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·12. Mai 2026

Rekordsieger gegen Titelverteidiger: Die Matchfacts zum DFB-Pokalfinale der Frauen

Artikelbild: Rekordsieger gegen Titelverteidiger: Die Matchfacts zum DFB-Pokalfinale der Frauen

Am Donnerstag (ab 16 Uhr, live im ZDF und auf Sky) steigt im Rhein-Energie-Stadion in Köln das 46. DFB-Pokalfinale der Frauen. Rekordsieger VfL Wolfsburg trifft dort auf den Titelverteidiger und Deutschen Meister FC Bayern München. DFB.de bereitet die Fans mit den Matchfacts perfekt aufs Endspiel vor.

Deutschlands Elite: Titelverteidiger gegen Rekordpokalsieger, Meister gegen Vizemeister. Der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg machen seit Jahren die nationalen Titel unter sich aus. Die Münchnerinnen konnten sich in der laufenden Spielzeit bereits den Meistertitel sichern und haben vor dem letzten Spieltag 16 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten VfL Wolfsburg.


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Offensivpower: Mit bislang 89 erzielten Toren (3,56 pro Spiel) ist der FC Bayern mit der besten Offensive zur Meisterschaft gestürmt. Dem VfL Wolfsburg gelangen mit 69 Treffern die zweitmeisten Tore (2,76 pro Spiel) in der Liga

Münchner Bollwerk: Auch die beste Defensive der Liga stellt der Meister. Erst neunmal mussten die FCB-Torhüterinnen hinter sich greifen. Die Wölfinnen kassierten schon 37 Gegentore und damit die fünftwenigsten in der höchsten Spielklasse. Damit musste der VfL Wolfsburg in dieser Saison pro Spiel mehr als ein Gegentor (1,48) pro Spiel mehr hinnehmen als der FC Bayern (0,36).

Heimat gefunden: Seit 2010 - und damit zum 17. Mal - steigt das Endspiel um den DFB-Pokal der Frauen im Kölner Rhein-Energie-Stadion. Zwischen 1985 und 2009 fand das Finale vor dem DFB-Pokalfinale der Männer 25-mal im Berliner Olympiastadion statt. Davor wurde die Partie dreimal in Frankfurt am Main ausgetragen (1982 und 1984 im Waldstadion vor dem DFB-Pokalfinale der Männer, 1983 im Stadion am Bornheimer Hang). Das erste Pokalfinale wurde 1981 im Stuttgarter Neckarstadion ausgespielt.

Kassenschlager Köln: Zu den bisherigen 16 Finalspielen in Köln kamen insgesamt 333.109 Zuschauer*innen (20.819 Zuschauer*innen im Schnitt pro Spiel). Rechnet man die zwei Finalspiele während der Corona-Pandemie ohne Zuschauer*innen raus, kamen durchschnittlich gar 23.794 Fans pro Spiel ins Rhein-Energie-Stadion. Die höchste Zuschauerzahl bei einem Finale wurde 2025 mit 45.146 Zuschauer*innen erreicht.

Unterhaltung garantiert: Bei den 45 bisherigen Finalspielen fielen insgesamt 145 Tore, also 3,22 Tore pro Spiel. 39 der bisherigen Finalspiele wurden in der regulären Spielzeit entschieden, ein Spiel in der Verlängerung und fünfmal kam die Entscheidung im Elfmeterschießen. Den bisher höchsten Sieg im Pokalfinale feierte der FCR 2001 Duisburg am 30. Mai 2009 beim 7:0 gegen den 1. FFC Turbine Potsdam.

Dauergäste im Endspiel: 25 unterschiedliche Vereine standen bisher im Finale. Eintracht Frankfurt (inkl.als 1. FFC Frankfurt) stand bislang 14-mal und damit am häufigsten im Endspiel um den Pokal. Rekordpokalsieger VfL Wolfsburg (inkl. als VfR Eintracht Wolfsburg) ist in diesem Jahr zum zwölften Mal ins Endspiel eingezogen. Für die Münchnerinnen ist es die siebte Finalteilnahme. Häufiger als der Titelverteidiger schaffte es sonst nur noch der TSV Siegen (neunmal) ins letzte Duell um den Pokal.

Historisches Abo: Zehn unterschiedliche Vereine haben bisher den Titel geholt. Titelverteidiger Bayern München hat bereits zweimal den DFB-Pokal gewonnen (2012 und 2025). Deutlich mehr Siege haben die Wölfinnen vorzuweisen: Elfmal holten sich der VfL Wolfsburg bisher den DFB-Pokal. Der 1. FFC Frankfurt durfte den Pokal schon neunmal in die Höhe stemmen. Der FSV Frankfurt und der TSV Siegen komplettieren die Top drei mit jeweils fünf Pokalsiegen.

