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·14. März 2026
Rav van den Berg entwickelt sich zunehmend zur festen Größe

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Simon Bartsch
14 März, 2026
So richtig rund lief die Saison für Rav van den Berg nicht. Zu Beginn verletzt, zum Jahresauftakt gesperrt, zwischendurch im Formtief, nur Bankdrücker. Zuletzt stand der Niederländer aber drei Mal in Folge in der Startelf und wird wohl auch gegen Hamburg beginnen.

Rav van den Berg im Spiel gegen den BVB
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Lukas Kwasniok war nach dem Duell gegen Borussia Dortmund zwar sichtbar angefressen, ob des nicht gegebenen Elfmeters, der Trainer fand aber dennoch lobende Worte. Unter anderem für Rav van den Berg. Dem Innenverteidiger bescheinigte der Kölner Coach die wohl beste Leistung bisher im Trikot der Geißböcke. Dem Niederländer unterliefen gegen die starke Dortmunder Offensive nicht die ganz großen Patzer, obwohl van den Berg beim ersten Gegentor vielleicht nicht hellwach war. Der 21-Jährige gewann etwas mehr als die Hälfte seiner Zweikämpfe, brachte aber im Spielaufbau mehr als 94 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler – der Bestwert der Köln.
Ordentliche Werte, das Lob vom Trainer und auch der Spieler selbst war zufrieden. „Ich war das ganze Spiel lang hellwach. Das versucht man selbstverständlich, in jedem Spiel zu sein, aber es hat sich am Samstag einfach sehr gut angefühlt“, erklärte van den Berg nun im FC-Interview bei fc.de. „Dieses Gefühl kennt jeder Fußballer, wenn einfach jede Bewegung passt.“ Doch die Bewegung hat bei van den Berg in dieser Spielzeit bekanntlich nicht immer gepasst. Gerade der Anfang der Saison war schwer. Auch, aufgrund seiner Verletzung. Dabei war der Niederländer mit hohen Erwartungen aus England zum FC gewechselt. Immerhin hatten die Geißböcke noch nie zuvor mehr für einen Innenverteidiger ausgegeben.
Doch auch nach seiner Genesung stotterte der Motor noch, seit drei Spielen gehört der Niederländer nun zum Stamm. „Am Anfang der Saison habe ich mir darüber schon Gedanken gemacht. Ich wollte abliefern und das Vertrauen rechtfertigen. Lukas Kwasniok und Thomas Kessler konnten mir den Druck ein Stück weit nehmen, sodass ich in den letzten Wochen zeigen konnte, auf welchem Level ich spielen kann. Jetzt liegt es an mir, mich weiter zu verbessern“, sagt van den Berg. Aktuell profitiert der 21-Jährige natürlich auch von den Verletzungen seiner Mitspieler und der Sperre von Jahmai Simpson-Pusey. Und da Lukas Kwasniok am Donnerstag ankündigte, im Vergleich zum Dortmund-Spiel gar nicht so viel verändern zu wollen, wird der Niederländer wohl auch gegen den Hamburger SV auflaufen.
Erneut eine schwere Aufgabe, wenn auch eine ganz andere. „Es wird ein anderes Spiel als gegen den BVB. Beide Teams stehen unter Druck, deswegen wird wahrscheinlich weniger Fußball gespielt werden. Ich erwarte mehr lange Bälle und ein nervöseres Spiel“, sagt van den Berg. „Wir haben schon gezeigt, dass wir diese Art von Matches gewinnen können und wollen das auch am Samstag tun.“ Dabei liegt der letzte Sieg schon eine Zeit zurück. Aus den vergangenen fünf Spielen gab es gerade einmal einen Zähler. Das soll sich nun ändern. „In der Bundesliga wird jeder Fehler bestraft. Gerade bringen uns diese kleinen unkonzentrierten Momente um die Punkte“, sagt der 21-Jährige. „Wenn wir diese Fehler abstellen und weiter positiv bleiben, werden wir auch wieder mehr Siege feiern.“ Am liebsten schon gegen den HSV.









































