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·20. September 2026
„Ratten in der Kabine“ – Pedersen erhebt heftige Vorwürfe gegen Sandro Wagner

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·20. September 2026

Mads Pedersen hat erneut ausführlich über seinen Konflikt mit Sandro Wagner beim FC Augsburg gesprochen. Der heutige Hertha-Profi schildert dabei heftige Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Trainer und beschreibt eine Eskalation, die bis zu seiner Versetzung aus dem Profi-Kader führte.
Wie Pedersen gegenüber bold.dk erklärte, habe Wagner in Mannschaftsbesprechungen mehrfach von „Ratten in der Umkleidekabine“ gesprochen. Der Däne habe gemeinsam mit einem weiteren Spieler den Eindruck gehabt, dass diese Aussagen auf sie abzielten.
Pedersen suchte nach eigener Darstellung anschließend das Gespräch mit Wagner. Der Trainer habe ihm dabei erklärt, dass die Aussagen nichts mit ihm zu tun hätten. Kurz darauf sei der Linksverteidiger dennoch gemeinsam mit dem anderen Spieler komplett aus dem Profi-Kader gestrichen worden.
Nach Pedersens Schilderung mussten beide ihre Sachen aus der Kabine holen und trainierten anschließend bei der zweiten Mannschaft. Über mehrere Wochen seien auch Anwälte eingeschaltet gewesen, ehe man sich darauf verständigt habe, dass Pedersen wieder ins Training zurückkehrt.
Der Ursprung der Auseinandersetzung lag laut Pedersen in der Saisonvorbereitung. Nach einer Verletzung sei er körperlich noch nicht bereit gewesen, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen eingesetzt zu werden.
Pedersen habe Wagner deshalb mitgeteilt, dass ein weiterer Einsatz aus seiner Sicht ein zu großes Risiko darstelle. Der Trainer habe ihn trotzdem einsetzen wollen, woraufhin sich das Verhältnis zwischen beiden zunehmend verschlechtert habe.
Der Verein habe Wagner später dazu gebracht, sich für die Vorgänge zu entschuldigen. Eine Woche danach sei der Trainer entlassen worden. Inzwischen arbeitet Wagner bei Hannover 96, während Pedersen seit diesem Sommer für Hertha BSC spielt. Am 5. Dezember könnte es in der 2. Bundesliga zum direkten Wiedersehen kommen.