Rückkehr der Wölfinnen: Im vergangenen Jahr kam es zum ersten Mal seit elf Jahren zu einem DFB-Pokalfinale ohne Beteiligung des VfL Wolfsburg: Der stand in den zehn Jahren davor immer im DFB-Pokalfinale und konnte auch alle dieser zehn Partien gewinnen. Bayern München konnte bislang zwei seiner sieben Endspiele für sich entscheiden. Die längste Siegesserie in aufeinander folgenden Pokalspielen hält auch der VfL. Von 2014 bis 2024 gewannen die Wolfsburgerinnen 52 Spiele in Folge und konnten damit zehnmal in Folge den Pokal gewinnen, ebenfalls Rekord in dem seit 1980/1981 ausgetragenen Wettbewerb.

Big Game Player: Gleich fünf Spielerinnen erzielten rekordhaltende drei Tore in einem einzigen DFB-Pokalfinale: Doris Kresimon für die SSG 09 Bergisch Gladbach (1981), Silvia Neid für den TSV Siegen (1988), Inka Grings für den FCR Duisburg 55 (1998), Birgit Prinz für den 1. FFC Frankfurt (2002) und Lea Schüller für Bayern München (2025).

Finaltorjägerinnen: Die meisten Tore in DFB-Pokalfinalspielen insgesamt schoss Birgit Prinz, die für den FSV Frankfurt und den 1. FFC Frankfurt in den Finals der Jahre 1995, 1996, 2001, 2002, 2008 sieben Tore erzielte. Knapp dahinter kam Silvia Neid für den TSV Siegen auf sechs Finaltore (1987, 1988, 1989). Fünf Tore in Endspielen gelangen Inka Grings für den FCR Duisburg (1998 und 2009) und Conny Pohlers für den 1. FFC Turbine Potsdam, den 1. FFC Frankfurt und den VfL Wolfsburg (2004, 2005, 2008, 2013). In diesen Kreis könnte am 14. Mai auch Pernille Harder (Bayern München) vorstoßen, die für den Ex-Klub und Finalgegner  VfL Wolfsburg in den Endspielen von 2017 und 2020 ebenfalls schon drei Finaltore erzielte.

Rekordtorjägerinnen: Die meisten Tore in einer DFB-Pokalsaison gelangen Genoveva Añonma (2010/2011 für den FF USV Jena) und  Alexandra Popp (2011/2012 für den FCR Duisburg). Beiden gelangen in der jeweiligen Spielzeit zehn Treffer.

Im Frauen-Bundesliga-Alltag...

… konnte der FC Bayern bereits frühzeitig die Meisterschaft für sich entscheiden. Es ist der vierte Meistertitel in Folge.

… liegt Wolfsburg mit 55 Punkten auf Platz 2. In ihrer letzten Saison für den VfL ist Alex Popp aktuell mit 12 Toren hinter Larissa Mühlhaus, Selina Cerci und Pernille Harder (jeweils 16 Tore), Vanessa Fudalla (14) und Nicola Anyomi (13) auf Platz vier der Torjägerinnenliste.

… legte Klara Bühl bereits 14 Tore vor. Georgia Stanway und Svenja Huth (10) liegen knapp dahinter im Ranking der Top-Torvorlagengeberinnen.

In den letzten elf Finalspielen...

… wurden lediglich drei Finalspiele nicht in der regulären Spielzeit entschieden.

… gewann der FC Bayern einmal - während Wolfsburg zehnmal den Titel holte.

… wurden insgesamt 39 Tore geschossen. Durchschnittlich fielen 3,55 Tore pro Finale.

In den jeweiligen Halbfinalpartien...

… gelang Bayern München ein souveräner Auftritt. Gegen die SGS Essen führten 17 Torschüsse zu vier Toren, 850 Pässe zu 90,9% erfolgreich gespielten Pässen und vier gegnerische Torschüsse zu keinem einzigen Gegentor.

… mussten die Wölfinnen durchaus zittern. Trotz 26 eigenen Torschüssen blieb Wolfsburg in der regulären Spielzeit torlos, sodass es ins Elfmeterschießen gegen Carl Zeiss Jena ging.  

Auf dem Weg ins Finale...

… erzielte der FC Bayern zwölf Tore und kassierte kein einziges Gegentor.

… erzielte der VfL Wolfsburg 15 Tore und kassierte ein Gegentor. Zudem mussten die Wölfinnen zuletzt ins Elfmeterschießen gegen Jena (4:5 n.E.).

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