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·6. September 2026

Remberg kritisiert Ex-Hamburger Königsdörffer nach Provokationsjubel

Artikelbild:Remberg kritisiert Ex-Hamburger Königsdörffer nach Provokationsjubel

Hamburg-Kapitän Nicolai Remberg kritisierte seinen ehemaligen Teamkollegen Ransford Königsdörffer, nachdem der Mainz-Angreifer beim 5:0-Bundesliga-Debakel am Sonntag im Volksparkstadion direkt vor den Heimfans gejubelt hatte.

Ein ohnehin schon miserabler Nachmittag für den HSV bekam in der Nachspielzeit noch eine weitere schmerzhafte Wendung. Königsdörffer sprintete auf einen Pass von Phillipp Mwene, zog an Sebastiaan Bornauw vorbei nach innen und schob den Ball flach ins rechte Eck zum 5:0 gegen den Klub, den er in diesem Sommer verlassen hatte.


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Der 24-Jährige rutschte anschließend auf den Knien jubelnd vor den Hamburger Anhängern entlang, was sofort eine Reaktion von Remberg auslöste.

„Ich mag ihn wirklich sehr“, sagte der HSV-Kapitän hinterher in der Mixed Zone. „Aber ich bin Kapitän dieses Klubs. Wenn jemand so vor unseren Fans jubelt, ist das für mich nicht in Ordnung. Das war einfach nicht angemessen.“

Remberg hatte Königsdörffer zuvor verteidigt

Der Vorfall sorgt für eine bemerkenswerte Kehrtwende im Vergleich zu vor gerade einmal sieben Monaten. Königsdörffer musste in der ersten Hälfte von HSVs Bundesliga-Saison 2025/26 viel Kritik einstecken und schien im Januar-Transferfenster kurz vor einem Abschied zu stehen. Nachdem der Angreifer im Februar gegen Heidenheim endlich sein zweites Saisontor in der Liga erzielt hatte, sprang Remberg seinem Teamkollegen öffentlich zur Seite.

„Ransi hat so viel abbekommen“, sagte Remberg damals. „Oft waren alle gegen ihn. Das ist unfair, weil er so hart für die Mannschaft arbeitet, läuft und sich aufreibt.“

Remberg lobte Königsdörffer auch dafür, unter dem Druck nicht eingeknickt zu sein, und ergänzte, dass es „niemand mehr verdient“ habe, nachdem der Angreifer endlich wieder getroffen hatte. Der Durchbruch erwies sich als wichtig. Königsdörffer legte eine Woche später einen Doppelpack gegen Union Berlin nach, wobei der damalige HSV-Trainer Merlin Polzin betonte, dass die Verbesserung des Stürmers die Belohnung für einen längeren Entwicklungsprozess sei.

Königsdörffer beendete die Saison schließlich mit fünf Bundesliga-Toren, bevor er den HSV in diesem Sommer ablösefrei in Richtung Mainz verließ. Der Sonntag war damit ein sehr frühes Wiedersehen mit seinem früheren Klub und mit einem Kapitän, der ihn einst so entschieden verteidigt hatte.

Remberg: Königsdörffers Jubel war „drüber“

Königsdörffers Rückkehr ins Volksparkstadion sorgte zunächst für einen deutlich wärmeren Empfang. Der frühere HSV-Angreifer bekam Applaus, als sein Name vor dem Anpfiff verlesen wurde, auch wenn einige Pfiffe zu hören waren, als er in der 68. Minute eingewechselt wurde.

Remberg räumte ein, dass Königsdörffer auch Beleidigungen aus Teilen des Publikums ausgesetzt gewesen sei, darunter Kommentare, die der Mittelfeldspieler als „unter der Gürtellinie“ bezeichnete. Dennoch war der HSV-Kapitän der Meinung, dass sein ehemaliger Teamkollege nach dem Tor zu weit gegangen sei.

„Er musste auch viel aushalten“, sagte Remberg. „Aber der Jubel war ein bisschen drüber.“

Königsdörffer schien fast unmittelbar danach einen Versöhnungsversuch zu unternehmen, als er auf dem Weg zurück in die eigene Hälfte Remberg die Hand entgegenstreckte.

Zu diesem Zeitpunkt war der Schaden jedoch bereits angerichtet.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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