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·3. Januar 2026
Rasmus Höjlund dauerhaft zu Neapel? Entscheidung wohl gefallen

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·3. Januar 2026

In der Serie A hat Rasmus Höjlund zu alter Stärke zurückgefunden. Der Däne soll langfristig in Neapel unterschreiben.
Die dauerhafte Verpflichtung des 22-Jährigen sei nur noch eine Formalität, wie Napoli-Sportdirektor Giovanni Manna der Corriere dello Sport mitteilte: „Wir haben alles getan, um ihn zu verpflichten. Es gab noch andere namhafte Clubs, die an ihm interessiert waren, aber sein Wille war entscheidend, und darauf sind wir stolz. Es gibt eine Kaufoption und eine Kaufverpflichtung, wenn wir uns für die Champions League qualifizieren. Der Spieler sieht sich selbst als Spieler von Napoli, und das gilt auch für uns. Das ist extrem wichtig.“
Höjlund hatte sich im Sommer nach zwei enttäuschenden Jahren bei Manchester United zunächst auf Leihbasis dem italienischen Meister angeschlossen. Am Fuße des Vesuvs fand der junge Stürmer wieder in die Spur und erinnerte wieder an das Top-Talent, für das die Red Devils 2023 78 Millionen Euro an Atalanta überwiesen.
In 19 Pflichtspielen unter Trainer Antonio Conte erzielte Höjlund bisher neun Tore und bereitete drei weitere vor. Mit Napoli steht er derzeit auf dem dritten Platz in der Serie A, nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Inter. In der Champions League lief es dagegen bisher weniger rund, dort kämpfen die Partenopei zwei Spieltage vor dem Ende der Ligaphase als 23. noch um ein Ticket für die Play-off-Runde.
Dass Höjlund in Neapel gleich so gefragt war, lag auch an der langwierigen Oberschenkelverletzung von Star-Stürmer Romelu Lukaku. Der Belgier verpasste die gesamte Hinserie, stand zuletzt in der Supercoppa aber erstmals wieder im Kader. In der Rückrunde stehen Conte mit dem bulligen Lukaku, Höjlund und Lorenzo Lucca drei unterschiedliche Spielerprofile für die Mittelstürmerposition zur Verfügung.

Foto: Getty Images
Während Höjlund in Italien sein Glück gefunden hat, knirscht es bei Stammverein ManUnited weiterhin. Zwar stehen die Red Devils als Tabellensechster deutlich besser da als noch vor einem Jahr, dennoch verläuft die Entwicklung unter Ruben Amorim schleppend. Am Dienstag kam der Rekordmeister nicht über ein 1:1 gegen die Wolves hinaus, die mit gerade einmal drei Punkten bereits für die zweite Liga planen müssen.









































