Rheinland-Pfalz-Derby im Bruchwegstadion | OneFootball

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1. FSV Mainz 05

·18. September 2026

Rheinland-Pfalz-Derby im Bruchwegstadion

Artikelbild:Rheinland-Pfalz-Derby im Bruchwegstadion

Über zwölf Jahre ist es her, dass sich die U23-Teams von Mainz 05 und dem 1. FC Kaiserslautern zuletzt im Bruchwegstadion zu einem Pflichtspiel in der Regionalliga Südwest getroffen haben. Am Samstag (14 Uhr, Tickets im Online-Shop, live auf Leagues) ist es wieder so weit.

Scharf, präzise, schnell


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"Es ist ein Rheinland-Pfalz-Derby und vor allem ein wichtiges Spiel für beide Teams" beschreibt 05-Cheftrainer Benjamin Hoffmann das Aufeinandertreffen des Tabellenfünfzehnten mit dem Vorletzten. Die 05ER wollen gegen den FCK gewinnen und auch etwas gutmachen vom letzten Wochenende. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit mit Chancen zur Führung ging die höchste Mainzer Ausbildungsmannschaft beim Spitzenteam Heilbronn-Freiberg noch mit 0:5 unter. Die 05ER kamen mit der Qualität und Körperlichkeit des Teams aus Baden-Württemberg nicht mehr klar. Das soll im Derby wieder anders laufen. "Wir müssen uns zur Wehr setzen und geben im allerbesten Fall das Level vor" erwartet Hoffmann eine körperliche und temporeiche Partie von seinem Team.

"Ich möchte, dass wir das Spiel gegen den Ball kontrollieren und dann schnellen, explosionsartigen, aber präzisen Fußball spielen", sagt der 46-Jährige. Klar sei aber auch, dass eine Partie immer verschiedene Phasen habe. Kaiserslautern könne auch mal pressen oder sich tiefer positionieren und verteidigen. "Wir müssen dann mit einem Plan agieren und nicht nur reagieren. Wir sollten einfach scharf sein in der aktuellen Phase, nicht nur, weil es ein Derby ist." Hoffmann meint: Die Situation als Chance sehen, in einem Heimspiel die eigenen Stärken unter Beweis stellen und zeigen, wer Herr im Haus ist.

Aufsteiger mit Trainerwechsel

Nicht nur für die 05ER, die aus sieben Partien sechs Punkte gesammelt haben, auch für den FCK, der einen Zähler weniger auf dem Konto hat, ist die Partie von großer Bedeutung. Der Aufsteiger aus der Oberliga hat in dieser Woche seinen Trainer Alexander Bugera freigestellt und U19-Coach Eimen Baffoun befördert. Ob dadurch ein Ruck durch die Mannschaft gehe oder die Verunsicherung bestehen bleibe, vermag auf Seiten der Mainzer niemand zu sagen. "Entscheidend wird ohnehin sein, was auf dem Platz passiert", betont Hoffmann. Dort kommt es unter anderem zum Wiedersehen mit Denis Linsmayer, in der vergangenen Saison noch in Diensten der Mainzer U23. Auch Luca Tauer, Melvin Wienset, Ben Reinheimer, Lucas Leibrock, Sami Bousfia und Mohamed Benslaiman spielten einst im Nachwuchs der Rheinhessen.

Personell ist die Lage für die Mainzer, denen am vergangenen Wochenende elf Spieler fehlten, weiterhin kompliziert: "Das Lazarett lichtet sich noch nicht ganz", gibt Hoffmann zu, der aber auch positive Nachrichten verkünden kann. Der in Heilbronn Gelb-Rot-gesperrte Tebo Gabriel kehrt zurück, und auch Emanuel Marincau und Jayson Videira sind wieder einsatzbereit. Jakob Vött und Luke Rahmann haben die komplette Trainingswoche absolviert und sind ebenfalls Kandidaten für den Kader. Louis Babatz, Luke Gauer, Dominik Horlbeck, Taiyu Yamasaki, Daniel Imafidon, Tobias Weileder und Raul König fehlen weiterhin.

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