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·28. August 2026
Raphinha ist die „9“, die Barça verdient

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Das Fehlen eines echten Mittelstürmers ist zumindest vorerst kein dringendes Problem mehr für den Barça. Hansi Flick hat in Raphinha eine funktionierende Lösung gefunden, die nach den ersten beiden Ligaspieltagen zunehmend Argumente dafür liefert, mehr als nur eine einfache Notlösung zu sein. Der Brasilianer hat mit Toren, Beweglichkeit und Intensität geantwortet, so sehr, dass selbst der deutsche Trainer seine Fähigkeit hervorgehoben hat, sich an diese Position anzupassen.
Raphinha bringt mehrere Eigenschaften mit, die seinen Einsatz als „9“ besonders attraktiv machen. Er muss nicht permanent zwischen den Innenverteidigern gebunden bleiben, um Gefahr zu erzeugen. Er kann auf die Außen ausweichen, zwischen den Linien auftauchen, in die Tiefe gehen und vor allem das Pressing aus der ersten Linie heraus auslösen. Seine Beweglichkeit ermöglicht es, dass Lamine Yamal, Gordon oder Adeyemi Räume für Angriffe über außen finden, während die Mittelfeldspieler seine Bewegungen nutzen können, um in den Strafraum nachzurücken.
Hinzu kommt ein entscheidender Faktor: Raphinha ist torgefährlich. Er hat bereits in den ersten Pflichtspielen gezeigt, dass er die Verantwortung für den Abschluss übernehmen kann, und braucht nicht viele Chancen, um gefährlich zu werden. Seine Leistungen liefern jenen Argumente, die verteidigen, dass der Barça konkurrenzfähig sein kann, ohne einen weiteren Stürmer zu verpflichten. Doch aus dieser Lösung eine endgültige Antwort zu machen, hätte auch Risiken. Denn es wird Spiele geben, in denen der Barça einen echten „9er“ brauchen wird.
Raphinha beim Gamper / F.C. Barcelona
Wenn sich der Gegner tief zurückzieht und die Räume auf ein Minimum reduziert, kann es entscheidend sein, einen Stürmer zu haben, der die Innenverteidiger bindet, physische Duelle gewinnt und dauerhaft den Abschlussraum besetzt. Auch in bestimmten Champions-League-Spielen, besonders gegen Defensiven auf höchstem Niveau. In solchen Situationen bietet ein Angreifer, der sich im Strafraum durchsetzen kann, eine andere Option als das dynamischere Spiel, das Raphinha liefert. Es geht nicht darum, sich zwischen Raphinha oder einem Mittelstürmer zu entscheiden, sondern beide Möglichkeiten zu haben. Eine Möglichkeit, die auf Hamza Abdelkarim fallen könnte, auch wenn sich das Vertrauen aus der Vorbereitung bislang nicht im Ligaauftakt niedergeschlagen hat.
Flick hat gezeigt, dass er die Eigenschaften seiner Spieler optimal nutzen kann, und Raphinha rechtfertigt dieses Vertrauen. Seine Umfunktionierung ist bereits zu einer der großen taktischen Nachrichten dieses Saisonstarts geworden. Wenn der Kader nun zusätzlich zum Profil des Brasilianers noch dieses klassische „9er“-Profil bekommt, hätte er den Traumangriff. Auf der einen Seite der Stürmer, den er brauchte. Auf der anderen Seite der Stürmer, den er verdiente und von dem er nicht wusste, dass er ihn brauchte.
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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.
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