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·12. August 2026

RB Leipzig findet Diomandé-Nachfolger. Duell mit AS Rom um 40-Millionen-Transfer

Artikelbild:RB Leipzig findet Diomandé-Nachfolger. Duell mit AS Rom um 40-Millionen-Transfer

Während das Sommer-Transferfenster in seine entscheidende Phase geht, sind die europäischen Topklubs auf dem Transfermarkt intensiv auf der Suche nach Stürmern und Flügelspielern, um ihre Offensivreihen zu verstärken. Im Mittelpunkt dieses Transferkampfs steht Malick Fofana, der junge belgische Star des französischen Ligue-1-Klubs Olympique Lyon

Serie-A-Klub AS Roma und Bundesligist RB Leipzig liefern sich ein Duell um den 21-Jährigen, der dank seiner explosiven Leistungen, seiner starken Dribblings und seines direkten Spiels über die Außenbahn zu den begehrtesten Spielern auf dem europäischen Transfermarkt zählt.


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Lyons Haltung und finanzielle Erwartungen

Olympique Lyon verfolgt bei der Zukunft des jungen Talents eine klare und kompromisslose Linie. Die Vereinsführung schließt einen Verkauf des Spielers zwar nicht grundsätzlich aus, möchte die Bedingungen bei möglichen Transferverhandlungen jedoch vollständig zu den eigenen Gunsten bestimmen.

Die jüngsten Finanzprüfungen und Umstrukturierungen des Klubs haben den Bedarf an Einnahmen aus Spielerverkäufen erhöht. Gleichzeitig will die Vereinsführung einen Spieler mit dem Potenzial von Fofana keinesfalls unter Wert abgeben.

Die Transferverantwortlichen von Olympique Lyon wollen Verhandlungen über den belgischen Spieler erst bei einer Ablösesumme von 40 Millionen Euro aufnehmen. Angebote unterhalb dieser Marke sollen vom französischen Klub direkt abgelehnt werden.

Dass Fofanas aktueller Vertrag in Lyon noch bis 2028 läuft, stärkt die Position des Klubs am Verhandlungstisch erheblich. Da kein unmittelbarer Verkaufsdruck besteht, hält der französische Verein an seiner Bewertung von 40 Millionen Euro fest.

Die Situation der Interessenten: Romas Offensivplan und Leipzigs finanzieller Vorteil

AS Roma: Neue Priorität nach dem Stillstand bei Nusa

AS Roma möchte in der Serie A um die Spitzenplätze mitspielen, konnte bei seinem bisherigen Wunschkandidaten Antonio Nusa jedoch nicht den erhofften Durchbruch erzielen. Nachdem sich abzeichnete, dass ein Transfer von Nusa nicht zustande kommen würde und der Spieler eine andere Option bevorzugte, aktivierten die Verantwortlichen in Rom umgehend ihren Alternativplan.

Roma hat sowohl auf Klub- als auch auf Spielerseite erste Kontakte bezüglich Malick Fofana aufgenommen und den Belgier zu einem neuen Hauptziel für die Offensive erklärt. Der italienische Verein führte bereits erste Gespräche mit den Beratern des Spielers, um sein sportliches Projekt vorzustellen.

Das größte Fragezeichen aufseiten der Roma betrifft eine frühere Knöchelverletzung des Spielers, die zuletzt erneut Probleme verursacht haben soll. Die medizinische Abteilung des Klubs hat detaillierte Unterlagen zu Fofanas körperlichem Zustand und einem möglichen Risiko einer chronischen Verletzung angefordert. Der italienische Verein möchte demnach vollständige Klarheit über die medizinische Situation haben, bevor ein offizielles Angebot abgegeben wird.

RB Leipzig: Volle Kassen nach dem Diomandé-Verkauf

RB Leipzig, das in der Bundesliga um die Spitze mitspielen will und sich international einen Namen bei der Entwicklung junger Talente gemacht hat, befindet sich im Transferpoker um Fofana in einer äußerst starken Position.

Leipzig sieht in Fofana den idealen Kandidaten als Ersatz für Yan Diomandé, der für eine hohe Ablösesumme an Real Madrid verkauft wurde. Das durch Diomandés Abgang entstandene taktische Vakuum in der Offensive passt sehr gut zum Profil des belgischen Flügelspielers.

Dank der hohen Einnahmen aus dem Diomandé-Verkauf verfügt der Bundesligist über den finanziellen Spielraum, um die von Lyon geforderten 40 Millionen Euro für Fofana zu stemmen.

Ein entscheidendes Detail in diesem Transferpoker ist zudem die Haltung der Spieleragentur. Fofanas Vertreter sollen der Ansicht sein, dass das hohe Tempo der Bundesliga und das Entwicklungsmodell von RB Leipzig den idealen nächsten Schritt für die Karriere des Spielers darstellen. Dieser Faktor könnte Leipzig im Rennen einen Vorteil verschaffen.

Fofanas hohe Gehaltsvorstellungen und sein Wunsch nach einem langfristigen Vertrag werden die Gehaltsstruktur eines möglichen neuen Klubs direkt beeinflussen. Obwohl Olympique Lyon seinen jungen Star nicht unbedingt abgeben möchte, betrachtet der Verein einen Verkauf für 40 Millionen Euro angesichts der finanziellen Situation als vertretbar. Damit dürfte die Entscheidung im Transferpoker um Fofana letztlich vor allem von den medizinischen Berichten und der finanziellen Bereitschaft der interessierten Klubs abhängen.

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