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·22. April 2026
Real sucht Arbeloa-Nachfolger: Dieser Bundesliga-Coach steht auf der Liste

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Real Madrid sucht für die kommende Spielzeit einen neuen Trainer und blickt dabei – wieder einmal – in die Bundesliga. Nach einer enttäuschenden Saison und dem Aus in der Champions League deutet bei den „Königlichen“ vieles auf einen personellen Neustart auf der Bank hin. In diesem Zusammenhang soll auch Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart in Madrid Thema sein.
Der Coach des VfB Stuttgart steht dem Vernehmen nach auf der internen Kandidatenliste der Spanier. Wie die SportBild berichtet, beobachten die Verantwortlichen in Madrid die Entwicklung des 43-Jährigen bereits seit Längerem sehr genau. Eine offizielle Anfrage soll es bislang allerdings noch nicht gegeben haben. Hoeneß steht in Stuttgart noch bis 2028 unter Vertrag, eine Ausstiegsklausel soll nicht existieren.
Vor allem die kontinuierliche sportliche Weiterentwicklung des VfB unter Hoeneß dürfte in Madrid Eindruck hinterlassen haben. Seit seinem Amtsantritt im Frühjahr 2023 stabilisierte der frühere Hoffenheim-Coach die Schwaben zunächst im Abstiegskampf, formte daraus anschließend ein Spitzenteam und hielt den Klub trotz namhafter Abgänge auf hohem Niveau. Der VfB entwickelte sich innerhalb seiner Zeit als Cheftrainer sportlich wie spielerisch.
Besonders geschätzt werden soll in Madrid die Art und Weise, wie Hoeneß Fußball spielen lässt. Tempo, klares Passspiel und ein mutiger Offensivansatz prägen den VfB. Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass dieser Stil auch nach Verkäufen wichtiger Leistungsträger (Anton, Woltemade, Ito, Guirassy, Millot) erhalten blieb.
Ein möglicher Wechsel nach Madrid wäre dennoch nicht frei von Risiken. Hoeneß war als aktiver Profi nie ein großer Name des internationalen Spitzenfußballs, sondern muss seine Autorität vor allem über Fachlichkeit, Führung und einen klaren taktischen Plan herstellen. Genau das könnte bei einem Starensemble wie Real Madrid zu einem entscheidenden Punkt werden.

Foto: Getty Images
Die Real-Stars um Vinicius Junior und Kylian Mbappe sollen eher zu einer Trainerfigur tendieren, die große Autorität, eine herausragende Vergangenheit als Spieler und besondere Qualitäten als Menschenfänger mitbringt. Unter Xabi Alonso entstand zuletzt zumindest nicht durchgehend der Eindruck, dass sich alle Führungsspieler voll mit seiner Spielidee identifizieren oder dessen taktische Vorgaben konsequent mittragen.
Nichtsdestotrotz hat sich Hoeneß mit seiner beeindruckenden Arbeit in Stuttgart einen Wechsel zu einem absoluten Top-Klub verdient. Mit seiner klaren Struktur, seiner Spielidee und seiner Entwicklung als Trainer würde er grundsätzlich gut zu einem Verein passen, der im Sommer sowohl personell als auch inhaltlich neue Impulse setzen will.









































