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·29. August 2026

PSG: Zaïre-Emery links hinten, Luis Enriques Fehlversuch in Lille

Artikelbild:PSG: Zaïre-Emery links hinten, Luis Enriques Fehlversuch in Lille

Trotz eines in letzter Sekunde mit großem Einsatz erkämpften Punktes (2:2) offenbarte Paris Saint-Germain an diesem Freitagabend in Lille beunruhigende defensive Schwächen. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand Luis Enriques missglückter taktischer Schachzug: das Experiment mit Warren Zaïre-Emery auf der linken Seite.

Beim LOSC am Freitagabend auf fremdem Platz mit einem 2:2 gestoppt, rettete sich PSG dank Kampfgeist und eines Treffers von Marquinhos in der 95. Minute vor einer Niederlage. Über den Spielverlauf hinaus war es vor allem die Pariser Defensivorganisation, die bei diesem Topspiel des 2. Spieltags der Ligue 1 Fragen aufwarf. Weil Nuno Mendes gesperrt fehlte, wollte Luis Enrique erneut für eine Überraschung sorgen und traf die irritierende Entscheidung, seine beiden Spezialisten für diese Position, Lucas Digne und Lucas Hernandez, außen vor zu lassen und stattdessen Warren Zaïre-Emery als Linksverteidiger aufzustellen. Eine unnatürliche Rolle für den 20-jährigen Mittelfeldspieler. Auf dem für ihn falschen Fuß eingesetzt, wirkte das Pariser Eigengewächs schnell orientierungslos und war nicht in der Lage, die wiederholten Angriffe des Duos Tiago Santos - Ethan Mbappé zu stoppen.


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Dieses individuelle Ungleichgewicht schwächte sofort den gesamten Pariser Defensivblock. In diesem wackligen Hybridsystem, mit Lucas Beraldo ins Mittelfeld beordert, war die gesamte linke Abwehrseite den schnellen Umschaltmomenten der Doggen ständig ausgesetzt. Sinnbild dieser Anfälligkeit war die Lille-Führung durch Hakon Haraldsson, eingeleitet über Zaïre-Emerys Seite, ebenso wie Bakwas zweiter Treffer am Ende der Partie (83.). In vier Pflichtspielen in dieser Saison hat PSG noch immer kein einziges Spiel ohne Gegentor geschafft.

Luis Enrique steht dazu, doch die Baustelle bleibt riesig

Nach der Partie auf die Situation angesprochen, wischte Luis Enrique die Kritik jedoch beiseite und erklärte am Mikrofon von Ligue 1+, er habe „überhaupt kein Problem“ mit der Leistung seines Spielers gesehen. Doch die Fakten liegen auf dem Tisch: Zehn Tage vor dem Anpfiff der Champions League, deren Ligaphase am 8. September beginnt, ist die Defensivbaustelle sehr real. Weder Marquinhos noch Willian Pacho strahlten ihre gewohnte Ruhe aus, unter Druck gesetzt von der körperlichen Präsenz Olivier Girouds, während auch die kollektive Struktur und das intensive Pressing, die dem asturischen Trainer so wichtig sind, Anfang August noch deutlich an Schärfe vermissen lassen.

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Auch wenn PSG dank seiner mentalen Stärke erneut davonkommt und durch Kapitän Marquinhos in der 95. Minute noch das 2:2 erzwingt, wird dieser zusätzliche Wille die taktischen Irrwege nicht ewig verdecken. Nach einer verkürzten Vorbereitung fehlt es Paris derzeit noch an athletischer Form, und im Moment überlebt das Team vor allem dank seiner Mentalität. Doch da die europäischen Aufgaben mit großen Schritten näher rücken, muss Luis Enrique seine Spezialisten schnell wieder auf den richtigen Positionen einsetzen, um weitere Enttäuschungen zu vermeiden.

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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