Rangnick ohne Alaba, aber mit 14 Bundesliga-Profis: Österreichs Kader für vier Spiele in elf Tagen | OneFootball

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·14. September 2026

Rangnick ohne Alaba, aber mit 14 Bundesliga-Profis: Österreichs Kader für vier Spiele in elf Tagen

Artikelbild:Rangnick ohne Alaba, aber mit 14 Bundesliga-Profis: Österreichs Kader für vier Spiele in elf Tagen

Drei Tage vor Jürgen Klopp hat ein anderer deutscher Trainer seine erste Nations-League-Nominierung nach der WM vorgelegt – und dabei die Frage beantwortet, die Klopp gerade beschäftigt. Ralf Rangnick, Österreichs Teamchef, hat 27 Spieler für vier Spiele in elf Tagen berufen: 23 Feldspieler, vier Torhüter, sechs Debütanten. Und einen Kapitän nicht: David Alaba.

Ohne Alaba, Arnautović, Sabitzer, Baumgartner

Die Abwesenheiten sind die Nachricht. Alaba, etatmäßiger Kapitän, ist seit dem Sommer vereinslos und hat seit der WM kein Pflichtspiel bestritten – Rangnick berücksichtigte ihn nicht. Marko Arnautović ist zurückgetreten. Marcel Sabitzer legt eine Pause ein. Christoph Baumgartner bleibt verletzt. Vier Spieler, die Österreichs Aufschwung der vergangenen Jahre getragen haben, fehlen beim Neustart gleichzeitig – aus vier verschiedenen Gründen.


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Neun Spieler des 27er-Kaders waren bei der WM nicht dabei. Sechs haben noch nie ein A-Länderspiel bestritten: die Torhüter Lukas Jungwirth (LASK) und Christian Zawieschitzky (Salzburg), die Verteidiger Felix Bacher (Lyon) und Nikolas Veratschnig (Salzburg), die Mittelfeldspieler Christoph Lang (LASK) und Vasilije Marković (Austria Wien). Rangnick nutzt das lange Fenster, wie Klopp es laut Sportschau vorhat – nur ohne XXL-Ankündigung.

Die Bundesliga stellt die Hälfte

Für deutsche Leser ist der Kader eine Bundesliga-Auswahl mit ÖFB-Wappen. 14 der 27 Spieler stehen bei deutschen Erstligisten unter Vertrag: Alexander Schlager, Marco Friedl und Marco Grüll (Bremen), Philipp Lienhart (Freiburg), Phillipp Mwene und Stefan Posch (Mainz), Alexander Prass und Patrick Wimmer (Hoffenheim), Maximilian Wöber und Junior Adamu (Schalke), Carney Chukwuemeka (Dortmund), Konrad Laimer (Bayern), Nicolas Seiwald (Leipzig), Michael Gregoritsch (Augsburg).

Gregoritsch, 78 Länderspiele, 24 Tore, kommt mit einem Rekord: Sein Kopfballtreffer zum 2:1 gegen Leverkusen am Samstag war sein 38. Bundesliga-Tor für Augsburg – Vereinsbestwert. Laimer, Seiwald und Lienhart sind die Stammkräfte, Chukwuemeka der Dortmunder mit sechs Länderspielen und einem Tor, der in dieser Saison unter Kovač Stammspieler ist.

Die Schalker, die zurückkommen

Zwei Rückkehrer verdienen einen eigenen Absatz. Maximilian Wöber und Junior Adamu, beide vom FC Schalke 04, feiern ihr Comeback im Nationalteam. Es ist kein Zufall. Wöber hat am Freitag in der 13. Minute der Nachspielzeit das 3:1 bei Union Berlin erzielt – als Innenverteidiger, der die Restverteidigung hätte bilden sollen und stattdessen in den Strafraum ging, wofür ihn Trainer Muslić hinterher scherzhaft rügte. Adamu stand in Berlin erstmals in der Startelf und leitete das 2:0 ein. Schalke hat in acht Tagen Bayern die Null aufgezwungen und Union auswärts geschlagen; Rangnick hat zugeschaut.

Dritter Rückkehrer ist Grüll von Werder, acht Länderspiele, noch ohne Tor – in einer Bremer Mannschaft, die mit Füllkrug gerade Leipzig geschlagen hat.

Der Spielplan

Österreich spielt in Liga B, Gruppe 3. Auftakt am 24. September in Linz gegen Israel (20.45 Uhr), am 27. September im Ernst-Happel-Stadion gegen Kosovo (18 Uhr), am 1. Oktober in Irland (20.45 Uhr), am 4. Oktober in Pristina erneut gegen Kosovo (18 Uhr). Derselbe Rhythmus, den Deutschland mit Amsterdam, Augsburg, München und Thessaloniki hat – zwei Heimspiele, zwei Auswärtsspiele, elf Tage.

Der Unterschied: Rangnick hat sein Personal am Montag benannt, mit vier Torhütern und Platz für Rotation. Klopp benennt am Donnerstag – und überlegt, laut Sportschau, wie viele Betten er in Herzogenaurach braucht. Der Österreicher hat die Frage mit einer Zahl beantwortet. 27.

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