LIGABlatt
·28. Juli 2026
Prinzipien und Haltung überwiegen – Beşiktaş begräbt Salah-Transfer vorerst!

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·28. Juli 2026

Beşiktaş hat einen möglichen Transfer von Mohamed Salah vorerst auf Eis gelegt. Nach wochenlangen Verhandlungen informierte BJK-Fußballdirektor Önder Özen im Rahmen einer eigens dafür anberaumten Pressekonferenz, dass eine Verpflichtung des Ägypters mit den Prinzipien des Vereins brechen würde.
Gleich zu Beginn der Pressekonferenz wird Önder Özen deutlich und bestätigte, dass man Mohamed Salah nur zu gerne verpflichtet hätte. Der ägyptische Nationalspieler besäße den Status eines Weltstars, was den "Schwarzen Adlern " auch weit über den sportlichen Wert hinaus geholfen hätte. "Wir haben auch Potenzial im Merchandising erkannt. Dazu wurde sogar eine Studie durchgeführt: Wie viele Trikots würden verkauft werden? Wie viel würde im Ausland abgesetzt werden?", erklärt der Fußball-Boss von Beşiktaş. Doch aus den Trikotverkäufen mit dem Salah-Flock auf dem Rücken wird nichts – zumindest vorerst, denn die Gespräche sind gescheitert.
Beraterforderungen als Anfang vom Ende
"Wir haben uns insgesamt dreimal mit Salah getroffen. Ich selbst habe ihn zweimal getroffen, um ihm das Projekt und das zu erwartende Interesse zu erläutern. Unser Trainer Italiano sprach einmal mit ihm über taktische Angelegenheiten. Diese Phase verlief noch sehr reibungslos", skizziert Özen die Anfänge der Verhandlungen. "Ab dem 21. Juli verlangsamte sich der Transfer dann. Der Informationsfluss nahm ab, gleichzeitig traten Forderungen auf, die finanzielle Komplikationen für uns nach sich ziehen würden." Was der BJK-Funktionär meint: Salahs Berater Ramy Abbas will am Transfer ordentlich mitverdienen und fordert eine Provisionsbeteiligung von 35 Prozent. Nach Ansicht der Beşiktaş-Funktionäre habe Salah davon nichts gewusst, der Berater würde stattdessen eigenmächtig handeln. Von diesem Zeitpunkt an distanzieren sich die "Schwarzen Adler" von einer Verpflichtung. "Der Verein hat Prinzipien und Richtlinien, von denen er nicht abweichen kann. Ich denke, unser Präsident hat richtig erkannt, wo Schluss ist, und ist dabei geblieben", untermauert Özen.
Tür für Salah nicht zu – Vlahovic eine mögliche Alternative
Ganz vom Tisch ist ein Wechsel aber noch nicht. "Das Angebot von Beşiktaş liegt auf dem Tisch, aber wir werden keine weiteren Angebote unterbreiten. Wir haben beschlossen, an unserer Position festzuhalten. Es ist eine Anfrage eingegangen. Der Verein hat eine Haltung. Davon können wir nicht abweichen", so Önder. Beim finalen Angebot soll es sich laut "beIN Sports" um einen Zweijahresvertrag handeln, der Salah ein jährliches Grundgehalt von rund 15 Millionen Euro. einbringen würde. Zu diesem können sich dann noch vier Millionen Euro an leistungsbezogenen Boni hinzugesellen. Ab sofort werde sich Beşiktaş aber auch konkret mit Alternativen beschäftigen. Önder verdeutlicht: "Sollten wir eine positive Antwort auf das Angebot an Salah erhalten und im Zuge dieses Prozesses bereits andere Transfers abgeschlossen haben, können wir Salah nicht kontaktieren."
Eine Alternative, die Beşiktaş bereits im Auge hat, ist Dusan Vlahovic. Sollte sich die Gelegenheit ergeben, würde man eine Verpflichtung gerne realisieren, bestätigt Önder. Der Fußball-Chef des Süper-Lig-Vierten der vergangenen Saison weiß aber auch: "Vlahovic ist vertragslos und er hofft auf einen lukrativen, neuen Vertrag. Wenn er die Wahl zwischen den fünf großen Ligen hat, gehört die Türkei nicht dazu."







































