Reaktionen: „Es ist zu unserer Stärke geworden, den Last-Minute-Treffer zu machen“ | OneFootball

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·17. Januar 2026

Reaktionen: „Es ist zu unserer Stärke geworden, den Last-Minute-Treffer zu machen“

Artikelbild:Reaktionen: „Es ist zu unserer Stärke geworden, den Last-Minute-Treffer zu machen“

Sebastian Kehl (in der Mixed Zone): „Wir haben in der ersten Halbzeit kein wirklich gutes Spiel gemacht, in der zweiten viele Sachen deutlich besser. Wir gehen dann auch mit 2:0 in Führung, kommen aber in die Situation, dass wir zum Schluss zittern müssen. Das haben wir uns selbst zuzuschreiben durch zwei Standardsituationen. Das war unnötig. Trotzdem haben wir das Spiel noch gewonnen. Das ist positiv. Aber es gibt ein paar Dinge, die wir sicherlich besser machen können und auch besser machen wollen. Wir machen es uns manchmal selbst schwer, weil wir unsauber sind. Wir haben ja die technischen Fähigkeiten. Da müssen wir schärfer sein und solche Spiele mit 2:0 souverän zu Ende spielen und am Ende gar keinen Zweifel mehr aufkommen lassen.“

Niko Kovac (auf der Pressekonferenz): „Die nötigen Räume zu finden, war nicht einfach. Wir haben es uns auch nicht leicht gemacht. Die zweite Halbzeit war gut bis zum 2:0. Wir haben es dann aber verpasst, weiterhin auf dem Gaspedal zu bleiben. Dass es dann nochmal spannend wurde, lag auch an uns. Dass du am Ende das Ding ziehst, zeigt, dass die Mannschaft bis zum Ende den Glauben hat und es in der Nachspielzeit ausbügelt. Der Sieg ist für uns sehr wichtig gewesen.“


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Julian Brandt (in der Mixed Zone): „Nach den letzten Wochen und Monaten, in denen wir in letzter Sekunde einige Tore gegen uns bekommen haben, ist es jetzt fast schon zu unserer Stärke geworden, den Last-Minute-Treffer zu machen. Ich bin natürlich extrem froh, dass wir es noch gepackt haben, aber es ist auch schade, dass wir uns überhaupt in diese Situation gebracht haben. Wir waren sehr schlampig im Ballbesitz. Was wir heute nicht gut gemacht haben, war, das Spiel zu beruhigen. Wir haben uns gegenseitig in die Bredouille gebracht. Entweder kassieren wir kein Gegentor oder direkt zwei oder drei. Das sind sicherlich auch Themen, die wir schnell abstellen müssen.“

Emre Can (bei Sky): „Wie so oft in dieser Saison: eine Achterbahnfahrt. Wir müssen das viel besser runterspielen. Wir kassieren zwei Standardtore. Das darf uns nicht passieren. Das haben wir in dieser Saison oft gesagt. Ich hoffe, wir ziehen die Lehren daraus. Aber am Ende haben wir gewonnen. Das ist das Wichtigste im Fußball. Was gibt es Schöneres, als in der letzten Minute, bei uns im Stadion, ein Tor zu schießen und dann hier die Emotionen zu erleben? Das ist unbeschreiblich. Ich habe mir einfach vor dem Elfmeter gedacht: Der geht jetzt rein, und ich jubel. Du musst es manifestieren, du darfst da nicht zweifeln, auch wenn da ein Elfmeter-Killer im Tor steht.“

Waldemar Anton (bei BVB-TV): „Jeder, der ins Stadion kommt, weiß, was für eine Wucht wir entwickeln können. Wir haben bis zum letzten Moment daran geglaubt. Nach dem 2:0 haben wir ein bisschen weniger gemacht. Das müssen wir ansprechen. Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht. Die Standardsituationen haben wir zweimal nicht gut verteidigt. Ansonsten haben wir gar nichts zugelassen.“Aufgezeichnet von Boris Rupert

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