Reyna vor dem Absprung: Warum ihn Gladbach ziehen lässt | OneFootball

Reyna vor dem Absprung: Warum ihn Gladbach ziehen lässt | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: fussball-news.de

fussball-news.de

·3. August 2026

Reyna vor dem Absprung: Warum ihn Gladbach ziehen lässt

Artikelbild:Reyna vor dem Absprung: Warum ihn Gladbach ziehen lässt

Giovanni Reyna steht nach nur einem Jahr bei Borussia Mönchengladbach vor dem nächsten Vereinswechsel. Der 23 Jahre alte US-Amerikaner soll sich Racing Straßburg anschließen und fehlt bereits im Trainingslager der Fohlen am Tegernsee. Gladbach stellte den offensiven Mittelfeldspieler für Gespräche mit seinem möglichen neuen Arbeitgeber frei.

Nach Angaben von Fabrizio Romano haben die beteiligten Parteien inzwischen eine vollständige Einigung erzielt. Straßburg zahlt demnach eine Ablöse von 3 Millionen Euro. Reyna hat dem Wechsel bereits zugestimmt und soll am Montag seinen Medizincheck beim französischen Erstligisten absolvieren.


OneFootball Videos


Reyna – Neustart in Frankreich

Auch der Kicker berichtet, dass der Transfer auf die Zielgerade eingebogen ist. Für Gladbach endet damit ein sportlich enttäuschendes Kapitel. Die Borussia hatte Reyna im Sommer 2025 für eine Sockelablöse von 4 Mio. Euro vom BVB verpflichtet. Sein Vertrag am Niederrhein wäre noch bis 2028 gelaufen.

Die Verantwortlichen hofften, dass der hoch veranlagte Techniker im neuen Umfeld an seine stärksten Dortmunder Zeiten anknüpfen würde. Erneute Verletzungsprobleme verhinderten jedoch, dass sich Reyna dauerhaft einen Stammplatz erarbeiten konnte. In 19 Bundesliga-Partien gelangen ihm lediglich ein Tor und eine Vorlage. Über die volle Spielzeit stand er dabei kein einziges Mal auf dem Platz.

Artikelbild:Reyna vor dem Absprung: Warum ihn Gladbach ziehen lässt

Foto: Getty Images

Gladbach ist auch deshalb zu einem Verkauf bereit, weil Trainer Eugen Polanski im offensiven Mittelfeld über mehrere Alternativen verfügt. Supertalent Wael Mohya und der in der Vorbereitung überzeugende Hugo Bolin sollen künftig größere Rollen übernehmen. Zudem können Kevin Stöger, Isac Lidberg und Shuto Machino ebenso hinter der Sturmspitze eingesetzt werden. Ein direkter Ersatz für Reyna ist daher nicht vorgesehen.

In Straßburg soll der WM-Teilnehmer nun einen weiteren Anlauf nehmen. Der französische Klub gehört wie der FC Chelsea zum BlueCo-Netzwerk und setzt verstärkt auf entwicklungsfähige Spieler.

Impressum des Publishers ansehen