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·13. Juli 2026

Red Bull & Jürgen Klopp – Er verbleibt nicht als Werbebotschafter bei RB

Artikelbild:Red Bull & Jürgen Klopp – Er verbleibt nicht als Werbebotschafter bei RB

Die Gespräche über Jürgen Klopp beim DFB gehen in die entscheidende Phase. Eine Rückkehr des 57-Jährigen in die Öffentlichkeit des deutschen Fußballs wird dabei nicht an einer Werbebotschafter-Rolle für Red Bull hängen. Nach kicker-Informationen ist ein solches Modell nie Teil der Konzernplanung gewesen.

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Jürgen Klopp, Global Director of Football der Red-Bull-Gruppe, verfolgt das Brasileirao-Spiel zwischen Red Bull Bragantino und Palmeiras von der Tribüne des Estádio Cícero de Souza Marques in Bragança Paulista, Brasilien, am 26. April 2026. Ricardo Moreira / Getty Images


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Klopp und der DFB sind sich grundsätzlich einig

Die größte Hürde auf dem Weg zum neuen Bundestrainer gilt bereits als genommen. Die DFB-Spitze um Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke hatte mit Klopp eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrags erzielt, teilte der Verband am Samstag mit. Nach dem rund vierstündigen Treffen in einem Hotel am John F. Kennedy Airport in New York zeigten sich beide Seiten zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps aktuellem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden können.

In dieser Woche rückt nun das Gespräch mit dem Noch-Arbeitgeber des Wunschkandidaten in den Mittelpunkt. Am Dienstag trifft sich die DFB-Führung mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, um über eine vorzeitige Lösung aus Klopps bis 2029 laufendem Vertrag als Head of Global Soccer im Fußball-Imperium des Konzerns zu sprechen. Da keine Ausstiegsklausel existiert, braucht der DFB dafür das Einverständnis der Leipziger Führungsspitze.

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Kein Werbebotschafter-Modell bei Red Bull

Rund um die Verhandlungen hatte sich in den vergangenen Tagen die These verselbstständigt, Klopp könne ablösefrei zum DFB wechseln und Red Bull im Gegenzug als Werbebotschafter erhalten bleiben. Kritiker wie der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger oder Vertreter mehrerer Landesverbände meldeten sich daraufhin zu Wort. Diese Vorstellung greift jedoch zu kurz.

Vielmehr war ein solches Szenario nach kicker-Informationen zu keinem Zeitpunkt Strategie des globalen Unternehmens. Auch eine Ablösesumme steht nicht im Zentrum der Überlegungen. Denkbar ist allerdings, dass Klopp abseits seines nicht immer zeitintensiven Bundestrainer-Alltags gelegentlich mit seiner Expertise für die Sportwelt des Konzerns tätig bleibt, vor allem in Bereichen, die er in den vergangenen eineinhalb Jahren maßgeblich vorangetrieben hat.

Treffen in New York und Vertrag bis 2030

Ein weiteres wichtiges Gespräch ist für das Ende der Woche in New York geplant, wenn Mintzlaff zum WM-Finale reist und dort erneut auf Klopp trifft. Beim DFB ist vorgesehen, dass der neue Bundestrainer einen Vertrag bis zur WM 2030 unterschreibt und wie Vorgänger Julian Nagelsmann rund sieben Millionen Euro pro Jahr erhält. Dafür soll er deutlich mehr Kompetenzen bekommen als seine Vorgänger.

Auch sein Trainerteam würde sich verändern. Klopp bringt Peter Krawietz und Pepijn Lijnders mit zum DFB. Krawietz arbeitet derzeit ebenfalls für Red Bull, Lijnders war zuletzt Assistent von Pep Guardiola bei Manchester City.

Nagelsmann war nach dem WM-Aus gegen Paraguay zurückgetreten, nachdem ihn die Verbandsspitze dazu gedrängt hatte. Mit ihm schieden auch die Assistenten Alfred Schreuder, Benjamin Glück, Benjamin Hübner und Bram Geers aus. Torwarttrainer Andreas Kronenberg und Standard-Coach Mads Buttgereit sollen nach aktuellem Stand bleiben.

Klopps erstes Spiel als Bundestrainer wäre der Nations-League-Auftakt am 24. September gegen Gastgeber Niederlande. Die Niederländer waren nach dem ebenso enttäuschenden WM-Aus in der ersten K.-o.-Runde gegen Marokko und dem Rücktritt von Ronald Koeman ebenfalls noch ohne Trainer. Danach stehen zwei Heimpartien an, am 27. September in Augsburg gegen Griechenland und am 1. Oktober in München gegen Serbien.

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