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·2. Juli 2026
Pyro-Strafe durch den DFB: Schalke 04 muss blechen

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·2. Juli 2026

Das Fehlverhalten seiner Anhänger kommt Schalke 04 einmal mehr teuer zu stehen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sanktionierte den mehrfachen Einsatz von Pyrotechnik mit hohen Geldbußen. Das teilte der Revierklub am Donnerstag (2. Juli) mit.
Das Sportgericht des DFB belegte den Bundesliga-Aufsteiger mit einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 57.600 Euro. Das Gericht ahndete im Einzelrichterverfahren nach Anklage durch den DFB-Kontrollausschuss das Abbrennen von Pyrotechnik in vier Spielen der 2. Bundesliga. Bis zu 18.200 Euro können die Königsblauen dabei für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.
Der größte Anteil der Strafe resultiert aus den Vorfällen beim Auswärtsspiel gegen Greuther Fürth (1:1) am 28. Februar 2026. Dafür verhängte das Sportgericht eine Buße in Höhe von 28.800 Euro. Von diesem Betrag darf der Verein bis zu 9600 Euro zweckgebunden für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen aufwenden.
Weitere Strafen betreffen die Gastspiele bei der SV Elversberg (2:1) am 12. April 2026 sowie beim SC Paderborn (3:2) zwei Wochen später. Die Pyrovergehen im Saarland kosten den Pott-Klub 9600 Euro, von denen auch hier bis zu ein Drittel (3200 Euro) für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden dürfen.
Analog dazu sanktionierte das DFB-Sportgericht das Gastspiel in Paderborn mit einer Geldstrafe in Höhe von 16.200 Euro. Davon darf Schalke einen Teilbetrag von maximal 5400 Euro für vereinseigene Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen ausgeben.

Foto: IMAGO
Für das Abbrennen von Pyrotechnik am 6. März 2026 im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld (1:0) verhängte das Sportgericht ebenfalls eine Strafe. Diese fällt mit 3000 Euro jedoch vergleichsweise niedrig aus.
Da der FC Schalke 04 die Urteile bereits akzeptiert hat, sind diese damit auch rechtskräftig.







































