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·10. Juli 2026

René Wagner zur Kaderplanung: „Wir wissen, was wir noch tun müssen“

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René Wagner zur Kaderplanung: „Wir wissen, was wir noch tun müssen“

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Simon Bartsch

10 Juli, 2026

Mit der Leistungsdiagnostik am Wochenende und dem Trainingsauftakt am Montag startet die Vorbereitung auf die neue Saison beim 1. FC Köln: Das sagt René Wagner zur Kaderplanung, zu Said El Mala und möglichen Transfers.

Knapp zwei Monate nach dem letzten Spieltag der vergangenen Saison gegen den FC Bayern München wird beim FC wieder die Arbeit aufgenommen. Und das mit der Leistungsdiagnostik. Die findet an den kommenden Tagen statt, bevor dann am Montag das Training wieder beginnt.

Startet in seine erste Saison als Cheftrainer: René Wagner (Foto: Maja Hitij/Getty Images)

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Nach acht langen Wochen geht es wieder los. Der FC startet in die Vorbereitung auf die neue Saison. Für FC-Trainer René Wagner ist es die erste Vorbereitung als Cheftrainer. „Das war jetzt schon eine lange Zeit, für mich ein wenig zu lange. Am Ende wurde es ein wenig langweilig“, so Wagner, der mit dem Trainerteam gerade von einer Kurzreise aus Holland zurückgekehrt ist. „Jetzt freue ich mich, dass es am Montag wieder los geht.“ Dabei steht dem Dresdner dann nur ein Teil des späteren Kaders zur Verfügung. Wie berichtet wurden bislang zehn Spieler verabschiedet, während es erst eine offizielle Neuverpflichtung gibt. Insofern gab es in den vergangenen Wochen auch einen erheblichen Austausch mit Thomas Kessler. „Ich war erreichbar, wir haben viele Termine gehabt“, so der neue Cheftrainer, der dabei offenbar einige Dinge „neu lernen“ musste. „Wenn ich jetzt meine Meinung (zu einem neuen Spieler; Anm. d. Red) abgebe, dann hat die schon einen anderen Schlag. Das hat Spaß gemacht, weil man mehr Einfluss nehmen kann.“

„Locho“ habe „einen guten Eindruck gemacht“

Wagner müsse nun ein bisschen genauer hinschauen. „Wir sind bisher im Soll und in täglichen Gesprächen“, so Wagner weiter. „Wir wissen, was wir noch tun müssen.“ Luka Lochoshvili ist der einzige offizielle Neuzugang bislang und soll die Innenverteidigung verstärken. „Wir haben mit Luka einen Zielspieler bekommen. Wir wollen einen aggressiven, großen, schnellen, zweikampfstarken Innenverteidiger, der auch mal ein Tor nach einem Standard machen kann“, so Wagner. „Das hat er letztes Jahr bewiesen. Luka ist ein bisschen schneller als Jeff Chabot. Er hat einen guten Eindruck gemacht.“ „Locho“ sei auch ein Spieler, der auf dem Platz auch mal durchgreifen könne. Aber schon in den kommenden Tagen werden wohl weitere Transfers folgen. Der von Gideon Mensah steht wohl unmittelbar bevor. Äußern wollte sich der Trainer weder zu dem Linksverteidiger noch zu einem möglichen Transfer von Ellyes Skhiri. „Ich habe über den Spieler nachgedacht, der Spieler wird intern bei uns gespielt, ob das überhaupt möglich ist“, so Wagner weiter.

Der Deal soll mit dem möglichen Transfer von Edson Álvarez zusammenhängen. Köln und West Ham sind sich angeblich einig, es hapert wohl am Gehalt. Doch auch zu dem Mexikaner wollte sich der Kölner Chefcoach aber nicht äußern. Allerdings geht es auch darum, den Kader noch einmal zu verbessern. „Jeder Trainer, der irgendwo Fußball spielt, möchte in der nächsten Saison besser werden“, so Wagner. „Wir möchten uns auf jeder Position verbessern. Ob das bei den Spielern ist, die wir haben oder wo wir neue Spieler dazu holen können – jeder Spieler, jede Mannschaft, jeder Trainer möchte besser werden.“ Am Montag werde man nun mit den Spielern starten, die aktuell offiziell da seien, die würden ihre Chance bekommen, sollen sich beweisen. Und im Verlauf der Vorbereitung würden dann weitere externe Akteure dazukommen. Möglicherweise auch aus der U21. Wagner wird sich die Kölner „Reserve“ noch in einem Testspiel am Wochenende in Hennef anschauen und wolle dann entscheiden, wer den Sprung schaffen kann und am Montag dabei ist. Auch über die Leihspieler werde man sich nun noch unterhalten.

„Aktuell plane ich mit ihm“

Und dann ist da noch die Causa Said El Mala. Bleibt der Offensivspieler, geht er? „Bei jedem Spieler möchte man so schnell es geht in beide Richtungen Klarheit haben. Das gilt für Said wie für alle anderen im Kader“, so Wagner. „Am Ende ist Said ein Spieler des 1. FC Köln. Er wird am Montag hier auflaufen und dann schauen wir, was passiert.“ Und laut dem Trainer gibt es gute Argumente für den FC: „Bei uns hat er die maximale Chance zu spielen. Der Sommer war sehr wild. Generell können wir ihm eine Heimat bieten, wo wir ihn mögen, wo er spielt, wo er sich entwickeln kann. Aktuell plane ich mit ihm.“

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