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·20. August 2026

Rekorde und teurer Bundesliga-Import: Die Top-Transfers der Premier League

Artikelbild:Rekorde und teurer Bundesliga-Import: Die Top-Transfers der Premier League

Was Ausgaben für Spielertransfers angeht, bleibt die Premier League das Maß aller Dinge. Mit Berufung auf die Quelle Transfermarkt.de haben die Clubs von der Insel in dieser Wechselperiode bereits 2,68 Milliarden Euro für Neuzugänge ausgegeben. Damit hat die Premier League mehr als das Doppelte im Vergleich zur zweitplatzierten Serie A bezahlt (958,65 Millionen Euro), die Bundesliga liegt mit 647,45 Millionen Euro hinter der spanischen La Liga (664,93 Millionen Euro) auf dem vierten Ranking-Platz.

Die erneut unglaubliche Bilanz der Premier-League-Clubs werden vor allem durch die Transfers schillernder Superstars in die Höhe getrieben. Immer häufiger wird dabei auch die magische Marke von 100 Millionen Euro überschritten – von diesen Akteuren wird Großes erwartet, sie sollen bei ihrem neuen Verein konstant Weltklasse-Leistungen abrufen.


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Allerdings finden sich auch unter dieser Grenze genug (zugegebenermaßen ebenfalls sehr teure) Spieler, die in der kommenden Saison für Furore sorgen könnten. Dabei vertraut sich die Premier League größtenteils selbst. Sieben der zehn teuersten Transfer-Zugänge spielten zuvor bereits in der höchsten englischen Spielklasse, nur drei Spieler wurden aus der Ferne importiert. Darunter auch zwei Exporte der Bundesliga – einer davon wird später innerhalb dieser Auflistung ebenfalls erwähnt.

Morgan Rogers (FC Chelsea)

Das hier ist kein Ranking von der Ablösesumme abwärts – dennoch starten wir mit dem englischen Rekord-Mann. Der FC Chelsea erwarb Rogers‘ Dienste für 138 Millionen Euro von Aston Villa und machte den 23-Jährigen damit zum teuersten Briten aller Zeiten. Unter Neu-Trainer Xabi Alonso soll Rogers maßgeblich durch Tore und Assists dazu beitragen, dass die Blues wieder um Titel mitspielen.

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Foto: Getty Images

Der Offensivspieler kommt mit der Empfehlung von 40 Torbeteiligungen in 85 Premier-League-Einsätzen für Aston Villa an die Stamford Bridge. Rogers sorgte mit seiner spielerischen Klasse für zahlreiche Highlights und hatte großen Anteil daran, dass die Villans sich nicht nur über die Liga für die Champions League qualifizierten, sondern auch die Europa League gewannen. Im Endspiel bezwang der Club aus Birmingham den SC Freiburg mit 3:0, Rogers steuerte ein Tor und einen Assist zum Final-Triumph bei.

Elliot Anderson (Manchester City)

Zwei Tage nach dem Rogers-Deal ging mit Elliot Anderson der nächste Rekord-Brite über die Ladentheke. Seit dem 23. Juli ist der 23-Jährige der teuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte von Manchester City. 135 Millionen zahlten die Skyblues, um den Mittelfeldspieler ins Etihad Stadium zu lotsen. Zuvor lief Anderson für Liga-Konkurrent Nottingham Forest auf.

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Foto: IMAGO

Anderson soll unter Neu-Trainer Enzo Maresca ein wichtiger Baustein der kommenden Jahre werden. Dass auf ihn Verlass ist, stellte der englische Nationalspieler zuletzt in der vergangenen Spielzeit unter Beweis. Der Dauerbrenner absolvierte alle 38 Ligaspiele für Nottingham. Dabei kam er insgesamt auf vier Tore und vier Vorlagen. Außerdem sammelte der 23-Jährige die meisten Ballkontakte der Liga (!) und entschied die meisten Zweikämpfe für sich. Ein beeindruckendes Empfehlungsschreiben, bei den Cityzens folgt für Anderson nun der nächste Karriereschritt.

Bruno Guimaraes (FC Arsenal)

Auch der amtierende Premier-League-Champion rüstet auf. Für 87,5 Millionen Euro verpflichtet Arsenal Bruno Guimares von Newcastle United – und das für eine Position, die bereits mehr als prominent besetzt ist. Der Brasilianer verstärkt das Mittelfeld um Superstar Declan Rice und soll dessen Partner in der Schaltzentrale der Gunners werden.

