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·12. Juni 2026
Real Madrid zieht sich aus Rodri-Poker zurück: Warum das unverständlich ist

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·12. Juni 2026

Real Madrid plant nach der enttäuschenden Spielzeit 2025/26 unter José Mourinho den großen Angriff - auf dem Transfermarkt wie auf dem Fußballfeld. Unter anderem soll BVB-Star Nico Schlotterbeck wieder ein Transferziel der Königlichen sein. Lange soll Manchester-City-Star Rodri das Top-Ziel der Madrilenen gewesen sein, jedoch hat sich das nun offenbar verändert.
Laut Informationen von Transfer-Experte Fabrizio Romano wird Real Madrid in diesem Sommer voraussichtlich nicht mehr aktiv um die Dienste des Kapitäns der spanischen Nationalmannschaft werben. Rodri habe in den Planungen von Florentino Pérez aktuell keine Priorität.
Dies schließt aber nicht aus, dass es im kommenden Jahr zu einem Wechsel kommen könnte. Immerhin hat Rodri nur noch bis 2027 Vertrag und könnte dementsprechend im kommenden Sommer ablösefrei wechseln. Der Spanier muss sich entscheiden, ob er seinen Kontrakt bei den Skyblues verlängert oder sich eine neue Herausforderung sucht.
Der vorübergehende Rückzug von Real Madrid könnte auch mit Bernardo Silva zusammenhängen, der laut übereinstimmenden Angaben kurz vor einem Wechsel in die spanische Hauptstadt steht. Damit wäre ein neuer, erfahrener Mittelfeldspieler schließlich schon mal gefunden, selbst wenn dieser eine offensivere Position bekleidet.
Ein wenig überraschend ist es dennoch, dass Real derzeit offenbar kein verstärktes Interesse an Rodri hat. In der abgelaufenen Saison lag eines der größten Probleme der Blancos darin, dass man anders als zu Zeiten von Toni Kroos und Luka Modric, keinen echten Strategen und Taktgeber im Mittelfeld hatte. Demnach wäre anzunehmen gewesen, dass ein solcher Spieler in diesem Sommer kommt. Kein anderer Akteur hätte diese Rolle wohl besser als der passstarke und überaus spielintelligente Rodri ausfüllen können.
Womöglich hofft man bei den Königlichen, dass Thiago Pitarch in eine solche Rolle hineinwachsen könnte. Der Spanier ist allerdings erst 18 Jahre alt und hätte sehr von einem Lehrmeister wie Rodri profitieren können. Der Ballon d‘Or-Sieger aus dem Jahr 2024 ist zwar seit seinem Kreuzbandriss ein klein wenig von seiner Topform weg, gehört zweifellos aber noch immer zu den besten Sechsern der Welt.
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