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·1. August 2026

Raus aus der WM: Streich hat kein Problem mit Boykott

Artikelbild:Raus aus der WM: Streich hat kein Problem mit Boykott

Die Investorenpläne von Gianni Infantino sind gescheitert. Die UEFA hatte mit einem WM-Boykott der europäischen Länder gedroht.

Noch bevor die FIFA offiziell von ihrem Vorhaben zurücktrat, äußerte sich auch der ehemalige Trainer des SC Freiburg, Christian Streich, zu dem Thema und lobte das Vorgehen der UEFA. „Da gibt es nur eines: Raus aus der WM!“, pflichtete der heutige TV-Experte dem europäischen Kontinentalverband bei Sky bei: „Dann gibt es halt nur eine Europameisterschaft.“ Die FIFA sei „hochgradig korrupt: Das sind mafiöse Strukturen. Da muss man sich mit allem wehren“, so Streich weiter.


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Inzwischen hat die FIFA ihre umstrittenen Pläne, die WM in Zukunft durch ein Unternehmen (FIFA Forward Enterprise) vermarkten zu lassen und Anteile an private Investoren zu veräußern. Die Idee, die vor allem auf Präsident Gianni Infantino zurückzuführen ist, stieß auf enormen Gegenwind aus der Welt des Fußballs. Während sich der afrikanische Verband offen zeigte, kritisierten UEFA, CONCACAF und die asiatische AFC die Pläne scharf.

WM-Pläne werden „nicht weiter verfolgt“ : Infantino knickt ein

In der Nacht zu Samstag folgte schließlich die Rolle rückwärts. „Nachdem wir uns alle Standpunkte aufmerksam angehört haben, ist deutlich geworden, dass das Projekt zu Spaltungen geführt hat, die – unabhängig vom Ausmaß der Unterstützung – nicht mehr im Interesse des ursprünglich angestrebten Ziels liegen“, teilte Infantino in einem Statement mit: „Unser Ziel war es stets, und wird es auch immer bleiben, zu vereinen und zu verbessern. Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt.“

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Und weiter: „Das Projekt ‚FIFA Forward Enterprise‘ sollte eine Grundlage für die weitere Stärkung unserer FIFA-Mitgliedsverbände und unseres Sports weltweit schaffen, insbesondere in jenen Ländern, in denen Unterstützung am dringendsten benötigt wird. Und darüber hinaus, wie wir von Anfang an betont haben, sollte dies nur dann geschehen, wenn eine Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände dem zustimmt, stets im Rahmen eines Konsultationsprozesses mit ihnen, dem FIFA-Rat, den Konföderationen und weiteren Interessengruppe.“

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