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Nach zähen Verhandlungen mit Newcastle überweist Arsenal die zweithöchste Summe für einen Neuzugang jemals an die Magpies. Nur für Rice zahlten die Gunners im Jahr 2023 mehr Geld. Guimaraes lief insgesamt viereinhalb Jahre für Newcastle auf (195 Partien). Der Brasilianer zählte bei den Magpies zu den unumstrittenen Führungsspielern und trug auch die Kapitänsbinde. Seine Lautstärke, Zweikampfhärte und Klasse am Ball soll er auch im Emirates Stadium unter Beweis stellen.

Johan Manzambi (Aston Villa)

Manzambi spielt zwar (noch) nicht in der selben Preisklasse wie seine Vorgänger in dieser Liste, könnte aber viele Premier-League-Fans in der kommenden Saison überraschen. Beim SC Freiburg legte der 20-Jährige eine rasante Entwicklung hin und spielte sich in den Fokus der internationalen Top-Vereine. Nachdem ein Wechsel zu Newcastle United schon kurz vor dem Vollzug war, hijackte Aston Villa den Deal und holte den Mittelfeldallrounder für 60 Millionen Euro nach Birmingham.

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Manzambi ist ein echtes Schweizer Taschenmesser, das alle wesentlichen Elemente des Fußballspiels auf hohem Niveau beherrscht. Der Schweizer Nationalspieler ist vielseitig einsetzbar und wurde von Nationaltrainer Murat Yakin bei der WM sogar in den Sturm beordert – mit Erfolg. Manzambi gehörte zu den auffälligsten Spielern des Turnier und verbuchte in vier Einsätzen starke drei Tore sowie zwei Vorlagen. Natürlich geht auch dieser Transfer nicht ohne die Aufstellung eines neuen Rekords über die Bühne. Der Schweizer ist seit dem 12. Juli neuer Rekordabgang des SC Freiburg.

Christos Tzolis (FC Arsenal)

Noch vor wenigen Jahren wirbelte Christos Tzolis in der 2. Bundesliga, ab der kommenden Spielzeit geht der Grieche mit dem FC Arsenal auf Titeljagd. 40 Millionen Euro Ablöse ließen sich die Gunners die Dienste des Linksaußen kosten, der zuletzt bei Club Brügge mit herausragenden 88 Scorerpunkten in 108 Pflichtspielen glänzte. Vor seiner Zeit in Belgien wurde er in Diensten von Fortuna Düsseldorf mit 22 Treffern Torschützenkönig im deutschen Unterhaus und schoss damit den Verein beinahe in die Bundesliga.

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Nun folgt der nächste große Karriereschritt für den 24-Jährigen. In London hat Tzolis gute Chancen auf einen Stammplatz auf dem linken Flügel, da Leandro Trossard verkauft wurde und Gabriel Martinelli unter Mikel Arteta zuletzt keinen leichten Stand hatte.

Sandro Tonali (Tottenham Hotspur)

Tonali ist neben Guimaraes der zweite Newcastle-Star, der die Magpies in diesem Sommer verlassen hat. Newcastle muss zwar einen sportlichen Aderlass hinnehmen, wurde aber durch die gebotenen Summen im Prinzip aber kaum eine Wahl gelassen. Tottenham Hotspur überweist 108 Millionen Euro für den Italiener in Richtung des St. James‘ Park und hofft dabei darauf, seinen Mittelfeldstrategen der Zukunft gefunden zu haben.

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Auch dieser Transfer bricht Rekorde. Tonali ist damit der teuerste italienische Fußballer aller Zeiten und gleichzeitig auch der teuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte der Spurs. Die Nord-Londoner sind nach einer Katastrophen-Saison und dem Beinahe-Abstieg auf große Shopping-Tour gegangen. Neben Tonali wurden unter anderem auch Mateus Fernandes (99 Millionen, ehemals West Ham United) und Jan Paul van Hecke (60 Millionen, ehemals Brighton & Hove Albion) verpflichtet. Der Italiener ist jedoch die Galionsfigur und der Wunschspieler von Trainer und Landsmann Roberto de Zerbi. Die Spurs wollen zurück in die Ligaspitze, auch durch die Qualitäten Tonalis.

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