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·16. März 2026
Reißleine gezogen: Zweitliga-Klub trennt sich von Trainer

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·16. März 2026

Die Ergebnisse schauten in den vergangenen Spielen nicht gut aus und man ist abstiegsgefährdet. Nun wurde die Reißleine gezogen. Preußen Münster trennt sich von Trainer Alexander Ende nach dem 0:6-Debakel gegen Dynamo Dresden.
Vor Anfang der Saison wechselte Ende vom SC Verl nach Münster, wo er ein neues Spielsystem entwickelte. Dieses funktionierte in der Hinrunde erfolgreich, man stand vor Jahreswechsel auf dem zwölftem Tabellenplatz. Allerdings begannen die Adlerträger in der Rückrunde zu straucheln. In den vergangenen neun Partien konnte man nur gegen Eintracht Braunschweig (2:1) gewinnen. Der Tiefpunkt war am vergangenen Spieltag die 0:6-Niederlage gegen Dresden, welcher die SCP-Verantwortlichen zum Handeln zwang.
„Mit Alex war unser Ziel, eine klare und langfristig angelegte Spielidee aufzubauen“, sagte Münsters Geschäftsführer Ole Kittner in einem Statement. „Diese Spielidee lebt von Attributen, die wir in der aktuellen Situation und nach der schwierigen Rückserie nicht mehr in der notwendigen Form auf den Platz bringen konnten. Mit dem Blick nach vorne und dem Bewusstsein, dass wir unser Saisonziel weiterhin aus eigener Kraft erreichen können, haben wir jetzt eine konsequente Entscheidung im Sinne des Klubs getroffen.“
Neben Ende wurde auch dessen Assistent Zlatko Muhovic entlassen. Die Nachfolge steht bislang noch nicht fest. Bis diese bekanntgegeben wird, trainiert U-23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling das Team – mit Hinblick auf das bevorstehende Kellerduell gegen den 1. FC Magdeburg am kommenden Wochenende. Es ist somit die sechste Trainerentlassung der aktuellen Zweitligasaison. Zuvor wechselten der VfL Bochum, Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Magdeburg, die SpVgg Greuther Fürth und auch Holstein Kiel ihren Cheftrainer.









































