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·26. Mai 2026

Reis-Rückkehr zum HSV? Warum das keine Option sein sollte

Artikelbild:Reis-Rückkehr zum HSV? Warum das keine Option sein sollte

Das hatte sich Ludovit Reis völlig anders vorgestellt. Als frischgebackener Aufsteiger wechselte der Niederländer im vergangenen Sommer mit jeder Menge Rückenwind zum FC Brügge.

Obwohl er nur noch einen Vertrag über ein Jahr besaß, legte der belgische Top-Klub bis zu sieben Millionen Euro für Reis auf den Tisch. Dem HSV half dieser Geldsegen dabei, seinen Kader für die Bundesliga zu wappnen, während sich der Spieler seinen Traum von der Champions League erfüllte. Trotz der beidseitigen emotionalen Verbindung schien dieser Transfer somit so etwas wie ein Match made in heaven zu sein.


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Doch knapp zwölf Monate später lässt sich festhalten: Reis hat sich mit dem Wechsel nach Brügge bislang keinen Gefallen getan. Hinter dem 25-Jährigen liegt eine absolute Seuchensaison mit wettbewerbsübergreifend gerade einmal zwölf Pflichtspieleinsätzen. In der Hinrunde setzte ihn eine hartnäckige Schulterverletzung außer Gefecht, über weite Strecken der Rückrunde reichte es anschließend nicht einmal mehr für den Kader. Unter Trainer Ivan Leko besitzt der Hamburger Aufstiegsheld einen schweren Stand.

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Foto: Getty Images

HSV: Zieht es Reis zurück in die Bundesliga?

Das Brügge-Kapitel von Reis dürfte daher zu einem vorzeitigen Ende kommen. Wie die Mopo berichtet, bahnt sich bereits in diesem Sommer ein erneuter Wechsel an. Die Zeitung erwähnt in diesem Zuge das immer wieder kolportierte Interesse von Feyenoord Rotterdam, bringt darüber hinaus aber auch eine Rückkehr in die Bundesliga ins Spiel. „Zu den möglichen Kandidaten könnte auch der HSV gehören“, heißt es sogar.

Doch so weit dürfte es aus verschiedenen Gründen wohl kaum kommen. Zum einen führt in der hanseatischen Mittelfeldzentrale derzeit kein Weg an Nicolai Remberg und Sambi Lokonga vorbei. Als Backup wurde erst kürzlich Youngster Kofi Amoako verpflichtet, der hinter dem Stamm-Duo zum Erstliga-Spieler heranreifen soll. Den offensiven Zentrumspart sollen bestenfalls die Leihgaben Fabio Vieira und Albert Grønbaek übernehmen, an deren Transfers der HSV momentan feilt. In nahezu allen anderen Mannschaftsteilen – mit Ausnahme der Torwartposition – haben die Rothosen weitaus größeren Bedarf. Für eine durchaus romantische Reis-Rückkehr fehlt also schlichtweg der Platz.

Aber auch unabhängig von der aktuellen Kaderstruktur ergäbe ein solcher Deal nur wenig Sinn. Der einstige Fan-Liebling ist zweifelsohne ein hochtalentierter Fußballer, besitzt für sein verhältnismäßig junges Alter jedoch bereits eine üppig gefüllte Krankenakte. Zudem hat sich der HSV mit Rückholaktionen in der Vergangenheit nicht immer einen Gefallen getan.

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