und in der Champions League. Mit dieser seltenen Geschlossenheit trete England nun gegen Norwegen an.

Foot01 (Frankreich)

„TV : Norvège – Angleterre, à quelle heure et sur quelles chaînes ?“ (TV: Norwegen gegen England, um wie viel Uhr und auf welchen Sendern?) Das französische Portal stellt das Viertelfinale um 23 Uhr im Hard Rock Stadium vor und schlägt ungewohnt respektvolle Töne an: Norwegen überrasche als Viertelfinal-Debütant nach den Siegen gegen die Elfenbeinküste und vor allem gegen Brasilien, bei dem Haaland mit seinem Doppelpack glänzte. England sei zwar weiter ungeschlagen im Turnier, müsse gegen die starke Mannschaft von Solbakken aber eine Leistungssteigerung zeigen. Der Tenor: Frankreich nimmt Norwegen inzwischen als ernsthafte Gefahr für jeden Favoriten wahr.

OKDiario (Spanien)

„Inglaterra tiembla, que viene Haaland: el ‚monstruo‘ que nació en Leeds“ (England zittert, denn Haaland kommt: das „Monster“, das in Leeds geboren wurde) Das spanische Portal spielt mit der Pointe, dass Norwegens größte Waffe ausgerechnet in England geboren wurde: Haaland kam 2000 in Leeds zur Welt und kennt die englischen Abwehrspieler aus der Premier League bestens. Mit sieben Turniertoren sei der 25-Jährige die Offenbarung dieser WM und die zentrale Bedrohung für die favorisierten Three Lions. England habe sich gegen Mexiko schwergetan und müsse defensiv eine Antwort auf den Norweger finden. Haalands persönliche Verbindung zur Insel lade das Duell zusätzlich emotional auf.

Goal España (Spanien)

„¡Menuda paliza!: Inglaterra advierte que Erling Haaland, el mejor del mundo, puede superar a los hombres de Thomas Tuchel“ (Was für eine Abreibung: England wird gewarnt, dass Erling Haaland, der Beste der Welt, Tuchels Männer bezwingen kann) Die spanische Goal-Ausgabe greift eine Warnung von Norwegens Fußball-Legende John Arne Riise auf. Der frühere Liverpool-Verteidiger nennt Haaland den besten Stürmer der Welt: In dem, was ein Stürmer tun müsse, sei Haaland die Nummer eins. Riise, der sonst mit England sympathisiert, wünscht Tuchels Team diesmal eine deftige Niederlage. Er traut Norwegen sogar den Weltmeistertitel zu, sollte der Coup gegen England gelingen.

Der Tenor vor dem Anpfiff: Fast überall gilt England als Favorit, doch kaum jemand traut sich, Norwegen abzuschreiben. Die norwegische Presse spielt den Druck demonstrativ an England weiter, die englischen Medien rechnen akribisch aus, wie man Haaland stoppen kann, und das internationale Ausland erwartet einen offenen Schlagabtausch der beiden treffsichersten Offensivreihen des Turniers. Dazu kommen die Nebenschauplätze: die schwüle Hitze von Miami, Englands Personalsorgen in der Abwehr und die Krankheitswelle im norwegischen Tross. Alle weiteren Partien der Runde gibt es in unserer Übersicht zum WM 2026 Viertelfinale.

Wer das Spektakel live sehen will: Das Viertelfinale Norwegen gegen England läuft heute Abend ab 23:00 Uhr MESZ in Deutschland exklusiv bei MagentaTV.

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