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·9. September 2026

Raphinha-Show und Adeyemi-Traumtor: Barca feiert Gala gegen Feyenoord

Artikelbild:Raphinha-Show und Adeyemi-Traumtor: Barca feiert Gala gegen Feyenoord

Der FC Barcelona ist mit einer Gala in die neue Champions-League-Saison gestartet. Beim deutlichen 5:1 gegen Feyenoord Rotterdam glänzten neben Doppelpacker Raphinha auch Karim Adeyemi und Lamine Yamal.

Nach dem makellosen Saisonstart in La Liga wollte der FC Barcelona seine starke Form auch international mitnehmen. Hansi Flick nahm im Vergleich zum 5:0 gegen Valencia fünf Veränderungen vor und brachte unter anderem Karim Adeyemi von Beginn an. Der deutsche Nationalspieler bildete gemeinsam mit Raphinha und Lamine Yamal die offensive Dreierreihe und sollte beim Champions-League-Auftakt schnell auf sich aufmerksam machen.


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Raphinha zaubert früh – Adeyemi trifft traumhaft

Trotz des Starkregens in Barcelona legten die Hausherren stark los. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als Raphinha die Katalanen in Führung brachte. Pedri verlagerte das Spiel auf die rechte Seite zu Lamine Yamal, der direkt zum Brasilianer weiterleitete. Raphinha ließ Luciano Valente stehen und schickte anschließend gleich zwei weitere Gegenspieler mit einem Haken ins Leere. Aus kurzer Distanz ließ er Feyenoord-Keeper keine Chance und vollendete zum frühen 1:0 (3.).

Barcelona machte weiter Druck. Dani Olmo prüfte den deutschen Torhüter Tjark Ernst mit einem Distanzschuss (10.). Feyenoord hatte große Probleme, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Die Niederländer setzten zwar Nadelstiche, wirklich gefährlich wurde es aber nicht. Anis Hadj Moussa forderte nach einem Zweikampf mit Pau Cubarsi im Strafraum einen Elfmeter, Schiedsrichter Sven Jablonski ließ aber weiterspielen (21.).

Praktisch im direkten Gegenzug schlug Barcelona wieder zu und diesmal rückte Adeyemi in den Fokus. Der Ex-Dortmunder bekam halblinks vor dem Strafraum viel zu viel Platz, zog nach innen und setzte mit seinem eigentlich schwächeren rechten Fuß zum Schlenzer an. Der Ball schlug perfekt im langen Eck ein, Ernst konnte nur hinterherschauen. Adeyemi feierte sein Traumtor zum 2:0 standesgemäß mit einem Salto (22.).

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Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire

Feyenoord zeigte sich vom zweiten Gegentreffer nicht völlig geschockt. Luciano Valente nahm einen Ball an der Strafraumgrenze direkt aus der Luft und setzte seinen Abschluss knapp ans Außennetz (24.). Auf der Gegenseite verpasste Joao Cancelo nach einer Ablage von Adeyemi das 3:0 ebenfalls nur knapp (26.).

Barcelona blieb klar spielbestimmend und kombinierte sich immer wieder durch die gegnerischen Reihen. Lamine Yamal zog von rechts nach innen und setzte seinen typischen Schlenzer hauchzart am langen Eck vorbei (33.). Wenig später wurde es auf beiden Seiten gefährlich: Erst zwang Hadj Moussa Joan Garcia aus spitzem Winkel zu einer Parade, praktisch im Gegenzug ließ Cancelo seinen Gegenspieler im Strafraum aussteigen und hämmerte den Ball an den Pfosten (38.).

Auch die letzte Chance vor der Pause gehörte Barcelona. Dani Olmo zog aus 16 Metern flach ab, Ernst parierte sicher (45.). Mit einer hochverdienten 2:0-Führung für die Katalanen ging es in die Kabinen.

Raphinha sorgt für die Entscheidung – Feyenoord jubelt zu früh

Feyenoord reagierte zur Pause und brachte Oussama Targhalline für Javi Lopez. Die erste große Chance nach dem Seitenwechsel gehörte aber erneut Barcelona. Pedri spielte Adeyemi mit einem starken Pass vor dem Strafraum frei. Der 24-Jährige zog erneut mit rechts ab und verfehlte das lange Eck nur knapp, beinahe der Doppelpack für den deutschen Nationalspieler (49.).

Die Niederländer versuchten nun mutiger nach vorne zu spielen und brachten Nacho Ferri nach 56 Minuten sogar frei vor Joan Garcia in Position. Der Stürmer traf zwar, stand zuvor aber deutlich im Abseits. Nur wenige Augenblicke später zeigte Barcelona, wie gnadenlos die eigene Offensive an diesem Abend war.

Pedri wartete im Mittelfeld auf den richtigen Moment und spielte einen perfekten Pass hinter die Rotterdamer Abwehrkette. Raphinha startete durch, tauchte frei vor Ernst auf und schob überlegt ins rechte Eck ein. Mit seinem zweiten Treffer des Abends stellte der Brasilianer auf 3:0 und sorgte damit früh für die Vorentscheidung (57.).

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Foto: IMAGO / Sergio Ros

Feyenoord gab sich trotzdem nicht auf. Targhalline scheiterte zunächst an Joan Garcia, den Abpraller brachte Nacho Ferri im Fallen im Tor unter, doch der VAR schaltete sich ein. In der Entstehung hatte sich Gjivai Zechiel knapp im Abseits befunden, der Treffer wurde zurückgenommen (61.).

Yamal zaubert per Freistoß – Gabriel Jesus feiert Premiere

Dass Barcelona trotzdem noch nicht genug hatte, zeigte sich in der Schlussphase. Der eingewechselte Fermin Lopez zwang Ernst mit einem Schlenzer zu einer starken Parade (74.). Drei Minuten später war Feyenoords deutscher Keeper dann erneut geschlagen.

Dani Olmo war vor dem Strafraum zu Fall gebracht worden und verschaffte Barcelona damit eine perfekte Freistoßposition. Lamine Yamal übernahm die Verantwortung und schlenzte den Ball aus rund 17 Metern durch die auseinanderbrechende Mauer ins rechte Eck. Ernst ärgerte sich zurecht über seine Vorderleute, während Yamal seinen starken Abend mit dem Treffer zum 4:0 krönte (77.).

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Foto: Getty Images

Ganz ohne Erfolgserlebnis sollte Feyenoord Barcelona allerdings nicht verlassen. Goncalo Borges bekam auf der rechten Seite zu viel Platz und spielte den Ball quer durch den Strafraum. Am zweiten Pfosten hatte Jules Kounde den eingewechselten Sem Steijn aus den Augen verloren, der aus kurzer Distanz zum 1:4 einschob (82.).

Die Antwort der Katalanen ließ aber nicht lange auf sich warten. Wieder war Yamal entscheidend beteiligt. Der 19-Jährige hob den Ball von der rechten Seite gefühlvoll in den Strafraum, wo Gabriel Jesus mit dem Rücken zum Tor zum Kopfball kam. Der Brasilianer ließ die Hereingabe geschickt über den Kopf rutschen und verlängerte den Ball ins linke Eck. Für den Neuzugang war das 5:1 zugleich der erste Treffer im Trikot des FC Barcelona (85.). Damit setzte Barcelona zum Auftakt in die neue Champions-League-Saison direkt ein Ausrufezeichen. Nach dem perfekten Start in La Liga läuft die Offensivmaschine von Hansi Flick auch auf europäischer Bühne auf Hochtouren.

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