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·6. August 2026
RB Leipzig greift nach Arsenals Juwel Nwaneri – 40 Millionen und eine Rückkaufklausel

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·6. August 2026

Die Sachsen wollen den englischen U-Nationalspieler in die Bundesliga holen. Der Deal ist weit fortgeschritten – und Arsenal baut clever vor.
RB Leipzig macht ernst im Werben um eines der größten englischen Talente: Die Gespräche mit dem FC Arsenal über einen Transfer von Ethan Nwaneri befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Rund 40 Millionen Euro soll der Deal umfassen – ein Transfer mit klarer Bundesliga-Relevanz und dem Potenzial, für Furore zu sorgen.
Nwaneri, gerade einmal 19 Jahre alt, ist Arsenals jüngster Debütant aller Zeiten und englischer Nachwuchsnationalspieler. Der Offensivspieler, der sowohl im zentralen Mittelfeld als auch auf dem rechten Flügel einsetzbar ist, wird auf dem Markt aktuell mit knapp 39 Millionen Euro bewertet. Ein Hochbegabter, dem viele eine große Zukunft prophezeien.
Nach übereinstimmenden Berichten fordert Arsenal eine Ablöse von etwa 35 bis 40 Millionen Euro. Bemerkenswert: Die Gunners verhandeln zusätzlich über eine Rückkaufklausel, die es ihnen erlauben würde, Nwaneri innerhalb von ein bis zwei Jahren für rund 55 bis 60 Millionen Euro zurückzuholen. Ein Sicherheitsnetz für den Fall, dass sich das Juwel in Leipzig endgültig durchsetzt.
Der Vorstoß der Sachsen hängt eng mit dem drohenden Abgang von Yan Diomande zusammen, der mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht wird. Nwaneri gilt als potenzieller Ersatz, würde bei RB aber eher als rechter Flügelspieler denn als klassische Zehn eingeplant. Wie der neue Leipziger Trainer Martín Demichelis seine Offensive taktisch ausrichtet, ist dabei noch nicht abschließend geklärt.
Für Nwaneri verlief die Saison 2025/26 schwierig. Nach anfänglichem Mangel an Einsatzzeiten verlieh Arsenal ihn an Olympique Marseille, wo er allerdings nur gut 400 Minuten sammelte, ehe er zurückkehrte. Ein Tapetenwechsel könnte beiden Seiten helfen – dem Spieler für regelmäßige Spielpraxis, dem Klub für frisches Kapital.
Ganz allein ist Leipzig nicht: Auch die AC Mailand hatte ihr Interesse hinterlegt. Laut dem italienischen Journalisten Carlo Pellegatti ist ein Vollzug der Rossoneri jedoch unwahrscheinlich. Mailand müsste zunächst Rafael Leão abgeben, um einen solchen Transfer zu stemmen – und Abnehmer für den Portugiesen zu finden, gestaltet sich schwierig.
Für RB Leipzig wäre Nwaneri ein typischer Coup nach eigenem Muster: jung, hochtalentiert, entwicklungsfähig und mit erheblichem Weiterverkaufspotenzial. Dass Arsenal auf einer Rückkaufoption besteht, zeigt zugleich, wie hoch die Gunners das Talent einschätzen. Ein Deal, der die Bundesliga aufwerten würde – und der noch in diesem Sommer über die Bühne gehen könnte.







































