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·15. März 2026
Remis trotz klarer Überlegenheit gegen den HSV- Punktgewinn oder verpasster Sieg?

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Hendrik Broschart
15 März, 2026
Mit dem 1:1 in Hamburg haben die Kölner einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf gesammelt. Doch eigentlich wäre doch mehr drin gewesen, oder?

(Photo by Stuart Franklin/Getty Images)
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Auf der Pressekonferenz nach dem zähen 1:1-Unentschieden wurde es zwischenzeitlich sogar ausgelassen. FC-Trainer Lukas Kwasniok forderte die anwesenden Medienvertreter etwa zu einem Applaus für seinen Kollegen Merlin Polzin auf. Für den HSV-Coach war das Spiel gegen die Domstädter das 50. als Cheftrainer der Rothosen. Dafür erhielt er auch die Anerkennung von Kwasniok. Neben Heiterkeit und Wertschätzung traten jedoch auch Unterschiede in der Bewertung der Partie zutage. Während Polzin von einem leistungsgerechten Unentschieden sprach, machte Kwasniok mit verzogener Mine deutlich, was er von dieser Einschätzung hielt. Aus Sicht des FC-Trainers sprach vieles für seine Mannschaft. Die Geißböcke waren in vielen Bereichen überlegen. Sie gaben doppelt so viele Torschüsse ab wie die Gastgeber, hatten mehr Ballbesitz, liefen mehr und zeigten eine höhere Intensität. Insgesamt schnürte Kwasnioks Elf ein Gesamtpaket, das den Punktgewinn für die Hamburger eher glücklich als leistungsgerecht erscheinen lässt.
Der Punkt aus dem Duell mit dem HSV bedeutet zugleich, dass die Geißböcke im achten Anlauf erstmals in einem Topspiel am Samstagabend etwas Zählbares mitnehmen. „Für uns ist es so, dass wir am Samstagabend bislang noch nicht allzu häufig gepunktet haben. Deshalb nehmen wir den Punkt mit, auch wenn es sich insgesamt so angefühlt hat, als hätten wir einen Sieg mitnehmen können“, ordnete Kwasniok ein. Zudem steht nach der Niederlage des FC St. Pauli gegen Borussia Mönchengladbach am Freitag fest, dass der FC mit 25 Punkten in jedem Fall über dem Strich bleibt. Damit lässt sich das Unentschieden leichter verdauen. Zumal auch Kwasniok anerkennen musste, dass das Führungstor durch Hamburgs Fabio Silva eines der besonderen Sorte war. „Wir wollen aber nicht vermessen sein, vor allem, wenn der Gegner mit so einem sensationellen Tor in Führung geht. Wir mussten dann wieder hinterherlaufen, obwohl zu dem Zeitpunkt nichts auf einen Rückstand hingedeutet hatte. Jeder Punkt ist im Kampf um den Verbleib in der ersten Liga goldwert.“
Lange wird die Punkteteilung die Domstädter nicht verfolgen. Denn in der kommenden Woche empfangen sie Borussia Mönchengladbach zum Rheinderby in der RheinEnergieArena (Samstag, 15.30 Uhr, Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com). Und dann sei ein Sieg für seine Mannschaft nochmal ungleich wichtiger, meinte Kwasniok. “Fakt ist: Lieber spiele ich 1:1 in Hamburg und gewinne zu Hause gegen Gladbach, als umgekehrt. Das wird man höchstwahrscheinlich wieder als Ansage nehmen, aber das ist auch völlig in Ordnung. Wir haben etwas gutzumachen. Und wir wollen in unserem Wohnzimmer gewinnen. Damit wir die Fans und uns glücklich machen und die Ausgangssituation für die restlichen Wochen noch mal verbessern.” Am Samstag gegen Gladbach bekommt der FC die nächste Gelegenheit. Dann wollen die Kölner nicht nur überzeugen, sondern diesmal auch die drei Punkte behalten.









































