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·16. April 2026

René Wagner will mit Kommunikation und einem Matchplan „die Riesenchance“ nutzen

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René Wagner will mit Kommunikation und einem Matchplan „die Riesenchance“ nutzen

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Simon Bartsch

16 April, 2026

Nach dem 3:1-Erfolg über Werder Bremen kann der FC am Freitagabend einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Die Aufgabe wird am Millerntor kein Selbstläufer. Doch René Wagner hat sich einen Matchplan zurechtgelegt. So will der 1. FC Köln bei St. Pauli punkten.

Acht Spiele haben die Kölner auf den ersehnten Sieg gewartet, nun soll es zwei in Serie geben. Denn mit einem Erfolg bei St. Pauli ist der Klassenerhalt fast sicher. Doch leicht wird die Aufgabe nicht.

Tom Krauß im Hinspiel gegen St. Pauli

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Jonas Hector hatte die Champions-League-Hymne mit einem Schmunzeln zur Kenntnis genommen, die nach dem 3:1-Erfolg über Werder Bremen im Kölner Stadion erklang. Wie der ehemalige FC-Kapitän in seinem Podcast erklärte, „beschreibe das Köln ganz gut“. Natürlich sind die Träume vom internationalen Wettbewerb wieder einmal viel zu hochgegriffen und mit einer gehörigen Portion Humor behaftet, doch der erste Erfolg seit Ende Januar hat die Gemütslage in Köln tatsächlich deutlich verändert. Der drohende Abstieg ist gefühlt ein Stückchen in die Ferne gerückt. Und mit einem Erfolg über den FC St. Pauli, den direkten Konkurrenten, am Freitagabend, ist der Klassenerhalt ebenfalls gefühlt so gut wie sicher. Tatsächlich hätte der FC acht Punkte Vorsprung bei noch zwölf zu vergebenden Zählern. Bei dem aktuellen Torverhältnis müsste Pauli aus den dann verbleibenden vier Spielen zehn Zähler holen und der FC alles verlieren.

„Wir haben ein schweres Auswärtsspiel“

Der Erfolg über Bremen hat also eine Tür geöffnet, die noch vor einigen Wochen fest verschlossen schien. „Erstmal haben wir jetzt drei Punkte mehr, das hat natürlich der Mannschaft auch ein Stück weit Selbstvertrauen gegeben“, sagte René Wagner am Mittwoch. Der Fokus sei dadurch aber nicht verloren gegangen. „Die Jungs wirken noch ein Zacken fokussierter, weil sie einfach wissen, dass wir jetzt in St. Pauli eine riesen Chance haben und die wollen wir gemeinsam nutzen“, so Wagner weiter. Aber: „Wir schauen nur auf das Spiel am Freitag und machen uns jetzt keine Gedanken, was danach sein könnte. Mit St. Pauli haben wir einen schweren Gegner, wir haben ein schweres Auswärtsspiel.“ Wie schwer die Spiele am Millerntor sein können, erfuhren in dieser Spielzeit schon andere Mannschaften wie Stuttgart (2:1), Leipzig (1:1) oder Hoffenheim (8:7 i.E. im Pokal). Zuletzt schwächelten die Kiezkicker aber wieder – auch im eigenen Stadion.

Einen Selbstläufer erwartet der Kölner Coach aber dennoch nicht. „St. Pauli ist erstmal eine Mannschaft, die es immer wieder schafft aus einem kompakten Block gefährlich umzuschalten. Sie haben aber auch mit dem Ball ganz viele Lösungen und da müssen wir aufpassen, dass wir nicht zu oft in deren Lösungen reinrennen“, sagte der Kölner Coach. „Da wird die Mannschaft natürlich auch einen Plan mit an der Hand haben, wie wir das verhindern wollen. Die Hamburger haben aber auch Geschwindigkeit auf der letzten Linie und dann kommt es wieder auf die Restverteidigung an.“ Diese sei gegen Bremen besonders gut gewesen, erklärte der 37-Jährige weiter. Die ganz große Torgefahr strahlten die Kiezkicker in dieser Saison bislang aber ohnehin nicht aus. Erst 28 Tore erzielte St. Pauli, gab die wenigsten Torschüsse ab.

Youngster bei der U21

Ein weiterer Schlüssel ist unter Wagner die offene Kommunikation, wie der Coach nicht müde wird zu betonen. „Ich glaube, es ist wichtig, dass die Jungs wissen, woran sie sind“, sagt der Trainer. „Ich versuche, mit den Jungs alle zwei, drei Wochen zu sprechen, dann bekommen sie ein klares Feedback, ob sie die Rolle angenommen haben.“ Und diese Kommunikation kommt an. Gleich mehrere Spieler loben das entgegen gebrachte Vertrauen, deuten immer wieder die Gespräche mit dem Coach an. Und der jüngste Erfolg gibt der Maßnahme recht.

Personell kann Wagner nahezu aus dem Vollen schöpfen. Einzig Luca Kilian und Timo Hübers werden weiterhin fehlen, die drei Youngster Youssoupha Niang, Fynn Schenten und Cenny Neumann sind für die U21 im Einsatz. Es wird also wieder harte Entscheidungen geben. Der Coach muss einige Spieler aus der Formation streichen. Das könnten die gleichen Spieler wie zuletzt sein. Wagner hatte bereits angekündigt, dass es Florian Kainz und Dominique Heintz schwer haben würden, sich in den Kader zu spielen. Eine Einsatzgarantie sprach der Trainer zwar nicht aus, Tendenzen aber schon. So dürften Jahmai Simpson-Pusey, Cenk Özkacar und Said El Mala erneut auflaufen. Eine mögliche Veränderung zur Vorwoche wird wohl Alessio Castro-Montes sein, der für Kristoffer Lund in die Startelf rücken dürfte.


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